Notfall Wildpark Höllohe / Bayern

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Im Wildpark Höllohe  sollen  210 Vögel sterben

Mit diesem Zeitungsbericht dazu  fing alles an….

Wenn Sie den Vorgang in zeitlich korrektem Ablauf nachlesen wollen, dann beginnen Sie bitte unten auf dieser Seite:

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Mittelbayrische 8.3.2017
zuerst ziehen die Kanarienvögel ein
….alles neu macht der Mai……wie schön, dass man Tiere einfach wegwerfen und neu kaufen kann….. man sollte dieses Gelände stillegen und der Natur überlassen……

….und irgendwie hat´s ja gerade gut gepasst mit der Vogelgrippe
bei den Zukunftsplänen.

Mittelbayrische  online-Version 13.2.2017
Die Geflügelzucht ist als Hobby bedroht
Die Druckversion in der  Mittelbayrischen

Teublitz, 11.2.2017 Bericht über die
Infoveranstaltung  “Vogelgrippe”

Infoveranstaltung zum Thema Vogelgrippe
von Sonja Muck

Gestern den 10.02.2017 fand im Schützenheim Angerstr. Teublitz eine Informationsveranstaltung zum Thema Vogelgrippe und Aufstallung statt. Ausrichter war der Kreisverband der Rassegeflügelzüchter in Schwandorf und 4 Ortsvereinen Teublitz, Burglengenfeld, Maxhütte und Ponholz.

Der Schützenraum war voll, das Interesse sehr groß. Kommen durften auch Hobbyzüchter und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Als Redner waren eingeladen Herr Ritter ( AVF) und Herr Nuber Tierschutzbeauftragter ( BDRG). Frau Dr.Vet.Dietz aus Deuerling musste leider krankheitsbedingt absagen.
Herr Ritter gab eine kleine Einleitung über die Vogelgrippe und die Ausbrüche in verschiedenen Bundesländern. Speziell natürlich die in Bayern.
Fakt wäre, laut Herrn Ritter, dass Rassegeflügelzüchter die Aufstallung ablehnen würden.
Es wurden die Zahlen gegenübergestellt, bei denen man wunderbar sehen konnte, wie es sich mit den Ausbrüchen der Vogelgrippe in industriell arbeitenden Betrieben darstelle und den Vergleich zu den Ausbrüchen in Kleinstallungen.
Mit Stand 10.02.17 gab es in 44 Großbeständen weit über 800000 gekeulte Tiere, während in Kleinsthaltungen erst 23 Ausbrüche im ganzen Bundesgebiet auftraten.
All diese Zahlen wurden von ehrenamtlichen Leuten des Aktionsbündnis Vogelfrei ( AVF) zusammen getragen.
Er erklärte in persönlichen Worten, warum die Geflügelpestverordnung unbedingt verändert werden müsse und warum die Aufstallung für die Tiere eine Quälerei darstellt.
Im Anschluss sprach Herr Franz Nuber vom BDRG in einem fachlich sehr verständlich aufgeführten Bericht noch einmal über die Ereignisse in der Höllohe, das Problem der Aufstallung, warum eine dringende Änderung der Geflügelpestverordnung gemacht werden müsse und dass die Informationen über die Vogelgrippe viel zu wenig wären.
Er erklärte um was es sich bei H5N8 und H5N1 handelt, zusätzlich wurde auch auf die Impfthematik eingegangen. Die Wildvogeltheorie wurde ebenfalls sehr verständlich angesprochen. Aufgrund der momentan unter Beobachtung stehenden Tauben in der Höllohe wurde dieses Thema aufgegriffen und ausführlich erklärt, warum eine Gefahr durch diese, praktisch unmöglich wäre. Selbstverständlich wurden von Herrn Nuber im Anschluss auch sämtliche Fragen der Züchter beantwortet.
Für mich war diese Infoveranstaltung eine wunderbare Gelegenheit die kennen zu lernen, mit denen ich jetzt seit fast zwei Wochen zusammen arbeite, die mir wunderbare Tipps und Infos geben und die mich bestärken, dass ich mich weiterhin mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, um für die kleinen Geflügelhalter eine kleine Notanlaufstelle werden zu können, für Sorgen und Fragen. Ich bin froh, dass ich durch den Fall Höllohe aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht bin, ich bereue keine Minute die ich in dieses komplexe Thema gesteckt habe und noch stecken werde, denn auch wenn die Vogelgrippe überstanden ist. Nach der Vogelgrippe ist vor der Vogelgrippe.

Wochenblatt 8.2.2017
Tauben des benachbarten Geflügelzuchtverbandes
kommen unter Beobachtung
und es ist rund um Höllohe noch nicht zu Ende!!!
Onetz 7.2.2017
Keulung im Geflügelhof

Kommentar:
Ich kann es einfach nicht glauben:
da gerät ein sehr betagter alter Herr über einen NICHT abgesperrten Pfad, wohlmöglich unwissend um die Umstände, ins Sperrgebiet und soll für die Versäumnisse der Behörden (Absperrung vergessen) zahlen?

Da stürzt der Herr in Geflügelkot und Federn und muss dekontaminiert werden- obwohl doch laut Geflügelpestseuchenschutzverordnung das gesamte Gelände nach der Keulung schon hätte dekontaminiert werden müssen – und nun soll der alte Herr dafür bezahlen?

Wie kann es angehen, dass dort noch kontaminierter Kot und Federn rumlagen?
Haben sich da all die Wildvögel angesteckt, die jetzt plötzlich überall im Kreisgebiet laut Presse gefunden werden?

Wieso wurde da nicht sofort nach der Keulung gereinigt?

Da werden Kanarien und Sperlingsvögel umgebracht um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, obwohl laut FLI persönlich von diesen keinerlei Gefahr ausginge, aber der kontaminierte Dreck bleibt in der Landschaft liegen – wo selbst das FLI sagt, dass genau dies ein hohes Verbreitungsrisiko birgt?

