Emotionen und Gedanken

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Emotionen, Gedanken und Spekulationen
betroffener Tierhalter und Tierfreunde

Hier ist eine unsortierte Sammlung von Beiträgen,  die traurige, besorgte, wütende und/oder ratlose private Hobby-Hühnerhalter, Geflügelzüchter und empathische Menschen, die Tiere nicht als “Sachen” betrachten, sondern als Lebewesen respektieren, geschrieben haben…..
…und ganz unten der Kurzbericht von einer Infoveranstaltung
mit Dr. Habeck und Prof. Dr.Dr.h.c Mettenleiter

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Eine AVF Aktive aus dem Hüfo fragt:
der Fall ging ja durch die Medien:

http://www.travelbook.de/service/das-ist-der-wahre-grund-warum-airlines-ihre-fluege-ueberbuchen-816488.html
Wieso erwarten wir von einer Industrie (in dem Fall Geflügelindustrie), dass sie mit den Tieren besser umgeht (regelmäßigen Überbesatz zu Mastbeginn, um einkalkulierte Verluste auszugleichen) als die Fluggesellschaften mit ihren Fluggästen (regelmäßige Überbuchungen, damit Vollauslastung), die ja immerhin Menschen sind? Das Geschrei des rausgezerrten Fluggastes (Arzt) klingt richtiggehend animalisch, schlimm.

Beide Vorgehensweisen erfolgen aus dem gleichen Grund: Gewinnmaximierung auf Kosten der Kreatur, hier schließe ich den Menschen bewusst mit ein.

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Beitrag #15953  im Hüfo

 Zitat von fradyc
Nun ja …
Wer so entscheidet, wie entschieden wurde, kann besonders schlau nicht sein …Zitat Ende
Antwort Huhnihunde:

Nach unten treten (Ostholstein) und nach oben buckeln (Bundeslandwirtschaftsminister)!
Ja, das können alle Politiker!
Gehört das, neben den Maximen: fülle deine Börse mit dem Geld des Bürgers und sei frei von Fachwissen, eigentlich zu den Einstellungsvoraussetzungen?

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Christian_USi im Hüo 7.3.3017 #15745

Kommt ein Vogel geflogen,
Setzt si’ nieder auf mein’ Fuß,
Hat ein Zettel im Schnabel,
Von dem Metti einen Gruß.

Lieber Vogel, flieg’ nicht weiter!
Nimm dein’ Platz ein im Stall,
Denn Du darfst nicht mehr fliegen,
Wegen der Stallpflicht – die gilt jetzt überall.

Und der Vogel musste weinen,
Er darf frei sein nie mehr,
Nicht singen und fliegen,
Nichts liebte er mehr.

Der Vogel ging schnell ein,
Und der Metti tat lachen,
Denn er kassierte die Kohle,
Vom großen Geflügeldrachen.

Traurige Grüße
Christian

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Franggenhuhn im Hüfo 18.2.2017
Hab’ gestern Abend eindeutig zuviel Fasching gschaut’...

Die Vogelgrippe
Die Vogelgrippe, das ist bekannt,
herrscht seit Monaten im Land.
Setzen wir hier an: Im ganzen Land?
Nein, nur hier und da mal, ganz unkonstant.
Stellen wir die Frage die unabdingbar ist:
„Warum dann landesweit Aufstallpflicht ist?“
„Das Virus kommt von den Wildvögeln pur!“
Man hat einen Schuldigen: Mutter Natur.
Sollte man dann nicht eigentlich meinen,
wenn die Natur ist mit sich im Reinen,
dass sie so was selber regeln kann!
Warum braucht es dann soviel Mann,
zum Forschen, Verteidigen und Keulen.
Wenn’s nicht so ernst wär’, denn es ist zum Heulen,
und bei Lichte mit Verstand geschaut,
dass der Rest der Welt sich auf die Schenkel haut,
vor Lachen über unser Land.
Denn es herrschen weder Forschung noch Sachverstand,
einzig Angst um die entgangenen Gewinne,
veranlasst unsre Ratgeber zum Vernebeln der Sinne.
Und so erlebt Deutschland grad den Supergau:
1.250.000 GESUNDE gekeulte Tiere – Marktbereinigung Helau!
Was uns unsere Väter und Mütter gelehrt:
„Sei achtsam mit dem Essen“…ist keinen Cent mehr wert.
Unsere Regierung zeigt uns auf, wie das geht mit dem Lebenssinn,
Leben ist nix wert, wenn es bringt keinen Gewinn.
Und doch stellt sich die nächste Frage: „Wie kann so was möglich sein?
Das solch furchtbare Tötung entscheidet einer allein?“
Seit Jahren fließen Millionen Steuergelder, Pharmageld und Staatsgehälter,
in die Erforschung der Grippeviren,
wie kann es sein, dass nach all dem Sezieren,
Mikroskopieren, und Suchen nach den Ursachen der „Pest“,
man sich nach wie vor auf EINE Empfehlung verlässt?
Empfehlungen die seit 10 Jahren NICHTS bringen,
die nur unser hart verdientes Geld verschlingen,
und uns drangsalieren bis auf’s Blut,
da kriegt man als kleiner Bürger schon Wut.
Hat eigentlich noch niemand gedacht,
„ich schau mal nach, was beim FLI wird gemacht!
Weil es ein wenig hat den Schein,
als sitzt da der Mettenleiter allein.“
Lässt das Band laufen mit der Ansage drauf:
„Vogelgrippe, wir stallen auf!“
Nach einem Jahrzehnt Forschung, nehmt’ s mir nicht krumm,
muss doch mehr passieren, alles andere zu glauben, wär’doch mehr als dumm.
Wer hat denn hier Angst, vor dem was dann aufkäme?
Vor all’ dem Spott und all der Häme?
Wenn das Volk wiederholt merkt: „Allmächd wieder geschlafen.
Unsere Regierung träumt also nicht nur von Schafen,
sondern auch davon, dass das goldene Kalb FLI,
Recht hat. Egal wie tief’s drin steckt, im Sumpf der Lobbykratie.
UNABHÄNGIG heißt für mich und das behaupte ich voller Kaft:
„Keine Gelder aus Industrie und Wirtschaft!!“
„Wess Brot ich ess’, dess’ Lied ich singe“..
da brauch’ man sich nicht wundern, wenn ich keine realen Ergebnisse bringe.

2017. Die Natur schlägt zurück.
Für die industriellen Halter ist es fast schon ein Glück.
Werden doch Ihre überproduzierten Chargen, vergast,
entsorgt und weil’s dann noch gut passt,
von der Tierseuchenkasse finanziell bereinigt,
was Politik und Industrie wieder einigt.
Nur uns, den kleinen Steuerzahlermann,
der die ganze Misere dann auch noch zahlen kann.
Uns hört man nicht zu und verweigert uns Hilfe zur rechten Zeit,
ich sag’ nur eines: Die Wahlen sind nicht mehr weit!!!
Nachher, kann ich das Gejammer schon hören, deutlich und laut:
„Wer hat uns die Quoten so versaut?
Merken unsere Untertanen und die einfachen Leute,
denn nicht was „Alternativen für Deutschland“ in Wahrheit bedeuten?“
Doch Ihr Lieben, das wissen sie schon!!
Aber nachdem Sie von Euch nur ernten Spott und Hohn,
für Ihre Ängste, Nöte und Sorgen,
viele haben wirklich Angst vor „Morgen“.
und wenn’s Euch noch so unwichtig scheint,
vielleicht weil ein Hühnerhalter um seine jahrelange Zucht weint.
Das falsche Kreuz ist schnell geschrieben,
und Euch ist die Quittung für Eure Ignoranz geblieben.
Und wenn der nächste von Euch die Postkarte erhält,
irgendwo vom anderen Ende der Welt,
auf der Herr Mettenleiter schreibt,
dass das Wetter schön ist und er noch a bissla bleibt,
dass er jetzt Ebola bei Tieren erforscht,
dann denkt Euch nicht: „Dess is mir worscht“,
sondern: „Der kriegt unser Geld für den Vogelgrippewahn!!
und jetzt tret’ ich ihm in Arsch, dann kann er zeigen was er kann!!“
Ansonsten sind sofort gestrichen alle Mittel,
entzogen ihm sein weißer Kittel.
Und wir suchen uns einen, der in kürzerer Zeit,
mehr erreicht und uns hilft – Deutschlandweit!!!

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Putin #9330 im Hüfo 11.1.2017:
Zitat von ***altsteirer***
Ja, die lässt man natürlich nicht gerne liegen, aber es sind außerdem schon noch einige andere Dinge auffällig:

-Obwohl als Maßnahme gegen die Verbreitung der Vogelgrippe völlig ungeeignet drangsaliert man die Kleinst- und Hobbyhuhnhalter mit einer unsinnigen Stallpflicht und fabuliert selbst in der Führungsriege der Grünen schon von Stallhaltung als Regelhaltung. Auch da hören nach und nach viele Züchter auf und hängen den Erhalt der Rassen an den Nagel. In diesem Zusammenhang hat mich der Link gestern förmlich angesprungen:http://www.proplanta.de/Agrar-Nachri…458629487.html
Man sorgt über den Umweg des Seuchenschutzes für ein Verschwinden der Arten, auf deren genetischem Vermächtnis dann das FLI, also Industrie und Politik, die Hand drauf haben. ….
Ich stelle nur fest wozu mir die genannten Dinge als geeignet erscheinen. Wenn das eine Verkettung unglücklicher Umstände und politischer Fehlentscheidungen ist, dann haben wir ja hoffentlich die Möglichkeiten das zum Wohle aller zu korrigieren und weitere Verschlimmerungen abzuwenden!
Liebe Grüße,  Zitat Ende

