Notruf aus Wörth – Wassergeflügel soll gekeult werden

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NOTFALL

Pfalz Express 4.12.3.2017
Wörth: alle Proben erstmals negativ

SWR aktuell 14.2.2017
Wörth:
Landrat sucht Studenten für Bachelor-Arbeit
zum Vogelgrippe-Fall Wörth

Baden TV 9.2.2017
Wörth: Quarantäne zeigt offenbar Wirkung

Focus online 3.2.2017
Hartnäckigkeit hat sich gelohnt

Herr Dr. Brechtel,
ich möchte Ihnen meinen tief empfundenen Dank und meinen Respekt aussprechen für den Mut und das Durchhaltevermögen, was Sie in diesem Fall an den Tag gelegt haben.
Sich quer zu stellen, um eine Handvoll Tiere vor dem unsinnigen Tod zu bewahren, während die ganze Republik rundherum verrückt spielt und bis heute mehr als 1,5 Mio überwiegend gesunder Tiere mal eben vernichtet hat, erfordert unglaublich viel Rückgrat.
Ich würde mir wünschen, wir hätten mehr derart gradlienige Politiker und Behördenmitarbeiter.
Bitte machen Sie weiter so und lassen Sie sich nicht unterkriegen!
im Namen des Aktionsbuendnis VogelFrei
Kirstin Zoller

 

SWR Fernsehen 28.1.2017
Landrat berichtet auf Symposium über Fall Wörth


IST-STAND IN WÖRTH – 25.1.2017 von Franz Nuber

Da so viele Nachfragen eingehen, möchte ich hier kurz berichten, wie es derzeit in Wörth aussieht.
Am Montag war ich zu einem Gespräch mit dem Landrat Dr. Brechtel und dem Leiter des Veterinäramtes Germersheim im Landratsamt. Beide sind mit dem Verlauf der Quarantäne sehr zufrieden. Alle Tiere zeigen keine klinischen Krankheitssymtome und der Kreis tut alles, um die Züchter zu unterstützen. Bisher ist kein Tier gestorben oder müsste gar getötet werden! Da kein Tier getötet wurde oder getötet werden soll, ist eine Klage derzeit absolut unnötig. Es wurde darüber beraten, dass der ganze Verlauf fachlich in einer oder zwei Masterarbeiten dokumentiert werden soll. Den/die Studenten/innen werde in Absprache ausgewählt.
Im Anschluss gab es einen Ortstermin im Vereinsheim des RGZV Wörth bei dem wiederum der Landrat und der Leiter des Veterinäramtes anwesend waren. Hier wurden die Züchter, welche die Quarantänemaßnahmen durchführen, von Dr. Götz und mir nochmals in die Besonderheiten einer Quarantäne eingewiesen. Es wurde auch auf die notwendige Modifizierung der Versorgung hingewiesen. Wichtig ist, dass jeder, auch bei derartig aufwendiger Versorgung der Tiere, nicht nachlässig wird. Dieser Fall ist eine Art Präzedenzfall, der auch jedem Hobbyhalter zu Gute kommen kann. Das gesamte Versorgungsteam zeigte, dass ihnen dies absolut klar ist.
Die Züchter des Wörther Vereins sind froh über jede Form der Hilfen, die sie in den letzten Wochen so vielfältig erfahren haben, können aber derzeit durch das hohe Arbeitsaufkommen nicht so “Danke” sagen wie sie es gerne würden. Das wird aber geschehen, sobald “die Kuh vom Eis ist”! Ende des Monats stehen neue Beprobungen an, deren Ergebnis mit Spannung erwartet wird.
Abschließend wurde in entspannter und hoffnungserfüllter Runde gemeinsam typisch pfälzerisch gevespert!

 Die “Causa Wörth” hat gezeigt: es ist sehr viel möglich, wenn alle helfen: Züchter, Hobbyhalter, Aktivisten, Politiker, Veterinäre, Anwohner – jeder!

Ein großer Dank an ALLE BETEILIGTEN!

 

Der Rheinpfalz 20.1.2017
Ausnahmezustand in Wörth hält an
Metropolregion Rhein Neckar News 19.1.2017
Landrat Brechtel: Die Chancen haben sich verbessert
regio-news 16.1.2017
Quarantäne in Wörth – Züchter hoffen auf Maßnahmen
Samstag, 14.1.2017

Alle Tiere konnten nach jetzigem Stand
der Dinge gerettet werden!

Wir danken allen beteiligten Behörden und Parteien
für die gute Zusammenarbeit und dafür,
dass sie sich für das Leben der Tiere eingesetzt haben, obwohl dies der deutlich schwierigere Weg war!