Dann wird behauptet, Tauben könnten das Virus übertragen? Das Löfflerinstitut höchstselbst hat das in umfangreichen Untersuchungen eindeutig widerlegt:
pipa.be/sites/pipa/files/attachments/66579/Taubenfli.pdf

Was ist das bloss für ein Informationschaos…..

O-netz 5.2.2017
Todesspritze für 200 Tiere

Brief an die Redaktion von rainka aus dem Hüfo:
Sehr geehrte Damen und Herren,
da ich die Kommentarfunktion nicht nutzen kann, möchte ich Ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass dieser Artikel nicht die Wahrheit wieder gibt.

Im Opel-Zoo war ein Pelikan ebenfalls an H5N8 erkrankt. Dort wurde eine Quarantäne angeordnet. Das wäre auch in Höllohe möglich gewesen.
Siehe §20 Abs. 1 der Geflügelpestschutzverordnung. Sie zitieren in Ihrem Info-Kasten §19 und liegen damit falsch, da es sich hier um eine besondere Einrichtung handelt.
Dem Landrat wurde Hilfe zugesagt, um eine gesetzteskonforme Unterbringung und Versorgung der Tiere darstellen zu können. Wieso wurde nicht darauf zurück gegriffen?
Und warum verbreiten Sie, anscheinend ohne jegliche eigene Recherche, die Rechtfertigung der Behörde und tragen so zur Desinformation der Bevölkerung bei?
Ich wünsche mir, dass der Wildpark zukünftig geschlossen bleibt. Denn solchen Menschen kann man nicht die Verantwortung und Sorge für Lebewesen übertragen.
Und von Ihnen erwarte ich eine Richtigstellung unter Berücksichtigung aller Alternativen, die es für die sinnlos getöteten Tiere gegeben hätte. Bei Interesse stelle ich Ihnen gerne den Kontakt zu kompetenten Ansprechpartnern her.

Mit freundlichen Grüßen

4.2.2017
zutiefst betroffene mails erreichen uns täglich:

Zweihundert Seelen schweben,
in der Wolke des Grauens dahin.
Gefangen, gehalten und getötet,
für uns ohne jeglichen Sinn.
All diese Seelen schweben,
verdichten dort Zeit und Raum,
verbunden mit unsrem Leben,
so mancher glaubt es noch kaum.
Die Auren der zweihundert Seelen,
bleiben für immer dort,
obwohl die Gestalten fehlen,
es ist ein verfluchter Ort.
Wie schwer wiegt das Töten der Seelen,
auf Manchem, der dies betrieb.
Ob Gesetz, ob Verfehlung des Staates,
befriedigte es bösen Trieb?
Auf der Waage manchen Lebens,
da wiegen die Seelen schwer.
Zu Recht, zu Unrecht! Vergebens!
Am Ende entscheidet der Herr.
Ich mag nicht mehr dorthin gehen,
wo ich so oft fröhlich war.
Ich kann die Leere nicht sehen,
seh nur noch den Opferaltar.
Geopfert den „Notwendigkeiten“
von Gesetz und staatlicher Macht,
den Göttern moderner Zeiten,
als Blutopfer dargebracht.
Oh Herr, nimm Dich dieser Seelen,
in Güte und Liebe nun an,
lass es ihnen bei Dir an nichts fehlen,
damit ich verzeihen kann.

Immer, wenn mich Dinge zutiefst erschüttern, muss ich schreiben.
Ich bedanke mich herzlich für Ihren Kampf um die Vögel.

Alles Liebe Lisa Neumeier

Der Tag “danach” – 3.2.2017

noch immer kann ich nicht wirklich fassen, was da gestern abgelaufen ist. Die Tatsache, dass man nicht einmal bei den Singvögeln den Versuch unternommen hat, diese zu retten, lässt mich zumindest massiv daran zweifeln, dass zu irgendeinem Zeitpunkt wirklich ehrliche Überlegungen angestellt wurden, die einen anderen, als den gegangenen Weg zugelassen hätten.

nordbayern 3.2.2017
Vogelgrippe: ist das massenhafte Töten wirklich nötig?

Kommentare:

K.Zoller:
Sehr geehrte Damen und Herren,
dass kategorisch die Aussage wiederholt wird, es habe keine andere Lösung gegeben, das Gesetz schreibe es so vor und eine Quarantäne sei auf der ANlage nicht möglich gewesen” macht diese Aussage nicht deswegen wahrer.
Das Gesetz schreibt eben dieses Handeln nicht zwingend vor – auch nicht bei H5N8.
Sowohl das Landratsamt als auch das Veterinäramt erhielten von uns vielfältige Informationen mit entsprechenden, belastbaren Quellen über die erfolgreiche Umsetzung der zulässigen Ausnahmen bei anderen H5N8 Ausbrüchen. Zudem haben wir auf die Studie des Friedrich Löffler Instituts (mit Link) “Effective Disease Control with Minimal Culling”verwiesen, die aufzeigt dass und wie man einen Ausbruch mit “Minimalkeulung” behandeln kann.
Zu den angeblich dort nicht möglichen Quarantänemöglichkeiten haben wir diverse realisierbare Vorschläge unterbreitet und auch unsere Hilfe bei der Umsetzung angeboten. Zumindest für die Singvögel (Kanarienvögel, Sperlingsvögel, Laura) wäre es ein leichtes gewesen, mit Hilfe eines Büro- oder Baucontainers oder durch vorübergehende Umwidmung eines Raumes im Hauptgebäude zum Vogelzimmer eine Quarantänestation einzurichten. Es standen genügend Menschen bundesweit bereit, die sofort entsprechende Ausstattungen und sonstiges für eine tiergerechte Haltung der Singvögel in einem geschlossenen Raum erforderliches Equipment zusammenzutragen und zur Verfügung gestellt hätten. Auch das haben wir mehrfach ausdrücklich angeboten.
Den gesamten Ablauf inklusive einiger exemplarischer Schreiben unsererseits können Sie auf wildvogel-rettung de
gerne detailliert nachlesen.