Markus hat absolut recht !!!
Die gesamte Landwirtschaft unterliegt einer Industrialisierung, mit allen Konsequenzen.
Das Parallel-Beispiel Getreide:
Der Bauer hat früher immer einen Teil seiner Getreideernte zurückbehalten, weil er damit die nächste Ernte angesät hat.
Ein ständiger Kreislauf, offen für individuelle Veränderungen.
Heute verwendet der Landwirt Hybridsorten aus der industriellen Zucht mit sehr hohen Erträgen. Von dieser Ernte einen Teil für die nächste Einsaat zu verwenden ist schlicht strafbar. Denn die weltweit agierenden Monopolisten haben es längst geschafft den Genpool der Hybridsorten patentrechtlich zu schützen.
Der Bauer muss sein Saatgut heute beim Monopolisten kaufen.
Dieses Beispiel zeigt deutlich, wo die Reise hingehen soll.
Heute ist zufällig ein interessanter Artikel bei uns in der Volksstimme der sich genau mit dem Problem beschäftigt:
http://www.volksstimme.de/deutschlan…-enormer-macht
Wenn man sich diesen Artikel durchgelesen hat, macht es durchaus Sinn sich folgenden Bericht auf YouTube anzusehen:
https://www.youtube.com/watch?v=2S6vPaGzSr8
Es geht grundsätzlich um die Kontrolle des noch vorhandenen Genpool’s Geflügel.
Langfristig betrachtet stören wir Hobbyhalter mit dem vielfältigen für die Industrie nicht kontrollierbaren Genpool unserer Tiere extrem. Das hat absolut nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, sondern ist traurige Realität.
Ob im Käfig, ob in Boden- und in Freilandhaltung: Das Schicksal der Hühner in der industriellen Nutzung liegt heute global in den Händen der drei Konzerne Wesjohann-Lohmann, Hendrix Genetics und Natexis, die mit ihren Hybrid-Turbohennen global die Hühnerställe bestücken.
Es liegt auch an uns, ob die ihr Werk vollenden, ob es so bleibt wie es ist oder ob wir die Entwicklung nicht nur anhalten sondern gar zurückdrehen könnten.
lieben Gruß
Bernd
PS.: Egal was wir, oder der Einzelne, tun. Wir sollten auf keinen Fall aufgeben, sondern soviel wie möglich an die Öffentlichkeit zerren.

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Wut und Verzweiflung im Hüfo angesichts der Abläufe in Wörth und der Fotos von Putin 9.1.2017:

#9050 Hobbyhuhn
Zu dem Beitrag von Putin steigt mit einfach die Galle in den Hals – was für eine Riesenschweinerei, und was für eine unglaubliche Verarsche, uns weiszumachen, dass die tierquälerische Einstallerei irgendwas nützen würde: jedenfalls ganz sicher nichts, solange die Qualbetriebe ihren Dreck und ihre Seuchen überall einfach in die Landschaft kippen können!! Ich würde, wenn ich da wohnen würde, hinfahren, einen großen Eimer von dem Sch… einpacken und dem nächsten dummschwätzenden Landrat bei irgendeiner Pressekonferenz auf den Tisch kippen!!!

#9053 Okina
Mir kommt es bald vor wie das hier: https://www.youtube.com/watch?v=Xw-XzJUEKkM
Aber haargenau so, wobei die Ratten jegliches Geflügel darstellen und die Köter die Amtsvets, FLI und Co., aber GENAU so. Die sind gerade dabei, nix geringeres als einen Genozid zu beginnen und haben jegliche Hemmungen verloren. Lass’ doch einer bitte mal bundesweit was Wasser untersuchen, wo es besonders übel abgeht- ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass Menschen bei Sinn und Verstand derart entarten können. Ehrlich, ich will das H- Wort noch nicht in den Mund nehmen, aber haargenau so kommt es mir inzwischen vor- die Paralellen sind frappierend!

Muss sich erst ein betroffener Züchter umbringen, oder muss erst anderweitig anderes als Vogelblut fließen, dass die endlich mal wieder alle runter kommen und sich wie denkende Menschen verhalten?

#9058 Ahoeh

Es ist auch kaum zu glauben. Was wäre es denn für ein erhöhtes Risiko gewesen wenn alle positiv beprobten Tiere und unmittelbar getötet worden wären und die verbliebenen weiter überwacht werden würden. ….Ja genau keins. Da könnte man doch platzen.

Viele Grüße
Andrea

#9058 Butterhexe
22.03.2016 | 07:51
Deutsche Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere wird eröffnetI
In dieser soll genetisches Material vorwiegend von gefährdeten landwirtschaftlichen Nutztierrassen eingefroren werden. Ziel ist es, damit alte landwirtschaftliche Nutztierrassen vom Geflügel bis zum Rind vor dem Aussterben zu bewahren und deren genetische Vielfalt zu sichern.

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachri…458629487.html

Jetzt zählen wir nur noch 1 und 1 zusammen. Alles klar?

#9059 Altsteirer
Könnte die Industrie evtl. ein Interesse daran haben bewährte Genressourcen, die sich bei einer dezentralen Selbstversorgerstruktur gut eignen würden die Bevölkerung zu versorgen, unwiederbringlich zu vernichten?

Denn dann hätte das momentane Vorgehen, auch und insbesondere in Wörth, “Sinn und Verstand”.

Nein? Dann is ja gut…

#9068
zw.lachs
Ist das der Anfang vom Ende ?
Bei Wörth kann ich einfach nicht mehr , mir fehlen die Worte ich könnt heulen oder keine Ahnung was. Die Tiere und die Züchter , ich bin denen so nah und jeden in diesem verdam… Land könnte es demnächst erwischen. Und wir können kaum was tun.
Es ist irgendwie komisch – es fängt auf einmal in Privaten Haltungen an auch noch mit sehr empfindlichem Genpool und da noch ne Private und dort noch eine …. Irgendwie muss ja von der Großgeflügelmastindustrie abgelenkt werden.
Die Störenfriede können sich ja um Ihre eigene Kundschaft kümmern , da haben wir Ruhe.
Die Verbände halten ruhig und wegen der Paar Tiere naja Hauptsache wir können wieder so weitermachen wie bisher.

Liege ich da falsch oder wäre das der beste Weg uns Kleinhalter und Züchter untergehen zulassen.

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Okina75 im Hühnerforum #8453
Die ganze Sache ist völlig aus dem Ruder und aus jeder Verhältnismäßigkeit gelaufen, ein wahrhafter Tötungsrausch ist ausgebrochen- ich frage mich ganz ehrlich, wer denen allen ins Gehirn geschissen hat, auf Deutsch gesagt- und allmählich glaube ich, dass nicht mal Paule Wesjohann und Söhne SO skrupellos sein bzw. sowas WOLLEN können… Das ganze Ding hat sich echt fast uneindämmbar verselbstständigt, wir erleben hier echt gerade das berühmte Schneeballsystem/ -prinzip- kommt das Teil ins Rollen und hat erstmal eine gewisse Größe überschritten, stoppt den nichts mehr- außer eine solide Felswand…
Leute, ich bin geistig echt so fertig und fassungslos wie noch nie vorher, was hier abgeht, übersteigt jegliche Vorstellungskraft, zumal auch quasi 90 % der Medien auch vollkommen gleichgültig oder taub für die wahren Hintergründe oder Alternativen zu sein scheinen…

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Gespräch aus dem Hühnerforum:

Tanny #7974
sagt mal, die haben doch laut FLI Jahresbericht dieses H9 N2 seit Jahren in den Beständen und impfen dagegen auch, oder?
könnte es sein (Hanne?) dass die panische Angst haben, dass das ja eigentlich relativ harmolose H5N8 in den Ställen auf das wesentlich weniger harmlose H9N2 trifft und die zusammen mutieren und zu einem Supervirus werden?

Wenn dem so ist, würde es mich nicht wundern, warum die solche gigantischen Keulaktionen an gesundem Geflügel “vorbeugend” vornehmen.

Ich schätze, das hätte gigantische Schadensersatzforderungsklagen zur Folge, wenn nachgewiesen würde, dass so ein Supervirus quasi in einem Massenbestand “gezüchtet” wurde, oder?

Hanne #8027
@Tanny
Das hatte ich schon mehrfach gepostet. Sowohl H5N1 als auch H7N9 als auch H10N8 (H5N6 weiß ich grade nicht mehr) sind nur(!) durch Mitmischen von H9N2 (Reassortanten) so gefährlich geworden. Natürlich ist das die realistischste, allerschlimmste Gefahr. Und das geht schnell.

Meiner Meinung nach könnte das der Grund gewesen sein, warum Herr Dr. Habeck so biestig geworden ist. In Grumby war die Infektion ja recht lange nicht bemerkt worden. Wenn ihm da der richtige Virologe die Gefahr dargelegt hat, könnte der richtig Schiss bekommen haben.

Vamperl #8028
Dann sprechen wir es doch nochmal für die Presse aus: H5N8 – als meldepflichtiges Virus in Deutschland – ist eigentlich nicht das Problem, sondern H9N2, das erwiesenermaßen auch humanpathogen, in Deutschland aber nicht meldepflichtig und über das Trinkwasser, so die chinesische Studie, bestens übertragbar ist. Das Vorkommen derselben Virenstämme und bereits in deutschland hiergegen erfolgter Impfungen ist im FLI-Jahresbericht 2015 bestätigt und erfasst.
Eine Vermischung von H9N2 und H5N8 kann extrem gut gelingen, wenn sich beide Viren in einer wunderschön heimeligen Umgebung wie einer Stallhaltung befinden. DAVOR hat man Angst, spricht aber nicht drüber, sondern schürt lieber Panik in Bezug auf Wildvögel.

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Am 31.12.2016 antwortet Putin15 in Beitrag 7822
im Hühnerforum
auf einen Beitrag von Yrwelcome

Zitat Zitat von yrwelcome Beitrag anzeigen
Ist”VERARSCHE DES VOLKES” eigentlich einOffizialdelikt, dann müsste die Staatsanwaltschaft von sich aus tätig werden.
oder fällt jemendem ein triftiger Grund für eine Anzeige bei der Staaatsanwaltschaft ein? lasst es mich wissen, ich schreib dem OSTA gern das Nötige Zitat EndeAntwort Putin15:

Na dann … Ich habe folgendes gehört:
Im Jahr 2006 Stand das FLI kurz vor der Schließung und wie durch ein Wunder hatten wir 2006 der ersten großen Ausbruch der Vogelgrippe.

Was folgte waren Fördermittei von 10 Mio. Euro zur Untersuchung der Entstehung der Vogelgrippe und der Übertragungswege.

Nach 10 Jahren intensivster Forschung (wenn man Herrn Mettenleiters eigenen Ausführungen aufmerksam folgt) haben sie folgendes herausgefunden: nämlich NICHTS!!!

