Aufgedeckt und unlogisch?

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Aufgedeckt und unlogisch?

Hier sammeln wir ab sofort, was uns bei unseren Recherchen so alles auffällt.  Wenn Sie recherchieren möchten, kontaktieren Sie uns bitte. Wir nennen Ihnen gerne unsere Quellen.

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Beitrag 16345 im Hüfo von Quaki
Das Trinkwasser ist sicher! Es wird immer auf 2006 verwiesen!
Ob die Verantwortlichen auch mal andere Seiten im Internet anschauen?
Von 2011 :
https://de.wikibooks.org/wiki/Medizi…thomyxoviridae
Zur Übertragung sind da aufgeführt:
1. per Tröpfcheninfektion oder über Kontakt- bzw. Schmierinfektion (absinkende Exspirationströpfchen)
2. über das Trinkwasser, unter Umständen sogar durch das öffentliche Trinkwassernetz, da die Viren bei Kälte über mehrere Wochen konserviert werden und so in der kalten Jahreszeit bis zum Wasserhahn gelangen können.
3. durch Kontakt mit Kotpartikeln, Haaren, Haut und Gefieder erkrankter Wirte und Vektoren.
Ferner kann man dort lesen:
Eine weitere häufige Komplikation ist die bakterielle Superinfektion, die sich häufig als Pneumonie manifestiert.
Soweit Auszüge aus https://de.wikibooks.org/wiki/Medizi…thomyxoviridae
Es wird ja von den Verantwortlichen bei FLI nur nach dem Grippevirus gesucht, wenn nun zusätzliche Komplikationen wie „gefährliche Bakterien“ wie oben angemerkt mitmischen, wird das gar nicht bemerkt, es sterben ein paar Tiere (gar nur die übliche Ausfallrate?) und der Rest wird gekillt.
Steuerzahler, EU und die Tierseuchenkasse zahlen dann.
War wohl nicht ganz falsch, den Tieren unser Bodenseewasser bei der Aufstallung abzukochen!
Da wundere ich mich auch nicht mehr, warum die Wasserversorgung gar nicht antwortete und die anderen (FLI, Land und Bund) nur auf 2006 verwiesen, „Wasser bis 2 Liter täglich ist für Menschen ungefährlich“ DANKE für die wohl nicht ganz richtige Antwort!

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Wie wird überhaupt festgelegt, welches Virus
“hochpathogen” und welches  “niedrigpathogen” ist?

Hanne erklärt:

 

hochpathogen (HPAI) – niedrigpathogen (LPAI) – hochkontagiös – niedrigkontagiös 
Was bedeutet das alles?
Warum ist es gefährlich, mit diesen Begriffen um sich zu werfen?

Dieser Versuch einer Darstellung ist stark vereinfacht!

 

Influenza-Viren unterscheidet man nur anhand der Eigenschaften zweier Proteine auf der Hülle, Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N).
Mit Hilfe des H wird die Zelle betreten, mit Hilfe des N wieder verlassen. Bei einer bestimmten Sequenz im Erbgut des H geht man davon aus, dass es sich bei Auftreten dieser Sequenz um HPAI handelt, das Virus sehr leicht Zutritt zur Zelle bekommt und daher stark ansteckend und also auch stark krankmachend sein muss.

Warum ist das ein Fehlschluss?

Stelle man sich zwei Einbrecher vor, einer HPAI(leichter Zutritt), einer LPAI(schwerer Zutritt). Beide brechen in ein Haus(Zelle) ein. Der erste hat einen Dietrich, die Tür sofort geöffnet, trinkt ein Glas Wasser, klaut eine Kleinigkeit und geht wieder.
Der zweite braucht sehr lange, um sich Zugang zu verschaffen. Aber einmal im Haus, schlägt er alles kurz und klein.
Beurteilt wird die Gefährlichkeit der Einbrecher rein durch den Aufwand, der betrieben wurde, um das Haus zu betreten. Der erste ist nach dieser Beurteilung hochgefährlich und wird scharf verurteilt.

 Hinzu kommt, dass je nachdem, wo das Virus auftrifft, die entsprechenden Zelltypen mehr oder wenig schnell vom Virus befallen werden können.
Ein Virus, das auf einer absterbenden Fedekielzelle eines Tieres landet, kann noch so gefährlich sein – dort richtet es vermutlich keinen Schaden an. Trifft es aber auf Zellen des Verdauungstraktes, weil sich das Tier just in jenem Moment putzt, hat es recht gute Bedingungen, sich dort zu vermehren und dann über die Ausscheidungen auch weiter verbreitet zu werden. 