Karin05 schrieb am 03.02.2017, 15:08
Diese Tötung war überflüssig.
Wie Frau Zoller bereits schreibt, ist auch bei H5N8 eine Quarantäne der übrigen Tiere möglich, so geschehen im Opelzoo in Hessen.
Dazu ist es nicht nötig, dass die Einrichtung ein Zoo ist, es reicht ein “Gehege”, siehe hier: http://www.fr-online.de/bad-homburg-und-hochtaunus/virus-in-kronberg-vogelgrippe-fall-im-opel-zoo,1472864,34974748.html
Dass eine Quarantäne nicht möglich gewesen sei, widerspricht den Aussagen des Pressesprechers von Hernn Ebeling.
Der fühlte sich attackiert von Unterstellungen, eine Quarantäne zumindest für einen Teil der Vögel sei zu teuer. Dies sei keineswegs der Fall.
Wenn eine Quarantäne also machbar gewesen wäre, und unter Quarantäne verstehe ich eben eine solche, unter der kein Virus hinausgelangen kann, wo wäre dann noch eine Gefahr für wen auch immer gewesen?

Einmal davon abgesehen, dass das Friedrich-Loeffler-Institut noch im November auf eine Anfrage antwortete, bislang habe sich kein Ziervogel mit H5N8 infiziert………….

Ich weiß nicht , welches die Gründe Herr Ebeling hatte, diese Vögel töten zu lassen, eine Gefährdung der Allgemeinheit oder auch anderer Vögel kann es auch nach seinen eigenen Aussagen ja nicht gewesen sein.

Ich wüßte gern, welchen anderen Grund dies hatte.

Nachtrag Beispiel:
am 1.2.2017 schrieb K.Hiller an Landrat Ebeling:

Sehr geehrter Herr Ebeling.
Mit Trauer habe ich die Nachricht vernommen. dass die im Wildpark Höllohe verendeten Tiere H5N8 positiv getestet wurde und Ihnen damit die Hände für die Rettung der anderen freilaufenden Vögel gebunden sind.
Mit Erleichterung habe ich aber vernommen, dass es Ihr Anliegen ist, (Anm.: hier fehlt “zu versuchen”) die anderen Tiere vor der Tötung zu bewahren.
Bei in Volieren gehaltenen Vögeln müsste es doch auch machbar sein, eine ensprechende, den Quarantänanforderungen gerechte Lösung hinzubekommen.
Hühnerhaltern wird als Alternative zur Aufstallung ja die Volierenhaltung empfohlen, mit lediglich einer Abdeckung gegen Eintrag von oben.
Ich , selbst Ziervogelhalterin , weiß von Leuten , die ihre Vögel in Aussenvolieren halten, dass sie sie mit Doppelstegplatten aus Plexiglas abdecken, die nicht nur Licht, sondern sogar die UV-Strahlung durchlassen – als erste Notlösung wären aber sicher auch Planen denkbar.

Sollten im gegenwärtigen Fall weitere Abschirmungen nötig sein, wären die Planen an den Seiten besser aufgehoben, zur ausreichenden Lichtzufuhr dann oben die genannte Plexiglasabdeckung.
Sollte es notwendig sein, die kleineren Vögeln in Käfigen unterzubringen, können sicher auch Tierheime der Region aushelfen.

Sollte das Auch noch nicht reichen, wenden Sie sich gern an mich. Ich bin in mehreren Foren zu Ziervögeln (halte selber Sittiche), und viele von uns haben mindestens einen Krankenkäfig, manche auch größere Quarantänekäfige. Sollte es an so etwas mangeln, würde ich in diesen Foren einen Aufruf dazu starten.
Das sind alles Leute, denen das Leben jedes einzelnen Vogels am Herzen liegt.
Eine Lösung innerhalb der bestehenden Volieren wäre aber sicher die glücklichere Lösung.
Ich wünsche Ihnen viel Glück, Unterstützung und ein nichtversagendes Mitgefühl mit den Tieren dabei, jeden Vogel zu retten, bei dem das möglich ist.
Mit freundlichen Grüßen,
K. Hiller

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Mittelbayrische 2.2.2017
Höllohe: die Keulung hat begonnen
Von den in diesem Beitrag erwähnten Diffamierungen, Beleidigungen und  Unterstellungen distanziere ich mich auch im Namen des www.aktionsbuendnis-vogelfrei.com ausdrücklich.

Wir waren von Anfang an an einem sachlichen Austausch auf der Suche nach einer gangbaren Lösung interessiert!

Und die Begründung, es habe keine Demonstranten gegeben, weil die Menschen vor Ort es wohl verstanden hätten, was Sie entschieden haben, wage ich zumindest zu bezweifeln.
Nach Ihrem Gespräch mit Herrn Nuber am 1.2.2017 am späten Nachmittag teilte dieser uns mit, was auf dieser Seite in der Meldung vom 1.2.2017 18.00 Uhr steht.
Er bat darum, von entsprechenden Aktionen abzusehen, da Sie auf ihn den Eindruck machten, als meinten Sie es ernst mit dem ehrlichen Versuch, zumindest die Singvögel und die Tauben, die auch als Virenreservoire  nach allen Erkenntnissen bisheriger Studien und AUssagen des FLI nicht in Frage kommen, zu retten.
Sie verdanken es Herrn Nuber und seinem Vertrauen in das Gespräch mit Ihnen, dass von unserer Seite keine weiteren Aufrufe vor Ort  in Richtung Demo und Protest erfolgten.