So, und nun argumentiere ich vom prinzipiellen Ansatz her mal wie Herr Mettenleiter:

„Es kann ein Missbrauch der Tierseuchenkasse, zur möglichst schonenden Abfederung einer Überproduktion von Geflügel für die Geflügelindustrie nicht wirklich ausgeschlossen werden.“

„Es kann nicht wirklich ausgeschlossen werden dass ein Fall vom LK Vechta uns nun eventuell genau zeigen könnte worum es gehen könnte.

http://www.agrarheute.com/news/vogel…chten-getoetet

Man beachte diese Spalte: Vogelgrippe: Tiere im Landkreis Vechta getötet.
Die Tiere hatten : NICHTS!!! und wurden “nur” vorsorglich mit getötet. Bei 25.00 Euro/Tier Entschädigung.“

Was braucht es denn um mal so eben (finanziell abgefedert) 50.000 Enten zu entsorgen?
… 1 toten Vogel!!!. … und die wachsweichen, den Missbrauch geradezu herausfordernden, auf den Empfehlungen des FLI beruhenden Bestimmungen. Hauptsache H5N8 oder nahe dran. … dadurch alles legal …

Ich habe es selbst hinterfragt: Es gibt keinerlei Verpflichtung gründlich zu prüfen woran der tote Vogel tatsächlich gestorben ist.

… und ich bediene mich nochmals den Formulierungsansätzen des Herrn Mettenleiter:

Ein Missbrauch der Tierseuchenkasse kann sowohl im Einzelfall, als auch systematisch, nicht ausgeschlossen werden. Also um nun auch nicht missverstanden zu werden: Ich weiß nichts, ich stelle nur die Vermutung an es könnte nicht ausgeschlossen werden.

Nun geht es aber um die Verwendung öffentlicher Mittel!!!

Vielleicht sollte es doch mal den zuständigen Rechnungshof als obersten Kassenwächter interessieren, dass es in diesen Zusammenhängen nicht ausgeschlossen werden kann, dass hier Missbrauch öffentlicher Mittel stattfinden könnte?

Alles nur eine Vermutung. Auch, dass sich eine rechtlich verantwortliche Aufsichtsbehörde dafür interessieren könnte! … oder gar das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft … alles nur Spekulation.

Trotzdem haben mich diese Spekulationen jetzt selber so verunsichert, dass ich von den verantwortlichen Aufsichtsbehörden verlange diese unbegründeten Spekulationen ernst zu nehmen. … schon deshalb, weil ein Missbrauch nicht ausgeschlossen werden kann.

Bernd

http://www.zwerg-huehner.de

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Okina75#7414  im Hühnerforum “Emotional am Limit” – wie wir alle – Ist die Menschheit überhaupt noch zu retten?

Ja, und genau dieser Tunnelblick ist es, der uns in gar nicht mehr allzu ferner Zukunft den Hals brechen wird- habe echt im Urin, dass das nimmer lange dauert, wenn man sich diesen ganzen egozentrischen Sch…ß ankuckt, der im Verbund mit Massenverblödung und genanntem “Scheuklappismus” überall auf der Welt in den letzten paar Jahren immer und immer mehr in den Vordergrund tritt!!!
Die Welt ist am Arsch, dass es eigentlich jedem mit funktionierendem Gehirn und ausreichender Sehkraft nur so entgegen spritzen müsste vor bitterer Erkenntnis- Pustekuchen von wegen “die Welt kann 11 Milliarden ernähren”!
Wir sind heute mit 7.5 ja schon am Zusammenbrechen!!! Nee, Freunde, das dauert nimmer lange, und weder die Massentierhaltung noch hunderte Quadratkilometer große Anbauflächen am Stück werden daran was ändern… Der Fraß wird immer verweichlichter und einheitlicher, die Menschheit dadurch immer kränker und durch die Allgemeinverblödung immer unfähiger, im Ernstfalle auf sich gestellt zu überleben. Nee, wenn es knallt, dann bald und richtig, und dann simmer am Allerwertesten, als Art gesehen- das zeichnet sich immer deutlicher ab.
(Schon heute muss man uns nur zwei Dinge nehmen: Das Erdöl und die Elektrizität- und schon sind wir wieder im finstersten Neandertal- und das sollte bitter zu denken geben!)

Auch und gerade im aktuellen Verlauf des Geschehens beobachtbar. Vernünftige Argumente und ansatzweise altruistisch denkende Menschen bleiben und werden immer mehr zu Nischen- und Randerscheinungen und von dieser absolut widerwärtigen tonangebenden Klientel weggedrängt, der das Gros des Volkes dumm sabbernd nachgeifert bzw. nicht im Traum dran denkt, mal was in Frage zu stellen, solange die grundsätzlichen “Bedürfnisse” befriedigt sind- billiges Fressen in beliebiger und jederzeit verfügbarer Menge ohne jede Mühe, stumpfe “Unterhaltung” und ein gewisses Maß an frei bleibenden Grund”rechten”, wie Kinder in die Welt setzen, Atmen oder aufs Klo zu gehen…

Sorry, wenn ich gerade wieder auf ‘nem misanthropischen bin, aber nach den tausenden und tausenden und Abertausenden von durch die Bank sinnlosen Geflügel- Zwangstoden, die sich mir in hunderttausendfacher Zahl beim Durchackern der OIE- Reporte erschlossen- Alter, mir vergeht langsam ALLES!
Hier mal 9000, da mal 12000, dort auch mal 325.000, da mal nur 80, dort 900 oder 5000- pöh, alles Peanuts, Hauptsache, am Jahresende stimmt die Geschäftsbilanz so einigermaßen…

Führt unsere Initiative zu keinen bewegenden Änderungen, schaffe ich meine Hühner ab und werde Veganer. Bzw. Paläo- Diätetiker oder wie sich das nennt und fresse nur noch Wild und was sich sonst so bietet. Ich will und mag nicht mehr, und erreicht diese widerwärtige Bande da oben an den Drückern, die Wirtschaft und ihre Lobbyisten und Speichellecker wie das FLI und Co. ihr Ziel, dann werde ich ‘nen verdammten Teufel tun, fortan brav geläutert mein (huh, ruhig, Brauner…) Essen in Form von wässrigen und konsistenzlosen Massentierhaltungs- Fleischwaren in den Geschäften zu kaufen.
Nein!
Wenn die uns Klein- und vernünftige, artgerechte Tierhalter ausstechen, an die Wand spielen und zugrunde richten, dann, liebe Geflügelindustrie und Eure Lobby und abhängige Stiefellecker, werde ich Euch ins Gesicht spucken und lieber überfahrene Viecher von der Straße kratzen, als Euren Fraß zu mir zu nehmen! Verlasst Euch drauf! Von MIR kriegt IHR keinen, KEINEN, Cent mehr!!!

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Ich wünsche Ihnen
magische Raunächte,
besinnliche Feiertage…

…und uns allen ein  Neues Jahr,
in dem Achtsamkeit und Mitgefühl für unsere Mitgeschöpfe
nicht mehr nur leere Worte sind…
Kirstin Zoller

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Weihnachtsmärchen
Vogelgrippe, Schweinepest, Rinderwahnsinn und anderer Wahnsinn.
Ein gar gruseliges Märchen für besinnliche Tage

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…….nach dem sprunghaften Anstieg vom Virus befallener Massenbestände trotz Aufstallpflicht und längst beendetem Wildvogelzug fragt man sich im Hühnerforum, ob es auch andere Gründe geben kann…..

Dani2012 Beitrag 6138:

Zitat Zitat von Rosie Beitrag anzeigen
….. seltsamerweise dringen die pöhsen Viren aktuell nur in Putenställe, Entenställe und Gänseställe ein. miramKopfkratz
Und trotz der Massen an entsorgten Risikopatienten sind die Märkte voll. Es gibt Weihnachtsbraten mehr als genug.
Zitat Ende

Daher frage ich mich schon lange, ob man diese extreme Massentierhaltung überhaupt braucht…. Trotz Keulungen in Massentierhaltungen europaweit, gibt es keine Engpässe beim Geflügelfleischverkauf… oder gar explodierende Preise.
Mein Fazit: Die Massentierhaltungsfabriken müssen spätestens im Dezember ihre Überproduktion loswerden, um die Fabriken neu zu bestücken fürs nächste Jahr…. Und wenn das FLI die Seuche ausruft, zahlt die TSK, sprich letztendlich der Steuerzahler dafür, dass die Überproduktion doch noch zu Geld gemacht wird und die Ställe frisch desinfiziert wieder hergerichtet werden… Und spätestens im übernächsten Jahr (man will ja nicht gierig erscheinen) läuft alles wieder wie gehabt ab… evtl. wechselt dann mal die Nutznießerfabrik, damit jeder mal dran kommt und es dem Unbedarften nicht so auffällt ….

Sil Beitrag 6139:
Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum so viele Medien nach wie vor die offensichtlichen Hinweise auf Widersprüche in der offiziellen Darstellung der Übertragungswege der Vogelgrippe gar nicht wahrnehmen und jeden Kommentar des FLI einfach unreflektiert weitergeben.
Es fehlt aber wohl einfach am puren jorunalistischem Handwerk
Ich habe mich gefragt:
Wie kommen Nachrichten in die Zeitung? Und unter anderem folgende Antwort gefunden:
http://www.deutsche-tageszeitungen.d…htenagenturen/
Vielleicht sollten wir “unsere” Zeitungen schlicht mal dazu auffordern, selbst zu recherchieren und nicht aus Kosten- oder sonstigen Gründen jede dpa-Meldung unkritisch und ungeprüft einfach zu übernehmen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist vielleicht auch das hier:
http://www.bdzv.de/der-bdzv/aufgaben…g-der-zeitung/

Miss Boogle Beitrag 6140:
@Dani2012
Mir kam der gleiche Gedanke.
Erst die Wildvögel (die ja alle nur vom FLI beprobt wurden) und ganz viel Panikmache, damit niemand merkt, dass es eigentlich nur um Puten und das liebe Geld geht. Denn schließlich gibt es derzeit eine absolute Überproduktion. Und wenn jetzt sämtliche Bestände gekeult werden merkt es der Durchschnitts-Bürger ja nicht. Vogelgrippe ist ja schon 1 Monat in den Medien. Ist ja für Lieschen Müller nachvollziehbar…
Alles andere sind Kollateralschäden, die den großen in die Hände spielen

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Putin15 Beitrag 6013 im Hühnerforum:

Zitat Zitat von ae500fr Beitrag anzeigen
da könntest du richtig liegen denn ohne seuche keine untersuchung ohne feststellung der todesursache
kein FLI untersuchung und feststellung der so gefährliche die ganze menschheit dahinraffende seuche
gibt es vielleicht auch nicht so viel geld gruss aus oberfranken
Zitat Ende

Nur mal so eine Überlegung:

Tote Wildvögel werden doch (wegen der Vogelgrippehysterie) lediglich auf Antikörper zur Vogelgrippe getestet.