 Wovor also hat man Angst?
Gefährlich werden Influenza Viren, wenn sie bestimmte Eigenschaften, die vor allem durch Punktmutationen entstehen, erwerben oder durch sogenannte Reassortments, Vermischungen der Erbinformationen mit anderen Influenza-Erregern.
Nicht jedes hochansteckende Virus ist in seiner Auswirkung tödlich, nicht jedes tödliche Virus ist schnell verbreitend. So gibt es zum Beispiel die stark krankmachende Tollwut. Da sie aber nicht schnell übertragen wird (also nicht hochkontagiös ist), stellt sie eine vergleichsweise geringe Gefahr für die gesamte Menschheit dar.
Andererseits sind Windpocken/Gürtelrose hochansteckend, es kommt jedoch nur extrem selten zu Todesfällen durch die Erkrankung.
Ein Virus, das sich so leicht verbreitet wie Windpocken und so tödlich ist wie Tollwut-das wäre eine Katastrophe.
 
Um im Bild zu bleiben: Wenn der Einbrecher H seinen Dietrich an Einbrecher L weitergibt, wird die Sache brenzlig. Wenn sie dann noch in ein vergleichsweise einfach zu knackendes Haus einbrechen wollen, in dem aber Wertgegenstände gelagert werden, kann das ganze zum Ruin der Hausbesitzer führen.
Treffen sie auf einen wie Fort Knox verriegelten Schuppen, der ohnehin bald abgerissen wird, bringt auch der beste Dietrich nichts.
 
Was heißt das?
Letztlich muss das Haus gegen Einbrüche geschützt werden. 
Weder kann verhindert werden, dass die Einbrecher -einmal im Haus angekommen- sich vorarbeiten, noch, dass sie bestimmte Werkzeuge verwenden und diese austauschen, wenn sie aufeinander treffen. Was man aber tun kann, ist, zu verhindern, dass sie sich begegnen.
Darauf basiert die Stallpflicht. So wird dem Einbrecher H theoretisch sowohl die Fortbewegung als auch der Werkzeughandel erschwert. Allerdings nur unter der Prämisse, dass die Fortbewegung allein von Wildvögeln bzw. deren Kot bewerkstelligt wird. Außerdem leiden bei dieser Methode die Häuser, sprich die Zellen der Tiere, da durch das Aufstallen Stress entsteht, der wiederum das Immunsystem schädigt. Ganz abgesehen davon, dass Tiere in Massentierhaltungsställen ohnehin bereits sehr fragil sind, was man an der hohen Anzahl von Ausbrüchen auch anderer Erkrankungen sowie der hohen Zahl von Keimen, die wirklich schwere Erkrankungen beim Menschen verursachen, auf Geflügelfleisch aus Massentierhaltungen sieht.
Die Idee, eine Begegnung der Einbrecher zu unterbinden und zu verhindern, dass Einbrecher H auch noch durch die Städte gefahren wird, ist also grundsätzlich nachvollziehbar, in unseren Augen aber der falsche Ansatz.
 
Vielmehr muss es darum gehen, die Tiere im Kontakt mit bestehenden Umweltbedingungen stärker zu machen und eine Immunabwehr bilden zu lassen, die möglichst das Eindringen von H und L verhindert. 
Auch kann es sein, dass durch die Entwicklung von Resistenzen sehr abwehrstarke “Schlösser” an den Türen entstehen – man lernt ja dazu, ebenso, wie eine bessere Alarmanlage des Hauses denkbar wird. Der Einbrecher wird schneller wahrgenommen und schneller ko geschlagen, wenn er sich am Einbruch versucht.
 
Zudem ist angesichts der vermeintlichen Letalität des Viruses unerklärlich, wie die Einbrecher von A nach B kommen. Wäre H wirklich so tödlich, wie allenthalben behauptet, würde es wohl sehr schwer, ihn im lebenden Tier zu transportieren…
… und da in funktionierenden Herden kranke Tiere, sofern sie den Platz dazu haben, abgesondert werden und sich auch selbst absondern, bedeutet dies in logischer Folge:
Je mehr Platz die Tiere haben, sich aus dem Weg zu gehen und ihr natürliches Verhalten zu leben, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung. 
Es sei denn, das Virus wird bereits in Massen in Bestände und Populationen eingebracht, beispielsweise durch Oberflächenwasser oder Futter….
 
WIR FORDERN DESWEGEN AUF, DIESE MÖGLICHEN VERBREITUNGSWEGE ZU KLÄREN STATT BINÄREN MASSNAHMEN ZU FOLGEN UND ALLE BESTÄNDE AUF KOSTEN DER GESUNDHEIT EINZUSTALLEN!
 
Was kann man tun?
Deswegen ist unserer Ansicht nach Wegsperren und Keulung ohne Test der falsche Weg. Es muss darum gehen, vorhersagbaren Seuchenzügen durch echte Prävention mittels Zucht und Selektion und einer Stärkung allgemeiner Herdengesundheit zu begegnen und nur die Tiere zu keulen, die eine reale Gefahr für die menschliche Gesundheit bedeuten.