Nachdem gestern sämtliche Sicherheitsauflagen, die seitens der Behörden vorgegeben wurden,  von den Züchtern umgesetzt wurden, sind jetzt alle Tiere aufgestallt oder unter Abdeckungen, die den Anforderungen entsprechen.

Die mit dem sehr milden Erreger LPAI H5N3 positiv beprobten Tiere befinden sich in Vollquarantäne. Hierfür wurde ein hermetisch abgeschlossener Stallcontainer eingerichtet, zu dem nur die festgelegten Pfleger Zugang haben.

Wir werden den Kontakt zu den Wörthern halten.

 

Die Rheinpfalz 12.1.2017
Vogelgrippe: nicht alle Vögel müssen getötet werden

 

SWR – hier ein Fernsehbeitrag von “hinterher” 🙂

Hurra!!!  Ich glaube wir haben es geschafft!

Das Geflügel wird leben:

Offiziell!!!

 

Beitrag 9412 im Hüfo Zitat aus FB von Affi K. Mann:
Affi K. Mann‎
*
an
*
Widerstand Hobbygeflügelhalter
3 Minuten ·

So, also, ein Kurzstand von der “Front” – “Wörth ist gewonnen”- außergerichtlich. Der Landrat zeigt, dass es geht! Das sollten wir nutzen, auch überregional. Es ist ein Moment der Demut und der Dankbarkeit – und vor allem großer Hoffnung.
Es sollen so viele TIere wie möglich unter möglichst optimierten Bedingungena uch für das Wasseergeflügel aufgestallt und erhalten werden. Sofern dies rechtlich möglich und medizinisch vertretbar ist, auch die mit durchlaufener Immunisierung – darin liegt eine UNERMESSLICHE CHance, Kreis undVeterinäre lehnen sich hier auf eigene Gefahr sehr, swehr weit aus dem Fenster.
Sowohl Herr Dr. Brechtle als auch alle in seinem Team waren und sind aufrictig auch anden Ergebnissen die Hanne aus dem Hüo und Okina, sowie auch wir alle anderen dort recherchiert haben, interessiert – aber sie bitten um einen fairen Umgang. Diesen, so denke ich nach dem heutigen zehn-AUgen-Gespräch sollten wir IHnen unterstützend zusagen.

aus FACEBOOK

 

11.1.2017 14.00 Uhr regio-news.de
Teilerfolg bei Wörther Vogelfreunden

11.1.2017 12.45 Uhr
Habe mit Afra vor Ort telefoniert:

Gericht ist noch nicht entschieden!
Es wird im Moment noch NICHT gekeult.

Landrat und Presse kommen um 13 Uhr
Landrat will verhandeln – wegen Teilkeulungslösung
Presse ist auch da – je mehr Leute da demonstrieren, desto besser

also auch so:
viele hin – auch wenn noch nicht gekeult wird


11.1.2017 12.40Uhr

Doch keine Keulung?

Landrat ist vor Ort – will aber angeblich nur Kompromissvorschlag unterbreiten – Situation unünersichtlich – bitte alle auf “stand bye stehen”

11.1.2017 12.30Uhr

Eilmeldung von den Vereinsmitgliedern vor Ort:

Der Landrat will um 13 Uhr keulen lassen

dabei ist Gerichtsbeschluss offensichtlich noch nicht vorliegend –

Bitte ALLE SOFORT dorthin für Demo
Presse informieren – FB teilen – Großaufstand!

Züchter aus dem Wörther Verein erzählen ihre Geschichten von ihren Tieren, die jetzt einfach so und grundlos umgebracht und in den Müll geworfen werden sollen:

Viktor Dörfler und seine Enten

.

.Sina und   ihre “Landesenten von Rheinland Pfalz”

  

Tommy und seine Orpingtonenten

Rheinland Pfalz Ministerium – 11.1.2017
Die Entscheidung liegt beim Kreis

Baden TV 11.1.2017, 8.30 Uhr
Vogelgrippe in Wörther Zuchtbetrieb: Landrat Brechtel hofft auf Rettung der Tiere

Regio News 10.1.2017
Keulung vorerst verhindert – Geflügelzüchter harren in der Kälte aus

welt N24 10.1.2017
Gericht entscheidet nach Vogelgrippe-Verdacht über Keulung

Pressemitteilung 10.1.2017 des
Landesverbands der Rassegeflügelzüchter Rheinland Pfalz.eV

Bundesumweltportal 9.1.2017
Vogelgrippeverdacht in Wörth
Höfken:  Alle Maßnahmen eingeleitet
hier sind die Kommentare beachtenswert!