Die perverse „Logik“: Wenn Vogelgrippe-Antikörper gefunden werden, dann ist alles klar. Der Vogel ist an Vogelgrippe gestorben. Es läuft der ganze, durch diese Oberflächlichkeit ausgelöste, behördliche Wahnsinn an. Aufstallung, Keulung usw. …


Geht es überhaupt oberflächlicher?

Nur mal so zum Verständnis: Wenn der Hausarzt seinen Patienten tot auffindet, könnte er ja auch erstmal prüfen lassen, ob sich Grippe-Antikörper finden. Würde doch schon deshalb Sinn machen, weil der jetzt tote Patient des Hausarztes vor vier Wochen erst zur Grippeimpfung bei ihm war. Antikörper gefunden, ergibt nach dieser Logik eine eindeutige Todesursachen: Grippe!.

Wenn der tote Patient vor 1980 geboren wurde gibt das natürlich noch viel spektakulärere Todesursachen. Viele wurden vor 1980 noch gegen Pocken geimpft. Mit etwas Glück ist noch ein Restschutz vorhanden und es finden sich Pocken-Antikörper.

Naaa, was folgt daraus … Nach derzeitiger Logik wäre dann wohl sofort die WHO zu informieren. Alle Leute die noch Kontakt hatten müssten dann sofort in Isolation um eine weltweite Pocken Epidemie zu verhindern….

Wen würde es da noch stören, dass der tote Patient des Hausarztes mehrere Einschusslöcher im Rücken hat. …

Allerdings gibt es eine neue Insiderinformation (siehe Bild)

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht  Name: Storch-1abc Kopiea.jpg  Hits: 0  Größe: 176,2 KB  ID: 181985

Ich habe eigentlich nur noch die Frage wie lächerlich sich Geflügelindustrie, Politik und FLI noch machen wollen?

Neee ….. eigentlich habe ich noch eine Frage: Wieso darf das FLI noch öffentliche Mittel bekommen für die „genialen“ Gegenleistungen?

Gruß aus dem schönen Fläming
Bernd

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Beitrag 4953 „Tanny“ (Kirstin Zoller) im Hühnerforum:

…den Frust von der Seele geschrieben…

Vorab, damit diejenigen, denen so etwas zuwider ist, gar nicht erst weiter lesen müssen:

Dies ist KEIN Beitrag, der Anspruch auf wissenschaftliche Belegbarkeit erhebt,  es ist kein Beitrag, der den Anspruch erhebt, jede Aussage mit irgendeinem Fakt, einer Quelle und einem link zu untermauern –
es ist einfach ein Beitrag, in dem ich meine Gedanken und Gefühle zum Thema zum Ausdruck bringe….

Viren und Bakterien gehören zum Leben dazu – seit das Leben entstanden ist.
Ohne Bakterien würden wir keinen Tag überleben – unsere Haut könnte ihre wichtigste Aufgabe nicht mehr wahr nehmen, Nahrungsaufnahme wäre unmöglich.

Ich habe weder ein Interesse daran, die Welt steril zu machen, noch will ich unsterblich werden – ach ja und ich will auch die Naturgesetze nicht beherrschen oder außer Kraft setzen.

Ich will einfach nur naturnah leben – ich will normales, natürliches, regionales und saisonales Essen zu mir nehmen können, ohne recherchieren zu müssen, ob „regional“ nun auch „von hier“ heißt, oder ob „regional“ alles sein kann, was irgendwo aus Deutschland kommt.

Ich will Eier essen können, die von Hühnern kommen, die draußen in kleinen, funktionierenden Gruppen leben durften und am Ende ihrer „produktiven Zeit“ noch wie gesunde Hühner aussehen und nicht wie ein fertig gerupftes Suppenhuhn, was man nur noch einschweißen muss, um es gefrierfertig zu haben.

Ich will nicht hinterfragen müssen, ob Freilandeier gerade doch aus dem Stall kommen oder ob „die frische Milch“ mit den glücklich auf der Wiese grasenden Kühen vorne auf dem Bild nicht doch das Produkt einer Massentierquälerei ist.

Ich will, wenn ich einen Erdbeerjoghurt kaufe einen Joghurt mit Erdbeeren haben und nicht in irgendwelchen E-Listen recherchieren müssen, was die 20 Bestandteile darin sind, die dem Joghurt ohne Erdbeeren den Erdbeergeschmack verleihen……

Ich will anderen Lebewesen mit Respekt und Achtung begegnen können und vor allem dürfen! und ich will weder mit verantwortlich sein dafür, noch es mit finanzieren, dass unzählige Lebewesen weltweit misshandelt, zu Tode gequält und sinnlos totgeschlagen und vermüllt werden, dass ihnen ihr natürlicher Lebensraum aus reiner Geld- und Machtgier zerstört und meine ganze natürliche Umwelt vernichtet wird – und das alles im Namen der Wissenschaft – im Namen des Verbraucherwunsches – im Namen der allgemeinen Sicherheit…

„Der Verbraucher will das so!“ (Zitat Habeck)
Bin ich kein Verbraucher? Wer ist dann DER Verbraucher?

• Bin ich alleine mit meinem Standpunkt – der EINE Verbraucher, der das nicht so will, wie es gerade ist? Nein, es gibt noch mehr, viel mehr. Sind wir die Mehrheit?

• da gibt es noch die, die es genau SO wollen:
alles steril, alles hygienisch, alles frei von Störungen – gegen alles gibt’s die passende Pille und für alles auch – alles hoch technisiert – Einwegmode, täglich neu und der letzte Schrei – Wegwerfmentalität beim Verfallsdatum – und am besten mit dem Plastikbaum im Garten – der macht keinen Dreck und zieht keine lärmenden Vögel an…… finden wir hier die „Mehrheit?““…..

• Dann gibt es da noch die, denen alles egal ist – Hauptsache billig und Hauptsache, abends läuft das Dschungelcamp – sind die die Mehrheit?

• Ja, und dann sind da noch die, denen das alles völlig am Hintern vorbei geht, solange sie mit dem, was sie tun maximalen Gewinn und maximale Macht erlangen und das „Fussvolk“ die Klappe hält – wen schert schon, was weit weg vom eigenen Ferienhäuschen im Naturschutzgebiet und fernab vom Wohnhäuschen mit großem Garten in bester städtischer Wohnlage (selbstredend ohne Zwischenlager, Hochspannungsleitungen, Windmühlen, Massentiermastanlagen, Großschlachtereien oder sonst irgendwelchen „unschönen“ Dingen in der Nachbarschaft) geschieht? Solange Geld, Macht und/oder Ruhm sich mehren. Ist das „die Mehrheit?“

• Nicht zu vergessen dann noch die, die auf unserer Welt verhungern und die, wüssten sie, was wir hier treiben, die Hände über dem Kopf zusammen schlagen würden – die dankbar wären, wenn sie auch nur einen Bruchteil des Fleisches hätten, was wir wegwerfen – ist das die Mehrheit?

WO ist die Mehrheit? …und ach ja, egal, ob ich jetzt zur Mehrheit zähle oder nicht – reden sie, unsere Politiker, denn nicht alle immer davon, dass man auch die Minderheiten schützen müsse? Dass man „solidar“ mit den Minderheiten sein müsse?

Wo ist denn nun DER Verbraucher, der das alles so will, wie es jetzt ist

Und um zurück zu kommen auf die derzeitige Situation mit der Vogelgrippe:
Gensequenzen – Mutationen und was ich sonst noch so alles von gsgs und redcap hier verlinkt sehe ……..
…das alles interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne – und täte es das, ich verstehe es sowieso nicht – brauche ich auch nicht.

Um zu verstehen, was im Moment gerade geschieht, muss ich kein Wissenschaftler sein, sondern nur die Augen öffnen und versuchen, etwas logisch zu denken:

• Es werden Tiere aufgestallt zu deren eigenen Schutz ….
….damit sie sich nicht infizieren……..
…..die aber sofort auch gesund tot geschlagen werden, wenn ein infizierter Wildvogel vor der Voliere zu Boden geht – also können sie, bis sie sowieso tot geschlagen werden, wenigstens glücklich im Garten scharren.

• Es werden symptomlose Tiere und all ihre zufällig im gleichen Bestand anwesenden Artgenossen totgeschlagen, wenn sie einen positiven AI Befund haben – egal, ob es sich um eines der vielen AI Viren handelt (egal um welches), egal, ob es sich um eine Infektion oder ob es sich um Antikörper aufgrund einer längst vergangenen und überstandenen Infektion handelt, wohl wissend, dass in nahezu jedem natürlich lebenden Geflügelbestand derartige Antikörper normal vorkommen

• Es werden Biosicherheitsmaßnahmen verlangt, die die Behörden selbst bei ihren Keulaktionen nicht im Entferntesten einhalten

• Es werden Hunde an die Leine und Katzen ins Haus verbannt, weil sie das Virus verschleppen könnten, während Tauben, die von einer Wildvogelfutterstelle zur nächsten fliegen und auch vor einem Zwischenstopp an Oberflächengewässern nicht Halt machen, als gefahrlos gelten, nur weil sie sich selbst nicht infizieren? (tun Hunde und Katzen auch nicht)

• Es werden hunderttausende gesund gekeulte Nutztiere in den Müll geworfen, während man dem Verbaucher im selben Atemzug erzählt, dass das Fleisch unbedenklich ist, wenn es 3 Minuten bei 70 Grad erhitzt war? Da frag ich mich doch: warum wird das gekeulte Fleisch dann nicht verarbeitet in Fertigprodukten, wo mit hocherhitztem Fleisch gearbeitet wird?