2.2.2017 Wochenblatt
Verdacht auf Vogelgrippe in der Höllohe hat sich bestätigt
Keulung wurde durchgeführt

Zitat:
Bei allen beprobten Tieren in der Höllohe wurde die hochpathogene Form des Aviären Influenza Virus Subtyp H5N8 nachgewiesen.
Zur Keulung des Geflügelbestandes in der Höllohe gibt es keine Alternative. Aufgrund der Aggressivität des Virus greifen auch keine Ausnahmetatbestände, die zum Teil in Zoos bei niedrigpathogenen Stammformen praktiziert werden können. Eine Quarantäne kommt tierseuchenrechtlich nicht in Betracht, weil unter den gegebenen Bedingungen eine Weiterverbreitung der Geflügelpest nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Die betreffenden Tiere wurden gekeult.
Zitat Ende

Kommentar:

Durch Wiederholung wird eine unvollständige Aussage
deswegen nicht vollständiger!

…und Herr Landrat Ebeling, sagen sie nicht, Sie und Ihre Berater hätten diese Dinge nicht gewusst!
Seit wir auf Ihre Pläne aufmerksam wurden haben wir Sie nund Ihre Behörden immer wieder auf unterschiedlichsten Wegen kontaktiert, haben Ihnen sämtliche Informationen mitsamt belastbaren Quellen bei den offiziellen, behördlich beauftragten und / oder anerkannten  Institutionen zukommen lassen, haben Ihnen Hilfe verschiedenster Art zur Rettung zumindest der Singvögel angeboten .
Ich bin überzeugt, man hätte im Rahmen des Gesetzes anders handeln können, wenn man gewollt hätte.

Zuletzt schrieben wir:
Gestern, am 1.2.217 schrieben wir an Ihr Veterinäramt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
auch im Zoo in Köthen trat HP H5N8 auf. Es wurden nicht alle Vögel gekeult.
   OIE Report

Outbreak 1 (17-015-00018) Köthen, Anhalt-Bitterfeld, SACHSEN-ANHALT
Date of start of the outbreak 02/01/2017
Outbreak status Continuing (or date resolved not provided)
Epidemiological unit Zoo
Affected animals
Species Susceptible Cases Deaths Destroyed Slaughtered
Birds 453 2 2 133 0
Affected population Zoo with 453 birds (chicken, geese, ducks, pigeons, turkeys, psittacidae, swans, owls, emus, greater rheas, storks and other birds); one swan and one emu were found dead.
Sowohl bei dem Zoo in Rostock mit mehreren Todesfällen
(HP H5N8, die Studie befand sich im Anhang meiner letzten E-Mail
(Anm.:  da hiess es u.a. ….Auch das FLI hat bereits 2014 im Zoo in Rostock die Studie “Effective Disease Control with Minimal Culling” durchgeführt. Sie befindet sich im Anhang. …….. )

als auch bei dem Zoo in Kronberg (HP H5N8) wie auch dem Zoo in Köthen (HP H5N8) wurden nicht alle Tiere gekeult – im Fall des Opelzoos sogar kein einziges Tier.
Insbesondere Tiere wie die Finken und die Tauben könnten doch sicherlich auch bei Ihnen unter Quarantäne gestellt und beobachtet werden. Legt man die Tierseucheninformationen des FLI zugrunde, so stellt man fest, dass in Deutschland bis zum heutigen Zeitpunkt weder Tauben noch Singvögel je unter den betroffenen Spezies waren.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe
Mit freundlichen Grüßen

xxxxxxxxxx

am heutigen 2.2.2017 vormittags wiederholten wir noch einmal schriftlich, was wir bereits die letzten Tage immer wieder mitteilten:
Sehr geehrter Herr Ebeling
Herr Nuber teilte mir mit, dass Ihr Veterinärsamt die Lage so einschätzte, dass alle Tiere gekeult werden müssen.
Die unten angehängte E-Mail sandte ich gestern an Ihr Veterinäramt.
Die Situation im betroffenen Zoo war der Ihren vergleichbar.
Ein AVF Mitglied hat eine Liste der von H5N8 betroffenen Zoos in diesem Winter sowie der getroffenen Maßnahmen gemacht.
Sie finden sie unten. Der Zoo Schwerin fehlt in der Liste, da dort noch keine OIE Bekanntmachung gefunden wurde.
Im Anhang befindet sich nochmals die vom FLI selber im Zoo in Rostock erstellte Studie: Effective Disease Control with Minimal Culling

Finken (dazu gehören auch Kanarienvögel) scheiden das Virus nicht aus, auch Tauben nicht. Das wurde in vielen Studien nachgewiesen. Es ließ sich in ganz Deutschland noch nie auch nur ein Singvogel oder eine Taube finden, die mit H5N8 oder überhaupt irgendeiner Form der Vogelgrippe infiziert war.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und bedauere Ihre Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxx


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2.2.2017 11.00 Uhr

meine persönlichen Gedanken dazu:
Ich bin unendlich traurig – wütend – erschüttert!!!
Ich frage mich, wären diese nicht nachvollziehbaren Entscheidungen genau so ausgefallen, wenn es diese gigantischen Großmastbetriebe mit z.B. bis zu 300.000 Stück Geflügel in jenem Landkreis nicht gegeben hätte?
Hatte man dort nur Angst, mutige Entscheidungen im Rahmen der Möglichkeiten des Gesetzes zu treffen, weil man befürchtete, bei einem Ausbruch in einem der Massentierhaltungsbestände könne jemand auf die Idee kommen, die Maßnahmen in Höllohe dafür verantwortlich zu machen?
Darf es wirklich sein, dass Tierfabriken unaussprechlichen Ausmasses Einfluss darauf haben, ob und in welchem Umfang gesunde Tiere vernichtet werden?