Pfalz Express 9.1.2017
Schock in Wörthvon der Pressekonferenz

20.00 Uhr 9.1.2017
für heute ist die Keulung abgewendet – es kann aber schon morgen wieder anders aussehen. Nach wie vor besteht das Vetamt auf der Keulung des gesamten Bestandes von rund 500 Tieren!

Soeben hat der SWR berichtet:
SWR Mediathek

16.00 Uhr 9.1.2017
Pressekonferenz ist gelaufen – habe noch keine Infos
sieht so aus, als ob die Keulung zumindest für heute ausgesetzt ist
Ob es morgen wieder ansteht – bisher keine Ahnung

13.35 Uhr 9.1.2017
Es gibt unterschiedliche Aussagen:
vor Ort wird berichtet, es sei abgesperrt und sie wollen anfangen
von anderen Behörden heisst es wohl, es würde auf Morgen verschoben?

Egal wie – jetzt nicht nachlassen – alle die können, hin – demonstrieren, dass die Öffentlichkeit das nicht mitmacht!!!

13.15 Uhr 9.1.2017

SIe fangen an zu keulen! Es ist abgesperrt!

Stand 13.05    9.1.2017
Versendet das an alle Medien – teilt es bei Facebook – überall hin:

Riesendemo jetzt in Wörth!

530 gesunde Rassegeflügel sollen unbeprobt gekeult werden!
Private Haustiere – widerrechtlich!
Es sollen von den Behörden Tatsachen geschaffen werden – bevor geltendes Recht greifen kann!
Bürger und Betroffene versuchen das aufzuhalten – jetzt!

Hier:
Geflügelzuchtanlage
Im Klammengrund
76744 Wörth am Rhein

Ansprechpartner nur für die Medien vor Ort:
Friedl Schwager 0151 167 85 889
Helmut Demmler 0172 627 11 70
Joachim Gottschang 0151 161 10 780

https://www.wildvogel-rettung.de/vog…en-und-medien/

Aktueller Stand 11.37 9.1.2017:

Die Keulung ist nicht abgesagt.
Es gibt keinen Kompromiss.
Es soll heute der Gesamtbestand gekeult werden.

Helft es zu verhindern – schlagt dort auf:
Geflügelzuchtanlage
Im Klammengrund
76744 Wörth am Rhein

Demonstriert – Informiert alle Medien, die Ihr kriegen könnt – schreibt das Vet-Amt, den Kreis, das Bundesland an!!!

Die schieben die Verantwortung hin und her und jeder behauptet, der andere sei zuständig!

regio – news.de 9.1.2017
Tierschützer kritisieren Tötungsvorhaben in Wörth
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Berichterstattung!

nochmal von Galla aus dem Hühnerforum # 8903
( 1. Teil von gestern steht hinter dem Brief unten ebenfalls in rot:)

Bei einer behördlichen Maßnahme, der nur eingeschränkt mit Rechtsmittel entgegen getreten werden kann, muss die Behörde die Maßnahme ausführlich und konkret begründen.

Hier also genügt die Begründung mit § 46 GeflPestSchV nicht. Der relevante § 47 wird ausser Acht gelassen; es handelt sich hier nicht um einen gewerblichen Bestand. Die Behörde hat hier eine Ermessenreduzierung auf Null vorgenommen – zu Unrecht. Die Tötungsanordnung ist rechtswidrig und der Vollzug bis zu einer Neubescheidung auszusetzen.

#8906
Welche Rechtsstellung hat das FLI überhaupt?

Da ich nichts Gegenteiliges gefunden habe, gehe ich davon aus, dass das Institut eine beratende Funktion hat.
Demnach muss bei einer gerichtlichen Überprüfung der Richter nicht blind und ungefragt der Risikoeinschätzung des FLI folgen.

Ein Gutachter fällt keine Urteile; das Gutachten hat die Funktion, den Richter/die Richter bei der Urteilsfindung mit betreffender Expertise zu unterstützen.

VORBEUGENDE  Keulung wegen LPAI steht in Wörth bevor!!!

Sie und viele andere sollen gekeult werden – Foto von letzter Woche alle Fotosfreigegeben zur Veröffentlichung – weitere Fotos unten

An das Verwaltungsgericht Mainz
Eilantrag auf eine einstweilige Anordnung an das Verwaltungsgericht

________________________________________________

Brief an Landrat Brechtel, Germersheim 9.1.2017

Betrifft Wörth

Sehr geehrter Herr Landrat Brechtel,

beim SWR haben Sie sinngemäß gesagt, dass LPAI H5 Menschen gefährde und bereits welche daran gestorben seien.
Hier sind Sie definitiv falsch informiert worden.
Dies ist natürlich fatal, wenn Sie unter Umständen bei Ihren Entscheidungen diese falschen Informationen zu Grunde legen.