• Es werden blindwütig alle privaten Hausgeflügel weggekeult, während andere Geflügel offensichtlich eine mächtige, schützende Hand über sich haben, denn sie dürfen in die Quarantäne?

• Es wird argumentiert, dass das private Geflügel nicht raus dürfe, weil es sich infizieren könne und so zur Gefahr für andere würde? Worin liegt denn die Gefahr: wohl kaum in der Übertragbarkeit auf andere Bestände, denn diese Geflügel bleiben an einem Ort (anders, als Tauben), verlassen das Grundstück nicht (anders als Wildvögel) und werden auch nicht um die Welt verfrachtet (anders als Wirtschaftsgeflügel). Die Gefahr liegt einzig in einer von Menschen gemachten Verordnung, die vorschreibt, alles platt zu machen, was sich im Umkreis befindet, lebt und Federn hat – sinnbefreit und blindwütig.

Sooo viele Widersprüche – so viel Leid und so viel Arroganz – warum sollte ich irgendwelche wissenschaftlichen Erklärungen verstehen müssen, wenn mir schon mein ganz schlichter Verstand sagen muss, dass das alles jeder Logik entbehrt.

Und dabei sollte man denken, dass eine von Menschen gemachte Verordnung, wenn sich herausstellt, dass sie Unsinn ist, auch von Menschen wieder zurück genommen werden sollte……

Aber was sind gegen das Eingeständnis, etwas falsch gemacht zu haben, schon einige Millionen Tiere weltweit, die niedergemetzelt und vermüllt werden, um etwas auszurotten, was mit zu den natürlichsten Dingen der Welt gehört…..

Sollte es der Menschheit jemals gelingen, eines Tages alle Viren auszurotten, dann wird es auf dieser Erde schon lange keine Tiere und Pflanzen mehr geben…..und der Mensch, so er noch lebt, trägt seinen Raumanzug mit Nährlösungsinfusion …….FUTURE:……


“düstere Zukunftsvisionen” einer Leserin

 

 

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Beitrag 4829 von Susanne im Hühnerforum:

Folgen für Halter:
Vogelgrippealarm- oder warum ich jetzt im Hühnerstall wohne

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht schlachte und fast alles für meine Hühner mache. Nun aber habe ich ein Problem: Die aktuell fünf Hähne vertragen sich leider nicht mehr im aufgestallten Zustand, der Ausnahmeantrag für Freilandhaltung wurde abgelehnt.
Nun ist guter Rat teuer, denn natürlich kommt es für mich nicht in Frage, einen oder mehrere Hähne zu schlachten bzw. Hähne abzugeben, wobei das aktuell eh schier unmöglich ist. So ist es nun zu folgender Lösung gekommen:

Zwei Hähne leben nun mit vier Hennen im Krankenstall. Dort sind sie unter der Woche untergebracht- der Stall hat leider nur eine Größe von 2 qm- aber bislang geht das soweit gut.

Zwei Hähne sind in der normalen Gruppe geblieben, dort gibt es keine Probleme zu erwarten.

Einen Junghahn habe ich in die Wohnung aufgenommen, eine drei Zimmerwohnung im Hochhaus. Zum Glück ist er noch nicht geschlechtsreif und unterlässt zur Zeit das Krähen. Dennoch werde ich seltsam angeschaut, wenn ich ihn im Aufzug transportiere.
Und das ist noch das geringste Probleme: Alleine möchte ich ihn nicht in der Wohnung halten, denn er ist ja ein Herdentier und soll nicht isoliert leben. Da wir den ganzen Tag bei der Arbeit sind und erst am Abend nach Hause kommen und dann bedingt durch diese ganze Umzieherei (2 Ställe, eine Voliere) noch ewig im Garten beschäftigt sind, würde der arme Kerl vereinsamen, also bekommt er eine Henne zugeordnet.
Dummerweise finden die Hennen das nicht witzig und meckern lautstark. Bislang beschweren sich sie Nachbarn zum Glück noch nicht. Dennoch tausche ich die Hennen ab und an aus- legende Tiere sind dann doch schnell völlig durcheinander und bekommen Probleme mit den Eiern (oder sie feiern alternativ das gelegte Ei und ich bekomme Probleme mit den Nachbarn), Hennen in der Mauser mausern (eine Tatsache, die mir vorab natürlich auch schon bewusst war, die aber in einer Wohnung aviel eindrücklicher wirkt). Ältere Hennen verfallen in dumpfe Monotonie, ich habe noch keine ideale Lösung gefunden.

Damit wir Hennen (und am Wochenende auch den Hahn) weiterhin guten Gewissens umsiedeln können, haben wir die Raumtemperatur im Hühnerzimmer abgesenkt, gar nicht so einfach im Hochhaus, wo ja viel Wärme einfach durch Leitungen und Nachbarn erzeugt wird. Deswegen steht nun bei uns das Fenster in ganztägig auf (nicht nur gekippt, das reicht nicht). Dummerweise steht es aber 12 Stunden auf (von sechs bis sechs), was dann einen Ticken zu viel ist. Wir kommen also am Abend frierend aus dem Garten (sehr unangenehm, sich im Freien umzuziehen) in die wirklich kalte Wohnung. Die wird dann auch nicht mehr richtig warm, weil ja bald der Tag rum ist und sich ein volles Aufdrehen der Heizung nicht wirklich lohnt. Zum Glück gibt es Bettflaschen- noch nie lag ich so gerne im Bett (der einzig wirklich warme Ort). Man weiß auch gleich den Arbeitsplatz viel mehr zu schätzen.

Am Wochenende ist es besonders schlimm, da ist dann zwar die Wohnung warm (vermute ich, leider bin ich nicht dort), aber ich friere weiterhin. Am Wochenende nämlich bringe ich alle Hähne und Hennen zusammen- die sollen ja auch noch nach der Aufstallungsphase als Gruppe funktionieren und sich deswegen nicht komplett aus den Augen verlieren. Also gleich am Morgen mit Hahn und Henne ab in den Garten, die Tiere vom Krankenstall gleich dazu und alle gemeinsam in die Voliere. Das geht, so lange man dabei ist und die Zeichen der Tiere zu deuten weiß. Bis vor zwei Wochen kamen mir die Wochenenden immer zu kurz vor- jetzt habe ich ewige Tage, frierend bei den Hühnern sitzend. Wobei ich abhärte- die kalte Wochentemperatur ist nun ein Vorteil, vielleicht sollte ich auf Arbeit auch die Fenster weit öffnen, damit es nicht immer so ein auf und ab der Temperaturen gibt- warum sollen meine Kollegen nicht auch was von der Vogelgrippe haben.

Von wegen Grippe- diese habe ich nicht, natürlich nicht, dennoch bin ich mittlerweile chronisch verschnupft. Das ist insofern gut, weil auch mein Privatleben deutliche Einschränkungen erlebt und ich wegen des Schnupfens nicht so traurig deswegen sein muss:
Normalerweise bin ich am Abend gerne zum Sport gegangen, das schaffe ich nun leider nicht mehr, denn nicht nur die Mehrarbeit im Garten bei den Hühnern belastet mein Zeitbudget, sondern auch das abendliche Putzen. Man hat erst mal keine Vorstellung, wie viel Schmutz zwei Hühner in der Wohnung machen- dabei geht es nicht nur um Kot, sondern auch um Federn und vor allem dieses weiße Zeugs, das die Hühner sich ganztägig von den frisch geschobenen Federn putzen und das sich überall verteilt, Dinge, die wirklich Arbeit machen.
Ich putze also zunächst das Hühnerzimmer, dann die Wohnung (zumindest sauge ich kurz durch). Daneben läuft die Wäsche- die fällt ja nun vermehrt an, weil man die betriebseigenen Klamotten dauernd waschen muss.

Die ursprünglichen Überlegungen, wie ich das denn ab jetzt mit den Biosicherungsmaßnahmen machen werde, wenn ich Besuch bekomme (muss ich dem Besuch dann ein Ganzkörperkondom stellen, passt das dann über die bei uns aktuell benötigte Wohnungsjacke?), haben sich erübrigt, ich habe weder Zeit noch Mut, jemanden einzuladen. Es könnte ja stinken oder die Besucher könnten sich unwohl fühlen.

Dabei bin ich im Moment noch froh, dass ich überhaupt eine Lösung gefunden habe- sobald der Hahn anfängt zu krähen oder die beiden anderen Paare sich auch noch zoffen, wird es wirklich schwierig…

Tja und so hoffen wir alle, Mensch wie Tier, dass bald bessere Zeiten auf uns zukommen und die Tiere und ich unser normales Leben zurückbekommen!


Kirstin Zoller:
Das Titelfoto dieser Seite:

http://www.nationalpark-wattenmeer.de/natur-des-wattenmeeres/voegel/rastvoegel

…nein, das sind nicht Millionen toter Wildvögel – das sind putzmuntere Zugvögel bei der Pause auf ihrem Zug nach Süden…

…und oh Wunder – sie WOLLEN einfach nicht tot umfallen……

…KEINE Funde dort, wo sich die Massen sammeln – sicher kann das FLI das erklären?

Hanne im Hühnerforum Beitrag 4760
Ich habe übrigens bei Forianern aus Portugal und Spanien nachgefragt. Die meinten, die Landbevölkerung würde lecker Wildfleisch von Vögeln nicht verschwenden sondern a la eierdieb in die Pfanne hauen.

Und wer hat Lust, mal auszurechnen, wieviele Millionen Tiere im 21. Jh. wegen AI gekeult wurden? Ich bin auf eine 10stellige Zahl gekommen. Gerne Warnehof.

Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen endlich umgesetzt werden, gekeult wird immer noch in Manier von vorm 1. WK. Erstmal alles platt! Da war der Schock von 1901 noch groß.