Wir dürfen uns wirklich nicht wundern, dass Werte wie Respekt vor dem Leben, Mitgefühl, Veraantwortungsbewusstsein, Gerechtigkeit und Fairness denen gegenüber, die von uns abhängig sind in die Bedeutungslosigkeit abrutschen, während die Ellenbogen- und Wegwerfmentalität sich breit machen.

Geld, Macht und Einfluss regieren offensichtlich zunehmend rücksichtslos und immer ungenierter unsere Welt.
Alles andere hat sich dem unterzuordnen – was dem im Weg steht, wird “geräumt”.

Ich frage die Verantwortlichen:
wie erklären Sie das Ihren Kindern? …mit der Antwort: das Gesetz lässt nichts anderes zu?
Obwohl es das doch tut?
…und wer macht denn das Gesetz?
Es ist ja nicht vom Himmel gefallen – es wurde von Menschen gemacht und sollte also von diesen auch geändert werden können, wenn es so barbarisch ist, dass es einem die Sprache verschlägt. 

Dieser Wildpark sollte sich schämen, überhaupt darüber nachzudenken, wieder neue Vögel zu beschaffen!

Was ist nächsten Winter bei der nächsten Grippewelle?
Werden die Vögel dann wieder entsorgt?
Wird es darauf hinauslaufen, dass man sich “Saisontiere” kauft?

In solchen Stunden schäme ich mich, ein Mensch zu sein….
…ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unendlich schäbig ich das finde……

…mir fehlen einfach die Worte!

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2.2.2017  10.40 Uhr

Der Kampf um die Vögel von Höllohe scheint verloren!

Im Moment werden wohl alle Vögel ausnahmslos getötet.
Wie ich eben mitgeteilt bekam, gab es ein weiteres Gespräch mit dem Landrat heute morgen.

Demnach haben sowohl das Veterinäramt als auch das Gesundheitsamt als Berater des Landrats eine Teillösung abgeleht.
Er sähe sich nicht in der Lage, sich über diese Empfehlungen hinweg zu setzen.
Ein direkter Bericht unseres AVFlers, der mit dem Landrat gesprochen hat, wird folgen.

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2.2.2017  6.55 Uhr
Höllohe

Unbestätigten Aussagen einer Anwohnerin vor Ort zufolge, ist der ABC Zug der Feuerwehr zu um 7 Uhr heute Morgen zum Treffen zwecks Einsatzes einbestellt.
Es wird vermutet, dass der Einsatz den Wildpark betriff und zwischen 7 und 8 Uhr dort beginnt.
Nun wird sich zeigen, wie ernst der Landrat Ebeling es mit seinen gestrigen Aussagen im Gespräch von 17.00 – 17.30 Uhr mit unserem AVF Aktiven Franz Nuber meint.

H5N8 bestätigt – das spricht sehr dafür, da insbesondere keine weiteren Hühner symptomatisch wurden in den letzten Tagen, dass sich keine weiteren Tiere infiziert haben.
Besonders Hühner gelten als mit sehr kurzer Inkubationszeit und nahe 100% tiger Sterblichkeit ausgestattet als besonders sensibel auf das Virus.

Also gibt es eine sehr, sehr hohe Chance, das kein weiteres Tier im Park krank ist – und – entgegen anderslautender Gerüchte: Man kann das Virus bei Beprobungen nachweisen, wenn ein Tier Träger ist! – auch wenn es keine klinischen Symptome gibt.
Nur darum funktioniert die Ausnahme mit der Quarantäne und Beprobung bei klinisch unauffälligen Tieren.

Wie die Bilder auf der Homepage des Parkes zeigen, gibt es dort eine Vielzahl auch von Grossvolieren, die sich mit Hilfe der Feuerwehr sicher problemlos so abdecken ließen, dass es den Vorgaben einer Quarantäne genügt.

Bitte verteilt diese Info – auch über FB – und sorgt dafür, dass möglichst viele Bürger und Medien vor Ort informiert sind.

Auch wenn dort grossräumig abgesperrt ist – es kann nicht schaden, wenn Medien und Bürger dort durch ANwesenheit zeigen, dass sie genau verfolgen, was ihre Behörden unternehmen und ob sie wirklich das machen werden, was sie vorgegeben haben tun zu wollen:
Zum Wohle der Tiere alle Möglichkeiten ausschöpfen, die das Gesetz zulässt!

Eine Menge Leute aus Teublitz und Umgebung, die uns in den
letzten 2 Tagen kontaktet haben, zählen darauf, dass der Landrat Wort hält und “Laura” und versucht, all die anderen, die von Gross und Klein ins Herz geschlossen wurden,  zu retten!

Man kann nicht einfach so ein Tier töten und dann ein Neues kaufen und glauben, es sei damit ersetzt!!!
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1.2.2017  21.00 Uhr
hekareitsals aus dem Hüfo schreibt an den Landrat:

Herr Landrat Ebeling,
ich habe mit großer Erleichterung vernommen, dass Sie von dem Plan der Tötung aller Vögel der Höllohe abgewichen sind. Vielen Dank dafür.
Ich kann sehr gut nachvollziehen in welch schwieriger Lage Sie sich derzeit befinden. Da möchte jetzt wohl niemand mit Ihnen tauschen. Umso höher ist es Ihnen anzurechnen, wenn Sie gegen den allgemeinen Trend anschwimmen, und die Vögel unter Quarantäne beobachten. Die Keulung gesunder Tiere ist ein Frevel ohnegleichen, und es ist schlimm dass die halbwild lebenden Vögel weiterhin getötet werden sollen. Ich, und viele andere auch, würde mir wünschen dass dem nicht so wäre. Vielleicht findet sich ja auch da noch eine Lösung zum Guten?