 

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…wie gut, dass Geflügelpest “Wochenende” macht…..

MK Kreiszeitung.de Mitteilung vom 16.12.2016:
…In dem Ein-Kilometer-Radius um den Seuchenbestand gilt ab dem 20. Dezember für mindestens 21 Tage neben dem weiterhin bestehenden Aufstallgebot für Geflügel insbesondere ein Verbot des Transports von Vögeln, Eiern und Säugetieren; aber auch von Gülle und Einstreu von Geflügel in diese Zonen oder aus diesen Zonen heraus. „Auch sind die Biosicherheitsmaßnahmen weiterhin von allen Geflügelhaltern zu beachten“, so das Veterinäramt……

…warum war das noch gleich mit Aufstallpflicht für gefiederte Haustiere, Leinenzwang für Hunde und Hausarrest für Katzen?

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Wieso gibt es Stallpflicht? Das ist völliger Quatsch!
Immer wird behauptet, das Virus sei so ansteckend!
  •  In Dithmarschen waren in einem Freilandbetrieb Vogelgrippeviren gefunden worden. Nach Test zeigte sich: Die Freilandgänse desselben Betriebs auf der anderen Straßenseite hatten sich nicht angesteckt.
  • Im Opelzoo in Kronsberg war ein an Vogelgrippe verstorbener Vogel inmitten seiner Artgenossen gefunden worden. Der Zoo ließ testen statt keulen, es wurde kein einziges Tier gekeult, weil sich kein einziges angesteckt hatte.
  • In Oberhavel wurden über 500 freilandgehaltene Tiere wegen Vogelgrippe gekeult. Die Freilandhünhner des Nachbarn hatten nichts.
  • In Damme wurden gerade über 8.000 Puten wegen Vogelgrippe gekeult. Das Land ließ die umgebenden Ställe mit zehntausenden Tieren testen-es hatte sich kein einziges Tier angesteckt. Daher wird außer dem betroffenen Betrieb nichts gekeult. Da hat man aus Barßel gelernt.
  • Bei vielen “Ausbrüchen” mit dem derzeitigen Erreger gibt es keine bzw. nur sehr wenige tote Tiere. 2014 in Südkorea: 0 tote Tiere, 2015 in Kalifornien: 0 tote Tiere, 2016 in Barßel von 15.975 Puten 50 tote Tiere (etwa 9% sterben während der Mast eh, also ca. 1.500 tote Puten sind normal, da sind 50 doch überhaupt nicht auffällig).
  • Für den Menschen besteht beim derzeitigen Erreger überhaupt keine Gefahr.

Warum nochmal Stallpflicht?

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Wirklich AI ?

Hanne im Hühnerforum Beitrag 6012:

Es bezweifelt ja auch keiner, dass es AI Erreger gibt, die ganze Bestände dahinraffen und für Geflügel wirklich gefährlich sind. Wenn ich das von den Enten höre, befürchte ich jedoch was ganz anderes.
Wen’s interessiert: Die Polen haben ihre H9N2 kranken Puten, die sie 2012 aus Deutschland bekommen haben, analysiert:

In the case of outbreaks N°1and N°2, 3/5 and 1/2 flocks were positive, respectively.
With the exception of flocks from outbreak N°3, all turkey
flocks were seropositive for
Bordetella avium

. No flocks
were positive for any of the three species of
Mycoplasma
included in the analysis. The cloacal swabs originating from
turkeys in outbreak N°3 were positive for astroviruses,

rotaviruses and parvoviruses. The presence of RNA of
reoviruses was confirmed in only one flock from outbreak
N°1. Genetic material of adenoviruses, TCoV or aMPV was
not found in any of the investigated flocks.

Voll gesund, die Tiere, was?

Hanne Beitrag 6021

Hmmmm. Also, die Polen haben da ja ganz gut geforscht:
Haben die sehr kranken (in einem Fall über 90% Mortalität) Puten beobachtet und nen Haufen gesunde Puten mit demselben Erreger infiziert und unter Laborbedingungen(also hygienisch rein, super gefüttert, Platz etc.) beobachtet.

“Interestingly, in the case of the experimental studies the
birds were healthy at the time of inoculation despite positive
PCR results for ORT. The subclinical status was further
supported by a follow-up clinical inspection of the farm of
origin of these turkeys two weeks after the end of the
experiment which revealed that the birds in the flock had
been clinically healthy throughout the growing period with
a satisfactory daily feed intake, body weight gain and feed
conversion ratio”

Beobachtung also: Wenn alles andere gut ist, geht es den Tieren trotz AI Infektion gut. Ist das Umfeld sch.., die Tiere mit allem möglichen infiziert etc., ist die AI Infektion schlimm. Was für ne Überraschung…

http://www.tandfonline.com/doi/pdf/1…57.2014.952221

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