Copyright mm66

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Bauernbou schrieb im Hühnerforum Beitrag 1:


Unlogisches – mein Frust

Immer mehr fällt mir einfach unlogisches im Zusammenhang mit der Vogelgrippe auf.

a) Warum muss man Geflügel einsperren, wenn die auftretenden Fälle bisher ausschließlich in großen abgeschlossenen Stallungen, die meist über ein eignes Klimasystem verfügten, aufgetreten sind? Setzt man es da nicht eher der Gefahr einer Ansteckung aus? Jede Statistik würde dies mit ja beantworten. Worin besteht dann der Schutz bei der Stallpflicht?

b) Gänse und Enten können das Virus zwar weiterverbreiten, erkranken aber selbst nicht daran. Daher die Empfehlung des FLI Wassergeflügel entweder alle paar Monate zu untersuchen oder Alternativ die Sentinelhaltung mit Hühnern zusammen vom Landratsamt zu genehmigen. Merkwürdigerweise sind jedoch 90% der untersuchten Wildvögel, die den Virus hatten Wasservögel, die ja laut FL gar nicht an dem Virus verenden. Wozu also dann die aufgezwungene Untersuchung? Oder anders gesagt, jede überfahrene Gans, jeder Schwan der gegen eine Leitung geflogen ist, jede verhungerte Ente gilt als Vogelgrippe-Opfer, sobald das Virus überhaupt nur vorhanden war. Um die Risiko-Belastung hochzuhalten, muss man dann eigentlich nur eine große Anzahl Wasservögel, die an irgendetwas verendet sind, als Virus-Opfer deklarieren?

c) Eine Impfung ist laut FLI nicht möglich, da sich unter der Impfdecke eine restistente Virenmutation ausbreiten könnte. Der Menschliche Grippe-Virus ist auch ein H-N-Typ, hier wird aber von allen Ärzten eine Impfung für bestimmte Bevölkerungsgruppen empfohlen. Die Mutationrate ist jedoch meines Biologie-Studien-Wissens-Erinnerung nach gleich hoch. Verarschen uns jetzt die Ärzte, indem sie eine Grippeimpfung empfehlen, obwohl sich hier auch ein resistenter Virenstamm entwickeln könnte? Versteh ich nicht.

d) Laut der neuesten Verordnung muss jeder Geflügelhalter, der mehr als 9 Stück Geflügel hält. Die Zahl der gelegten Eier täglich erfassen. Wozu dient dies? (Ich vermute stark, damit man Zahlen hat, welche den Legehennenbatterien zur Berechnung der entgangenen Gewinnbeträge dienen)
Es weiss jeder, der logisch denken kann, dass aus einer Biohaltung oder Kleintierhaltung auch bei 100 Stück Geflügel keine verlässliche Statistik (wegen fehlender Anzahl) zu erstellen ist, die mit einer großen Industrieanlage vergleichbar ist. Zudem sind hier die Veruchs- und Vergleichsbedingungen nicht konkruent, Kleine Haltungen (N <500), Große Haltungen (N>10000), hier mehrjährige (bis 10 Jahre) Hennen unterschiedlichen Alters, dort gleiche Altersgruppen mit maximal 2 Jährigen Hennen, hier unterschiedliche Rassen, Kreuzungen dort hochleistungsgezüchtete Hybridhennen, hier Klimaschwankungen, Tagesrhythmus ausgesetzte Tiere, dort gleichtemperierte Tageslichtverlängerte Stallungen. Wie zum Teufel kann hier ein seriöser Wissenschaftler Vergleiche anstellen und Aussagen darüber treffen, ob ein Kleinbestand durch ein H5N8 Virus betroffen ist, weil die Legeleistung nachlässt? Dann sind meine Tiere schon lange betroffen, weil ich schon seit Wochen kein Ei mehr hatte. Das ist nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen, das ist Äpfel mit Politiker-Hirn verglichen. Fragt sich nur wo mehr Grips drin ist.

Beitrag 30
und mein Frust wächst noch!

Tauben sind von der Verordnung und Stallpflicht ausgenommen.
der Brieftaubenverband weisst ausdrücklich darauf hin:
http://web.brieftaube.de/

Interessanter Weise spricht der Verband (zugegebener Maßen) auch richtig von der Geflügelpest.

So ganz scheint aber das nicht zu stimmen, glaubt man diesem Artikel hier (Vorausgesetzt in Honkong kannte man den Unterschied zwischen eine Taube und einer Ente:

http://www.schaedlingskunde.de/Diver…bertraeger.htm

Dass dies nichts mit dem FLI zu tun hat, bei dem die Lohmann-Gruppe die Oberaufsicht hat, liegt bestimmt nicht daran, dass man 2003 den Inhaber von Lohmann ins Präsidium des Brieftaubenverbandes gewählt hat.

http://web.brieftaube.de/verband/tau…eschichte.html

Am 1. Januar 2003 nahmen die Regionalverbände ihre Arbeit als Mittler zwischen den Reisevereinigungen und dem Verband auf.

Die Mitgliederversammlung verabschiedete ein vom Präsidium erarbeitetes neues Sportkonzept. Das Präsidium wurde neu gewählt.Der bisherige Präsident Horst Althoff kandidierte nicht mehr. Die Delegierten ernannten ihn zum Ehrenpräsidenten. Neuer Verbandspräsident wurde Horst Menzel, Vizepräsident Walter Klein, Schatzmeister Erhard Göbel-Varney, Präsidiumsmitglieder Roland Fitzner, Paul Heinz Wesjohann, Peter Haverkamp und Bernhard Siemer.

Beitrag 31
und noch ein zweites frustriert mich!

in der neuesten Ausgabe der Geflügelzeitung, bedankt sich Frau Dr Fellmin ausdrücklich bei Lohmann für die Finanzierung einer Reise zu einer Fachtagung nach China.
Dazu muss man wissen, daas der wissenschaftliche Geflügelhof durch den Verband Deutscher Rasegeflügelzüchter finanziert wird. Dazu wird pro Mitglied eines Vereins 1 Euro an den wissenschafgtlichen Geflügelhof zwangseingezogen (Beschluß vor 2 oder drei Jahren). Als Mitglied in 5 Vereinen zahle ich also 5 Euro vom Gehalt der Mitarbeiter.
Daher empfinde ich es geradezu als Schlag ins Gesicht eines Rassegeflügelzüchters, wenn nun auch noch der von uns finanzierte wissenschaftliche Geflügelhof mit Lohmann paktiert.

Tschuldigung, es mag Gründe geben, allein ich hab dafür kein Verständnis

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Gibt es eine Verbindung EHEC-Vogelgrippe?

…fragt sich Gimar  in Beitrag 1  im Hühnerforum:

Evtl erinnert sich der ein oder andere noch daran, Frühjahr 2011 EHEC.
Der Salat, die spanischen Gurken oder nein es waren doch die Sprossen, die viele Menschen in Deutschland krank gemacht haben.

Kleiner Rückblick 2011, was hatte dieses Jahr an wirklichen Besonderheiten zu bieten?
Das Frühjahr 2011 war das wärmste und trockenste seit Wetteraufzeichnung. Ich erinnere mich noch recht gut an das Frühjahr es waren fast 5 Monate ohne einen Tropfen Regen.
http://www.wetteronline.de/wetterrue…/2011-05-30-fr

Was aber wurde dennoch in Massen produziert? Gülle! Und wo kam die hin?
Bakterien und Gülle, Gülle und Bakterien, ach ja und Antibiotika Rückstände aus der Massentierhaltung.
http://www.umweltbundesamt.de/themen…imittel-umwelt
Alles auf die Felder und im Frühling schmeckt doch der Salat sooo lecker.

Zur Zeit finde ich leider den Link nicht, aber ich meine noch im Kopf zu haben, dass 2011 eine Verordnung in Kraft trat, dass Gülle max 4 Wochen vor der Ernte auf die Felder(Salat) darf.
Evtl findet ja einer den Link.

Was genau war denn jetzt EHEC?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser…-a-923249.html

EHEC sind Bakterien, was etwas ganz anderes als Viren sind, ja wissen wir alle, wo aber gibt es evtl doch eine Verbindung?
Hmmmm evtl die Gülle?

Gülle darf auf die Felder und Wiesen, wenn der Boden sie aufnehmen kann, so die Verordnung.
10cm durchgefrorener Boden und die Gülle darf nicht mehr drauf, wer das jetzt genau kontrolliert frag ich mich, aber egal. Die Scheiße muss ja irgendwo hin, also ab auf die Felder ist ja guter Dünger.
Ok die Pflanzen nehmen es gerade eher nicht auf aber egal.
Da verklagt übrigens gerade die EU Deutschland, mal so am Rande.
http://www.derwesten.de/politik/eu-v…d12340656.html

Die Vogelgrippe ist ja ein Virus, dem kalte Temperaturen nicht ganz so viel ausmacht, anders als Bakterien die mögen es warm. Was aber Viren so gar nicht mögen ist UVA-Strahlung, oder anders gesagt die Sonne. Ich weiß nicht wie bei euch der Winter so meist aussieht besonders der November, aber bei uns hier ist man über 4 Stunden an denen man mal die Sonne so etwas sehen kann schon recht glücklich. Was liegt aber jetzt auf den Feldern? Natürlich Gülle aus gigantischen Tierställen. Zum Teil bekommen wir den sogar noch aus den Nachbarländern angeliefert und unsere Bauern freuen sich über ein paar Euro wenn sie den auf ihre Felder kippen lassen. Niederlande ist so ein schönes Beispiel. Selber keinen Platz mehr aber immer mehr und größere Ställe bauen und der Mist kommt rüber, alles bester Dünger bzw Geld.
Was kommt jetzt noch auf unsere Felder? Ein paar Besucher, nämlich die “bösen Wildvögel” (Ironie aus) die jetzt nach dem langen sehr anstrengenden Flug rasten wollen und Futter brauchen.
Die Möglichkeit, dass die Tiere dann den Vogelgrippevirus tragen, streitet wohl keiner ab, die Frage ist nur wo sie ihn herhaben? Evtl sollte man mal die Felder untersuchen, aber da findet man bestimmt nur infizierten Wildvogelkot, natürlich. Oder in den “sicheren” Ställen mal überprüfen wo die ihren Kot abgeladen haben? Bis zu 3 Meter an einen Bach oder See darf Gülle verbracht werden, die kommt natürlich nicht in den See, in dem Enten sind… NEIN natürlich nicht!

Aber was genau kann der Staat machen um die Wirtschaft und uns zu schützen?
Natürlich ordnet er eine Stallpflicht an, was soll er auch sonst tun? Die Ursache kann und will er nicht nennen und sie auch nicht abstellen, wie auch? Impfen? Geht in der Massentierhaltung nicht, da der Erreger bei hoher Infektionsdichte dennoch tödlich wirkt. Siehe FLI. Italien etc
Die einzige Version die klappen würde, wäre impfen und eine deutliche Verkleinerung der Bestände, um den Virendruck zu reduzieren. Das würde aber bedeuten, Schluß mit der Massentierhaltung, das macht unsere Regierung hier nicht.