Wie ich den Medien entnehmen konnte würden die Tiere durch Injektion getötet, und nicht durch Vergasung. Das erleichtert mich sehr, denn das Vergasen ist ganz entsetzlich, und nicht mit dem Tierschutzgedanken vereinbar. Auch dafür bin ich Ihnen sehr dankbar.

Das die Futterküken labortechnisch untersucht werden sollen finde ich sehr richtig und wichtig. Ich hoffe dass die Öffentlichkeit das Ergebnis erfahren wird.

So verbleibe ich mit erleichterten, traurigen und hoffnungsvollen Grüßen,

… ,für das Aktionsbündnis Vogelfrei

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Mittelbayrische – Schwandorf
Ganz unten auf der Seite Abstimmung, ob gekeult werden soll!
Bitte stimmt zahlreich ab!
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1.2.2017 18.00 Uhr

Landrat Ebeling hat sich mit dem AVF in Verbindung gesetzt.

Während des Telefonats kamen die Befunde des FLI rein:
es wurde H5N8  bestätigt 🙁
Dies bedeutet, dass für die durcheinander draußen halbwild lebenden Tiere nach der gültigen Geflügelpestseuchenschutzverordnung  keine Ausnahme umzusetzen sein wird. Da seien dem Landrat die Hände gebunden.

Er berate sich aber jetzt mit seinen Amtsveterinären und es werde gemeinsam angestrengt nach einer Lösung gesucht,

wenigstens die Singvögel (Kanarien, Sperlingsvögel, die sprechende Krähe Laura) und Tauben durch eine entsprechende Quarantäne Maßnahme zu retten.

Landrat Ebeling versuche alles, so viele Tiere wie möglich vor dem Tod zu bewahren.

Desweiteren werde er die Futterküken beproben lassen.

Er möchte so wenig handeln müssen, wie möglich und nur so viel, wie es das Gesetz zwingend vorschreibe.

Auch die Aktivitäten im zu verhängenden Sperrgebiet sollen mit hoher Sensibilität erfolgen.

Wir sollten jetzt alle die Bemühungen des Landrates intensiv unterstützen.

Alle Tiere könne er nicht retten – das erlaubt ihm das Gesetz nicht nach dem bestätigten Befund vom FLI.

Insofern bitte schreibt alle – egal wohin (Medien, Landrat, vet-Amt) höflich und sachlich und bittet darum, dass man alles daran setzt, so viele der nicht direkt betroffenen Tiere wie möglich zu retten.

Diese öffentliche Unterstützung wird für den Landrat ein wichtiges Hilfsmittel sein!

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1.2.2017 16.30 Uhr
Was für eine Sauerei!!!!!
Die denken jetzt schon über Ersatz nach für die Tiere, die sie morgen töten wollen!!!!!!
O-netz Auch Laura muss sterben!

Bitte Teilen – Überall FB und Co!
DAS muss einen riesen Aufschrei geben!!!!!

  • Der Befund steht noch gar nicht fest!!!
  • Es sind einzelne Vögel verschiedener Spezies umgefallen – die anderen haben keine Symptome
  • H5N8 würde als erstes laut FLI alle Hühner dahingerafft haben, viele haben aber nichts
  • das spricht gegen H5N8 als Todesursache, denn das Virus soll laut FLI hochgradig und schnell tödlich sein – gerade bei Hühnern
  • Wurde die Todesursache untersucht? Vielleicht haben die Tiere sich vergiftet mit irgendetwas?
  • Singvögel – Sperlinge, Kanarienvögel, Tauben, aber auch Laura gelten als nicht sonderlich empfänglich für das Virus – ohne Symptome sind diese Tiere vermutlich kerngesund!
  • Man könnte die ohne Symptome in Quarantäne stellen und beproben – dann würden sie am Leben bleiben, wenn alles negativ ist – das erlaubt die Verordnung!
  • Quarantäne IST möglich – es braucht dafür nicht viel – auch im Wildpark nicht – wir helfen Abdeckungen für die Volieren, Zelte etc. zu organisieren!
  • Es gibt absolut KEIN Argument dafür, gesunde Tiere nur vorbeugend umzubringen, nicht einmal die Tierseuchenschutzverordnung verlangt das zwingend!
  • Wie erklärt dieser Landrat das seinen Kindern?
  • Wie erklärt dieser Landrat das seinen Bürgern, denen allen offensichtlich dieser Park gehört?

Stellen Sie die Fragen – Öffentlich – und Laut!!!!

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habe gehört, dass morgen die Tiere getötet werden sollen!

Aufruf 1.2.2017  an ALLE 15.30 Uhr

Bitte alle den Landrat, Veterinäramt etc. anschreiben und drum bitten, die Möglichkeiten der Verordnung auszuschöpfen!. Quarantäne IST möglich.

Wer dort in der Gegend lebt:
versucht die Bevölkerung des Landkreises auf die Straße zu bekommen.
Die sprechende Krähe Laura ist DER Liebling dort.
Die Kanarien, Tauben und Sperlinge gelten als NICHT empfänglich für das Virus – sie würden vorbeugend gekeult – der Park gehört quasi der Allgemeinheit, denn der Kreis ist der Träger.
Die Allgemeinheit muss da für IHRE LIEBLINGE Krawall machen!

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Kommentar ans Wochenblatt 1.2.2017  15.00 Uhr

Kirstin Zoller:
das stimmt so nicht – Wörth war auch kein Zoo.

Keiner kann mir sagen, dass man z.B. die Krähe nicht quarantänemäßig unterbringen kann oder die Kanarien oder die Sperlinge oder die Eule.