Ich will hier nicht auf die Bauern oder die Massentierhaltung einprügeln, viele davon haben sich in eine Abhängigkeit begeben aus der sie selber nicht mehr rauskommen. Immer größer immer mehr, aber verdienen tun sie eher weniger und Land und Tiere müssen den Preis zahlen. Es werden immer weniger Bauern und die die noch da sind sehen oft nur den Ausweg noch größer zu werden, aber das ist ein Teufelskreis. Made in Germany ist nicht billige Massenware, mit Qualität kann man auch sein Auskommen haben, sogar viel besser als mit billig Ware. Da kann und sollte der Staat mal unterstützen, aber richtig. Nicht in den billig Ramsch.

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Eine besorgte und enttäuschte Geflügelhalterin schreibt an ihre lokalen Politiker:

“Sehr geehrte Kreistagsabgeordnete,
dieses ist ein offener Brief, den ich sowohl dort: http://www.huehner-info.de/forum/sho…er-Vogelgrippe
als auch unter meinen fb Account veröffentliche und auch dort: www.wildvogel-rettung.de
wiederzufinden sein wird.
Ich schrieb Frau Wallner mehrfach bezüglich diverser Fragen bezüglich der Vogelgrippe an,
jedoch ohne Antworten zu erhalten.
Ich habe Sie für die Vertretung von artgerechter Tierhaltung gewählt, muss nun jedoch feststellen, dass Herr Habeck offenbar dem Druck nicht gewachsen ist und 1=1 das wiedergibt, was ihm das FLI und die Konzerne zuflüstern.
Von dieser Partei und dem Vertreter im Landtag hätte ich sehr viel mehr erwartet!
Keine einzige kritische Stimme Ihrerseits ist zu lesen.
Wo bleibt der Einsatz, bundes-/ landes politisch verfasste Verordnungen zu hinterfragen?

Tausende von Tieren werden aufgrund einer Verordnung getötet, die sich grundsätzlich auf den Erkenntnissen eines, nicht mal unabhängigen Institutes, beruft. Die Fragen, die ich und viele andere (s.o) sich stellen, sollten beantwortet werden.
M.f.G.”

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Altsteirer schrieb im Hühnerforum Beitrag 3367

Ich hatte unlängst eine Unterhaltung mit einem Fahrer von einer Tierkörperbeseitigungsanlage.

Ich: “Und, gibts momentan irgendwelche besondere Vorschriften zum Transport von Geflügel”

Er: “Hä, warum?”

Ich: “Na, wegen der Vogelgrippe.”

Er: “Ach so. Nö, das interessiert niemanden…”

Denkt dran, wenn ihr das nächste mal 5 Minuten in der Desinfektionslösung steht…

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Eine fassungslose Hühnerbesitzerin kann es nicht glauben

Freilandgeflügel Opfer des Tötungswahns zugunsten der Geflügelindustrie?

Habe ich das richtig verstanden? Werden z. B. bei einem kleineren Halter augenscheinlich gesunde und bislang Freilauf gewohnte Tiere beprobt und zeigen in einem Schnelltest Antikörper gegen H5(Nx), so werden sie vielfach schon „vorsorglich“ gekeult?  Wenn Tiere und Halter vorerst Glück haben, wandert die Probe noch vor der Tötung weiter zum endgültigen Test, zeigt der kein H5N1 oder wie dieses Jahr H5N8, so dürfen die Tiere dann weiterleben?  Aber wehe, sie hatten, ggfs. auch schon vor zwei Jahren, Kontakt zu H5N8, dann ist das ihr sicheres Todesurteil? Es wird NICHT untersucht, ob sie derzeit überhaupt Virusträger und damit potentiell ansteckend sind? Im Gegenteil, es handelt sich häufig um besonders gesunde und robuste Tiere, die den Erreger in der Vergangenheit erfolgreich abgewehrt haben und dies aufgrund ihrer Antikörper auch weiterhin tun. Und diese Tiere werden zum angeblichen Schutz der Geflügelindustrie hingemetzelt?

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Hier drückt eine Schleswig-Holsteinerin Ihre Fassungslosigkeit künstlerisch aus:

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Lauenburger Online-Zeitung
Gedanken eines Hobby-Hühnerhalters am Totensonntag

Selten in meinem Leben war ich am Totensonntag so todtraurig.
Im Rahmen der großen Panikmache zum Thema „Geflügelpest“ wird zum Halali auf uns kleine private Hobby-Hühnerhalter geblasen.
Wie fast alle von uns halte ich eigene Hühner, da ich das Tierleid in der Massentierhaltung nicht unterstützen möchte. Die Hühner sollen bei mir ein möglichst artgerechtes Leben führen an der frischen Luft, mit Sonne, Wind und Regen. Staubbaden, Insekten und Käfer fangen, nach Würmern graben usw.
Meine 9 Hühner gehören alle unterschiedlichen Rassen an, 4 davon stehen auf der Liste der vom aussterben bedrohten Rassen. Sie sind alle unterschiedliche Individuen und Charaktere, und jedes von ihnen hat einen Namen.
Und nun kommt also „von ganz oben“ die Anordnung, ich muss meine Hühner auf ungewisse Zeit in den Stall sperren. Alternativ eine Voliere bauen, die oben dicht ist und auch an den Seiten gegen das Eindringen von Wildvögeln gesichert ist. Habe ich nun mit Plane versucht, aber die Plane bewegt sich im Wind, und meine Hühner fürchten sich davor und hocken trotzdem im Stall – verängstigt und eingeschüchtert, schon nach wenigen Tagen.
Vor den Stall muss ich eine Desinfektionswanne stellen, ungeachtet dessen, dass wir Hobby-Halter meist nur sehr kleine Ställe (z.T. nicht mal begehbar) haben, diese Wanne somit im Freien steht bei Regen, Eis und Schnee… Ebenso die Anweisung ich muss „bestandseigene Schutzkleidung“ tragen, diese muss im Hühnerstall verbleiben. Kaum praktikabel. Stattdessen Einmal-Schutzanzüge und Schuh-Überzieher – mindestens 3x täglich? – sehr umweltfreundlich…
Das wirklich schlimme daran ist, dass noch nie eine Gefahr von der kleinen Hobby-Hühnerhaltung ausgegangen ist. Die Ursachen liegen ziemlich sicher in der Massentierhaltung und den Keimen, die von dort über Gülle und Mist in die freie Natur gelangen. Aber das wird totgeschwiegen, denn die Geflügel-Multis haben eine sehr große und starke Lobby und eine Menge Mitspracherecht in der Politik!
Weiterhin ist es schlimm, dass diese Panikmache bei so vielen Menschen ungefiltert auf offene Ohren stößt, und sie einfach immer noch glauben, was da über die Medien verbreitet wird. So müssen viele Hobby-Hühnerhalter auch noch befürchten, von Nachbarn oder Passanten angeschwärzt zu werden wenn diese glauben, sie würden sich nicht an die Vorschriften halten.
Und am allerschlimmsten ist die völlige Auswegslosigkeit dieser ganzen Situation: Halte ich mich nicht an die Anweisungen, drohen mir hohe Bußgelder, z.T. wird schon Hobby-Haltern mit Zwangs-Schlachtung ihrer Tiere gedroht.
Halte ich mich an die Anweisung, habe ich erstens unglückliche, gestresste und verschreckte Tiere, die unter der Situation leiden, weil sie es nicht gewohnt sind. Und dennoch bin ich damit keineswegs in Sicherheit. Wenn im Umkreis auch nur ein verendeter Vogel gefunden würde, der nach Schnelltest ein H5-Virus in sich trägt, dürften die Behörden alle meine GESUNDEN und geliebten Tiere einfach umbringen. Ob es sich dann bei dem toten Vogel überhaupt um das H5N8-Virus gehandelt hätt,, wird erst in einer 2.Probe untersucht – bis dahin wären meine Hühner aber bereits getötet worden – so wie jetzt schon zigtausende Hühner, Puten und Gänse in den Großbetrieben „vorsichtshalber“ gekeult wurden. „Auf Verdacht“. „Als Vorsichtsmaßnahme“. Das macht mich so wütend, so traurig und sooo hilflos! Ich liebe meine Hühner genauso wie meine Katzen!
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Bernd Wolffs Appell an die Politik

Der Unsinn mit Aufstallungen und ähnlichen realitätsfremden Anordnungen zum vermeintlichen Schutz des Nutzgeflügels vor den Wildvögeln muss endlich aufhören.

Stellen Sie sich endlich der Realität!
Stoppen Sie die deutschlandweite und nahezu flächendeckende Ausbringung von risikobehaftetem und ggf. hoch infektiösem Geflügelkot auf landwirtschaftlich bewirtschaftete Flächen!

Stoppen Sie den Import derartigen Materials!

Der Vogelbestand in Deutschland (Wildtiere und Nutztiere) muss vor den möglichen Folgen der Massentierhaltung geschützt werden und nicht umgedreht!