Machen Sie einen Aufruf – öffentlich – für Leute die da Baucontainer, Zelte  und was weiss ich zur Verfügung stellen – sagen Sie dem Landrat, dass ALLES möglich ist, wenn man wirklich WILL  – es sind Lebewesen!
Gesunde Lebewesen! Welches Recht haben wir, sie einfach so dahin zu metzeln, nur weil es der bequemere Weg ist?

Die Massentierhalter bekommen aus den Steuergeldern Millionen an Entschädigung – und der Wildpark, der Allgemeingut ist, der kann aus Steuergeldern keine Quarantäne finanzieren?
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1.2.2017 14.01 Uhr
wochenblatt
Keulung unabdingbar – nicht mit Zoo zu vergleichen

Wir brauchen wieder Schreiber – Schnell!
Das stimmt so nicht – Wörth war auch kein Zoo.
Keiner kann mir sagen, dass man z.B. die Krähe nicht quarantänemäßig unterbringen kann oder die Kanarien oder die Sperlinge oder die Eule.
Sollen sie einen Aufruf machen – öffentlich – für Leute die da Baucontainer und was weis ich hinstellen – schreibt an den Landrat und im cc die Medien – dass alles möglich ist, wenn er denn will.
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1.2.2017 13.07 Uhr von hekareitsals im Hüfo:

Sehr geehrter Herr Landrat Ebeling,
mit Entsetzen habe ich erfahren, dass Sie die Tötung des gesamten Vogelbestandes des Tierparks Höllohe angeordnet haben.
Ich bin fassungslos und zutiefst erschüttert. Ich bitte Sie inständigst von diesem Vorhaben abzulassen!!
Wenn Sie meinen zu wissen dass alle gefiederten Tiere wegen des Seuchengeschehens im Park getötet werden müssen, dann sind Sie leider fehl informiert. In Wörth am Rhein z.B. hat der Landrat den Mut gehabt sich dem ganzen verrückten Blutrausch, der z.Zt. die Behörden und Ämter in Deutschland befallen hat, entgegen zu stellen. Im Opelzoo wurde nicht ein Tier getötet, obwohl ein Pelikan an H5N8 eingegngen war.
Die Geflügelpestseuchenschutzverordnung und die EU Richtlinien erlauben für den Fall wie er bei Ihnen liegt problemlos Ausnahmen – man muss nur wollen:
Sowohl der Anhang IV der zugrundeliegenden
RICHTLINIE 2005/94/EG DES RATES vom 20.12. 2005 als
auch die Tierseuchenschutzverordnung
erlauben bei HPAI ab § 20 und bei LPAI ab § 47
für gehaltene Vögel unter Voraussetzungen,
wie sie hier gegeben sind, Ausnahmeregelungen.
Zudem ist zu prüfen, welche Tiere dort unter unter Anlage I der Geflügelpestverordnung fallen!
Ich bitte Sie noch einmal inständig, überdenken Sie Ihr Vorhaben. Wenn schon nicht aus Liebe zu den Tieren, dann doch wenigstens aus Respekt vor Ihren Wählern, und den Kindern eben dieser Wähler. Wie wollen Sie den Menschen erklären, dass alle Vögel umgebracht worden sind, obwohl Sie es hätten verhindern können?
Ich verbleibe mit freundlichen und hoffnungsvollen Grüßen,
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1.2.2017

Brief an den Wildpark Höllohe und an die dt. Tierparkgesellschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Zusammenhang mit dem Fall Höllohe schrieb eben ein user im Hühnerforum:

1.2.2017 fnz im Hüfo Mitteilung:
……
habe mich gerade eingeloggt, ……… habe von Höllohe gehört, es sind anscheinend dort Störche gestorben, die haben diese zur Aufzucht, zum Aufpeppeln.
Ich war im Sommer mal dort, die bekamen rohe Küken zum fressen, ein Bachlauf geht auch durch das Foyer.……

Bitte verfüttern Sie KEINE Eintagsküken mehr an Ihre Tiere.
Sie könnten eventuell eine Eintragsquelle sein.
Sie sollten Ihre vorhandenen Bestände auf das Virus untersuchen lassen.
Das Virus ist bei Frosttemperaturen praktisch unbegrenzt überlebensfähig.
Wenn also diese Eintagsküken infiziert waren (das Virus kann auch schon in Bruteiern vorhanden sein), dann würden Sie das Virus damit verfüttern.

Mit freundlichen Grüßen
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Nordbayern 1.2.2017 11.45 Uhr
auch Publikumsliebling Laura muss sich der Anordnung beugen!

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1.2.2017 fnz im Hüfo Mitteilung:
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habe mich gerade eingeloggt, ……… habe von Höllohe gehört, es sind anscheinend dort Störche gestorben, die haben diese zur Aufzucht, zum Aufpeppeln.
Ich war im Sommer mal dort, die bekamen rohe Küken zum fressen, ein Bachlauf geht auch durch das Foyer.
……

Anmerkung: die noch vorhandenen Futterküken sollten sofort beschlagnahmt und auf das Virus untersucht werden – sie könnten evtl. die Eintragsquelle sein!
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1.2.2017 12.15 Uhr Elja aus dem Hüfo an den Landrat:

Sehr geehrter Herr Ebeling,

als Jurist, der sowohl als Rechtsanwalt als auch als auch als Staatsanwalt gearbeitet hat, bitte ich Sie dringend, sich mit der Geflügelpestverordnung und den entsprechenden EU-Paragraphen, die Ihnen alle vorliegen, zu beschäftigen.
Es gibt sehr wohl Möglichkeiten die Tiere im Park zu retten. Gerade in Ihrem Fall, wo Landrat und Betreiber eine Einheit bilden, können Sie problemlos andere Maßnahmen anordnen.
Das Verstehen der, für Normalbürger schwierigen, Texte dürfte Ihr „tägliches Brot“ gewesen sein.

Ich kenne inzwischen viele Geflügelhalter und -züchter hier in Bayern, die „schon immer CSU“ gewählt haben und die bereits jetzt dem Verhalten Ihrer Partei im Bezug auf die Vogelgrippe äußerst kritisch gegenüber stehen. Etliche von denen werden keine CSU mehr wählen. Sie wenden sich der AfD zu, übrigens die einzige Partei, die in Wörth geholfen hat.
Ihr Kollege aus Rheinland-Pfalz hat spätestens zu diesem Zeitpunkt gemerkt, wie er bundesweit von einer sehr kritischen Öffentlichkeit beobachtet wird. Ich denke, er wird bei den Wahlen gut abschneiden!
Ministerin Scharf hat es geschafft durch blinden Aktionismus Tausende von Leuten gegen sich aufzubringen!

Sie als Jurist sollten stets mit Augenmaß handeln und sich immer bewusst sein, dass private Geflügelhalter und von Vereinen gefördert Haltungen wie in Tierparks und Vereinsanlagen der Geflügelzuchtvereine, mit einem vielfachen an Zeitaufwand zur Pflege und Betreuung der einzelnen Tiere für einen besseren Gesundheitszustand sorgen als die Massenindustrie.

Sollte es sich im Park um H5N8 handeln, so wäre es an Ihnen dafür zu sorgen, dass mögliche Eintragswege, außerhalb der beliebten Wildvogelthese, genauestens untersucht werden. Wurde z.B. in letzter Zeit im Umkreis von einigen Kilometern Mist einer Massentierhaltung auf die Felder ausgebracht?

Ich bitte Sie dringend hier mit Augenmaß zu handeln. Sie können durch eine weise und gut begründete Erscheinung im Sinne der Bürger Vorbild in Bayern sein.

Mit freundliche Grüßen
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1.2.2017 12.00 Uhr
Landrat Ebeling sollte aufgrund seiner Ausbildung in der Lage sein, die Ausnahmen der Geflügelpest-Tierseuchenschutzverordnung bis aufs Letzte auszureizen:
wochenblatt 30.9.15
Besuch im Landratsamt
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1.2.2017 10.41 Uhr
im Hühnerforum organisieren sich alle zum Briefe schreiben weiter
Alle Tageszeitungen anschreiben – wer macht mit
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1.2.2017
Morgens haben sich die ersten Zeitungen gemeldet – wollen Näheres wissen über die Möglichkeiten der Ausnahmen – es scheint,

viele – Medien, Behörden, Politiker und Bürger – versuchen das geplante Geschehen noch abzuwenden!
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Weitere Hintergrundinfos rausgefunden:

  • Träger des Wildparks ist der Kreis.
  • Der Landrat entscheidet also im Prinzip über die Vorgehensweise  im “eigenen Haus”.
  • Direkt an den Wildpark angrenzend gibt es einen Rassegeflügelzuchtverein

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Bis weit nach Mitternacht schreiben alle Aktiven des AVF aus dem Forum, aus verschiedenen Facebookgruppen, Aktive aus diversen Vogelforen und entsetzte Bürger aus dem ganzen Land e-mails an den zuständigen Landrat, die Behörden, die Medien, Parteien und bitten um Hilfe, damit verhindert wird, dass die Tiere sinnlos getötet werden.

Einer dieser Briefe an den Landrat:

Sehr geehrter Herr Landrat Ebeling,

stoppen Sie bitte den Plan, in Höllohe !

Wenn Sie wirklich glauben, dass Sie aufgrund der Geflügelpestseuchenschutzverordnung keine andere Wahl haben, dann hat man Ihnen die Unwahrheit gesagt!!!

Es gibt Ermessensspielraum – es können ALLE nicht betroffenen Tiere gerettet werden.
Schauen Sie sich den Fall des Pelikan im Opelzoo an – auch H5N8 – kein anderer aus demselben Bestand musste sterben.
Schauen Sie sich das Beispiel Wörth an – ein mutiger Landrat hat sich durchgesetzt gegen alle, die ihm anderes vorschreiben wollten – kein Tier musste sterben!

https://www.wildvogel-rettung.de/vog…ekeult-werden/

Wollen SIE als der Mörder all der von vielen geliebten Tiere
in den Wahlkampf gehen? 
oder als deren Retter?

Die Geflügelpestseuchenschutzverordnung und die EU Richtlinien erlauben für den Fall wie er bei Ihnen liegt problemlos Ausnahmen – man muss nur wollen:

Sowohl der Anhang IV der zugrundeliegenden
RICHTLINIE 2005/94/EG DES RATES vom 20.12. 2005 als
auch die Tierseuchenschutzverordnung
erlauben bei HPAI ab § 20 und bei LPAI ab § 47
für gehaltene Vögel unter Voraussetzungen,
wie sie hier gegeben sind, Ausnahmeregelungen.
Zudem ist zu prüfen, welche Tiere dort unter unter Anlage I der Geflügelpestverordnung fallen!

BITTE – stoppen Sie dieses mörderische Unterfangen bevor es zu spät ist!
mit freundlichen Grüßen

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Am 31. 1.2017 abends im
Wochenblatt Landkreis Schwandorf:

Zitat:
….Das Landratsamt, dem hier kein Ermessen zusteht, bereitet das weitere Vorgehen vor, das sich bereit aufgrund eines konkreten Verdachtsfalls zwingend aus der Geflügelpestverordnung ergibt. Demnach ist der übrige Geflügelbestand in der Höllohe, der rund 210 Tiere umfasst, zu keulen. Neben 45 Kanarienvögeln sind 39 Enten, 28 Hühner, 21 Tauben, 20 Wachteln sowie Fasane, Gänse, Pfauen, Störche und verschiedene Finkenarten von dieser gesetzlich notwendigen Vorsorgemaßnahme betroffen. (Anm. und die sprechende Krähe Laura) Zitat Ende

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