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 Offener Brief an die Politik von Bund und Land
eine Hühnerhalterin stellt kritische Fragen und bittet um Einsicht bei den Zuständigen

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1.12.2016  “Tanny” schrieb im Hühnerforum
drei Beiträge zum Besuch der Infoveranstaltung in Kiel:

Beitrag 3349
Zitat Zitat von ae500fr Beitrag anzeigen
hallo petra maria
wie du sicher gelesen hast kann auch die h5+h7 übertragung durch wind und staub erfolgen
deswegen ist ja alles so sinnlos die keulen die armen tiere dann reissen sie die tore auf schütten mit radlader
die tiere in offene container dann schaffen sie den ganzen hochbelasteten mist raus und lagern den unter freien himmel angeblich unter einer plane da kommt dann kein virus raus -nur bei den hobbyhaltern ist alles nicht richtig
Zitat Ende
Antwort Tanny:

Ich bin gerade zurück aus Kiel, wo wir bei einer “Infoveranstaltung”
initiiert von Dr Habeck mit
Prof. Dr.Dr.h.c. Mettenleiter waren.
Werde nachher noch ausführlicher berichten – aber zu diesem Punkt schon mal schnell: die Frage wurde auch gestellt. Frau Dr Wallner (ihr erinnert Euch, die Dame im Ministerium Fachbereich Veterinärwesen, der wir zu Beginn der Aufstallverordnung zahlreiche Fragen schickten, die nie beantwortet wurden) beantwortete es so, dass:
“die Kadaver ja zuvor desinfiziert worden und somit beim Verladen nass gewesen seien, wodurch es nicht zu Staubaustrag gekommen sein könne” ……Sie verschwieg dabei, dass (zumindest gehe ich davon aus, dass ihr das als Veterinärin bewusst sein muss), ein toter Körper noch sehr lange laufend Körperflüssigkeiten absondert, die man wohl im Körper beim Desinfizieren schlecht hätte erreichen können.
Zitat Ende

Zitat Beitrag 3357 von Tanny im Hühnerforum
So, jetzt also eine kleine Kurzzusammenfassung aus Kiel:
Einige von Euch haben vielleicht eben (19.45 auf NDR nach dem Fielmann Beitrag) den Bericht über die Veranstaltung gesehen.
Geladen und anwesend waren alle möglichen Vereine, Verbände, Vertreter – überwiegend aus den Bereichen Hühnerhaltung, Umweltschutz, Naturschutz, Ornithologie et. und ein ein paar Vertreter der Geflügelwirtschaft, die aber nur als Zuhörer auftraten.
Nach der Begrüssung fasste Mettenleiter kurz die aktuelle Sachlage zusammen – die Statements wiederhole ich jetzt nicht – inhaltlich dasselbe, was wir immer lesen und hören.

Dann gab es jeweils für ca 30 Minuten Fragerunden zu den Themen Aufstallung, Eintragswege und Impfung – wobei letztere nur noch kurz angerissen werden konnte, da die Zeit um war.

Habeck hatte das so geplant und umgesetzt, dass immer 3 Leute nacheinander ihre Frage formulieren konnten und Mettenleiter sie dann quasi zusammen beantwortete. Das war natürlich geschickt geregelt, denn so ließen sich konkrete Nachfragen, wenn die Beantwortung pauschal oder aber an den wirklich interessanten Punkten vorbei war, vermeiden – ein oder zwei mal per Zwischenruf – aber auch da ging die Beantwortung über die bekannten, allgemeinen Argumente und Floskeln nicht hinaus.

Eine konkrete Aussage bekam ich zur Frage dessen, was nun eigentlich alles bei TSIS gelistet wird:
Also im TSIS – wo wir ja unsere Fallzahlen raus beziehen, werden alle Tiere pauschal erfasst, die H5 oder H7 positiv gestestet und von Löffler bestätigt wurden. Also auch Tiere, die H5N2 oder so getestet wurden – im Prinzip alle hoch- und niedrigpathogenen Befunde. Ergo können wir im Prinzip aus dem TSIS nicht ersehen, wieviele H5N8 Fälle denn nun tatsächlich unter den gelisteten, sowieso nicht sonderlich vielen Wildvögeln und Hausgeflügelbeständen waren.

Was mir richtig sauer aufstieß war die Aussage von Habeck, als er sinngemäß gefragt wurde, ob diese Maßnahmen nicht angesichts der wenigen Fallzahlen übertrieben seien: Er äußerte die These dass es ja genau so gut sein könne, dass es nur deshalb so wenige Fälle seien, WEIL die Maßnahmen greifen. Immerhin hätte es zum Glück nur rund 100000 Tiere getroffen. Ich habe das Gefühl, irgendwie denkt da keiner mehr darüber nach, dass er es mit individuellen LEBEWESEN zu tun hat, von denen JEDES EINZELNE Schmerz und Leid fühlen kann. Irgendwie sind diese armen Tiere nur noch eine anonyme Masse “Produktionsrohstoff” und das einzige Ziel heisst: “wirtschaftlichen Schaden begrenzen/wirtschaftlichen Erfolg sichern – koste es (Tierleid) soviel es wolle”.

Mehrfach betonte Habeck bei Hinweisen aus dem Auditorium, dass man Hobbyhühner sicherer draußen vor dem Virus bewahren könne, mit den Worten: wenn dann bei denen das Virus nachgewiesen würde, wären ja nicht nur die paar Hühner betroffen, sondern alle Nachbarn wären mit die Leidtragenden und dabei seien auch Wirtschaftsbestände – wir müssen in solchen Ausnahmesituationen einfach solidarisch sein – das scheint mir ohnehin ein Wort zu sein, was er sehr gerne gebraucht.
Allerdings bin ich bisher immer davon ausgegangen, dass Solidarität auf Gegenseitigkeit beruht – hier scheint Solidarität gleich gesetzt zu sein mit Einbahnstraße……

Mettenleiter bestätigte die Ausführungen der FU Berlin, dass das Virus draußen unter dem EInfluss von UV deutlich schneller kaputt gehe. Darum “gäbe es auch im Sommer in der Sonne diese Ausbrüche nicht so und die Menschen bekämen auch die Grippe immer im Herbst”
Ahja! …ja, auch hier war ein Nachhaken nicht möglich. Es fällt mir schwer zu glauben, dass Mettenleiter das Tageslicht im Herbst und Winter wirklich für strahlungsfrei hält und es fällt mir schwer zu glauben, dass ihm nicht bewusst ist, dass die Menschen im Herbst schlicht aus Gründen der Witterung ständig in ihren 4 Wänden, statt an der frischen Luft sind.

Mehrfach wurde von Mettenleiter im Verlauf der Veranstaltung untergebracht, dass dieser Ausbruch deutlich (und unerwartet) heftiger sei, als die in den Vorjahren und dass man dem eben nur mit Aufstallen entgegenwirken könne, um die Hausgeflügel vor dem Virus zu schützen.

…und hier jetzt die Schilderung meines persönlichen Eindrucks/Gefühls zu diesem Punkt:
Es wurde nicht betont und ausdrücklich so gesagt, aber im Unterton kam durch, dass man, sollte es sich weiter so immer heftiger entwickeln, müsse man politisch auch über eine generelle Aufstallung nachdenken. Wie gesagt – das war ein leiser Unterton, der nicht geeignet ist, durch Zitate unterlegt für Argumentationen herzuhalten, aber ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass genau das, eine generelle Aufstallung von Geflügel ein Ziel im Hintergrund ist.
“Gefühl Ende”

Die mehrfache Nachfrage von Ornithologen, ob denn der Mist aus den Geflügelställen regelmäßig beprobt würde (Austragswege) umschiffte Mettenleiter zunächst mehrfach, indem er auf den Mist von kontaminierten Beständen einging und dann auf Kotproben aus der Natur von Wildvögeln. Ich glaube kaum, dass er die Frage wirklich nicht verstanden hat – die taucht ja nicht zum ersten Mal auf. Irgendwann, da mehrmals nachgehakt wurde, erwähnte er dann, dass es keine Veranlassung gäbe, den Mist aus gesunden Beständen zu beproben, bevor er auf den Acker ginge, da das Virus ja nachgewiesenermaßen nicht in den Beständen vorhanden sei.

Diverse Nachfragen zu den Asientheorien etc. beantwortete er mehrfach damit, dass er sich da nicht auskenne, da sein Institut für Deutschland zuständig sei.

Naja, so ging es eigentlich zu jedem Punkt der angesprochen wurde, weiter. Im Prinzip nichts wirklich Neues und wie bisher schon immer bekannt, absolut kein Interesse, auch nur daran zu denken, statt der Wildvogeltheorie auch mal die Geflügelwirtschaftstheorie näher zu untersuchen. Aber da habe ich auch ehrlich gesagt nichts anderes erwartet.

Ach ja, sämtliche Aussagen, die rund um “Grippeimpfung warum nicht” gemacht wurden, könnte man im Prinzip gleich mal wortwörtlich dem Gesundheitsministerium präsentieren mit der Aussage: verbietet die Grippeimpfung und deren Bewerbung alljährlich im WInter – das ist gefährlich!
Wäre mal interessant, was die Pharma da an Gegenargumenten bringt. Wäre bestimmt spannend, einen Proimpfer der Humanmedizin mal mit dem Antiimpfer vom FLI auftreten zu lassen ?

Ansonsten – ich werde jetzt erstmal Abendbrot essen – wenn mir noch was einfällt, schiebe ich es nach.
Zitat Ende


Beitrag 3373 von Tanny:

….ach DAS habe ich noch ganz vergessen – dabei ist das eigentlich zum Ende der Veranstaltung nochmal das absolute Highlight an Erkenntnis gewesen:

Dass das Nutzvieh in den Stall muss, daran ist der Verbraucher schuld!

Dr. Habeck erklärte uns, dass zwar alle Verbraucher Freiland und Co haben wollen, aber das Hühnchen im Supermarkt solle bitteschön keimfrei sein. Das ginge nun mal nur mit Stallhaltung. Und kein Verbraucher würde Fleisch kaufen, was aus einem kontaminierten Bestand kommt frei nach dem Motto “aber es ist ja geimpft” (das war in dem Zusammenhang mit der Erklärung, dass die Impfung zwar die Symptome verhindere, aber die Viren trotzdem infizieren würden – also mit anderen (meinen) Worten, das Vorbild der Impfung – unser Immunsystem – ist eine absolute Fehlkonstruktion der Natur…..)

Beitrag 3439 von Tanny:
das fällt mir auch noch grade ein:

Habeck nannte als EINEN weiteren Grund, warum Impfen nicht ginge, weil :
” viele Hobbyhalter ihre Bestände nicht ordnungsgemäß anmelden und darum eine lückenlose Impfabdeckung nicht sicherzustellen wäre”

…und wieder sind die Hobbyhalter schuld….. das ist eine so platte Argumentation, wie wenn er sagen würde:
“wir verbieten jetzt das Autofahren für Privatleute, weil einige die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht einhalten”

……wobei….man könnte dann ja auch mal vorschlagen:
“wir schließen jetzt die Massentierhaltungen, weil einige sich nicht an das Antibiotikaverbot halten……..”

Gedächtnisprotokoll Mathias Güthe von der Veranstaltung

Gedächtnisprotokoll R.J. und E.P.  von der Veranstaltung

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