 LPAI H5, der Subtyp, der in der Geflügelanlage in Wörth vermutet wird, konnte noch niemals je irgendwo in der Welt
bei einem Menschen nachgewiesen werden.
Und gestorben ist daran schon gar niemand.

 Was Sie meinen, ist ein HPAI H5 (N1) Subtyp – wo in der Tat bereits 2006 mit H5 N1 Menschen betroffen waren.
 HPAI H5N1 war aber ein hochpathogenes Virus – ganz anders, als der LPAI Subtyp H5, der hier vermutet wird.

Um einen bildlichen Vergleich herzustellen, können Sie sich ein HPAI H5 Subtyp Virus vorstellen wie eine ausgewachsene Grippe.
Das LPAI H5 Subtyp Virus entspräche in diesem Bild etwa einem grippalen Infekt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der grippale Infekt zu einer Grippe wird, ist mehr als gering.
Der „grippale Infekt“ ist m.W.  keine Geflügelpest, sondern lediglich ein aviärer Influenza Nachweis.
Als Geflügelpest werden nur die HPAI Varianten bezeichnet.   

 Angesichts der Aussagen des FLI hätten insbesondere die auf der Anlage vorhandenen Hühner und Puten innerhalb von
ein oder zwei Tagen infiziert und ebenso schnell mit nahezu 100%iger Mortalität umgefallen sein.
Denn besonders Hühner und Puten gelten als extrem empfindlich für HPAI H5N8.

Da dies nicht der Fall war und ist und weil kein einziges Tier auf der Anlage irgendwelche Symptome zeigt,
ist die hochpathogene Variante so gut wie ausgeschlossen.

Was spricht Ihrer Ansicht nach dagegen, allein die positiv beprobten Tiere zu töten
(was ich persönlich zwar auch für völlig überflüssig hielte, aber noch verständlich fände, wenn Sie so entscheiden)
und den Rest des Bestandes unter strenge Quarantäne und Beobachtung zu stellen?

 Insbesondere wenn man bedenkt, dass Prof. Dr. Dr,. h.c.Mettenleiter in seiner Eigenschaft als Leiter des FLI persönlich gesagt hat,
dass LPAI völlig normal in Wassergeflügel vorkommt und in nahezu jedem Wassergeflügelbestand nachgewiesen werden kann.

 Folge ich dieser Feststellung, dann müssten unsere Behörden ja nur alle privaten Wassergeflügelbestände in De. beproben
und schon haben Sie es in der Hand, sämtliches privates Hausgeflügel in Deutschland komplett auszurotten.

Das kann doch nicht wirklich in Ihrem Sinne und im Sinne der Behörden sein?

Wenn ich Ihre obige Erwähnung zu LPAI H5 betrachte, dann habe ich den starken Verdacht,
dass man Sie aus Versehen oder vorsätzlich unvollständig oder falsch informiert hat.

 Ich würde Sie bitten, bevor Sie so schwerwiegende Entscheidungen treffen,
nicht nur auf „Fachinformationen“ von einer Seite zu vertrauen – zumal ich voraussetze, dass es Ihnen auch keine Freude bereitet,
gesunde Tiere sinnlos töten und wegwerfen zu lassen.

Als wie hoch gefährlich diese Krankheit von der Geflügelindustrie selbst angesehen wird, kann man besonders schön
erkennen, wenn man sieht, wie hier in Sperr- und Beobachtungsgebieten mit Geflügelmist umgegangen wird – völlig ungeniert
und bei helllichtem Tag – quer durch die Dörfer – diese Aufnahmen sind von heute! :
https://www.wildvogel-rettung.de/vogelhilfe-vorwort/kirstin-zoller/uebertragungswege-interessante-ueberlegungen/

Mit freundlichen Grüßen

___________________________________________

Offener Brief an alle Medien und an alle, die das morgige Keuldrama nicht ohne dagegen zu protestieren, akzeptieren wollen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wurden Sie schon über die für morgen Vormittag geplante Keulung mehrerer privater Geflügelbestände in Wörth am Rhein informiert?

In der Zuchtanlage wurde bei einer Routinekontrolle ein klinisch unauffälliger Bestand getestet.

Bei einer routinemäßigen Beprobung gab es am Dienstag den 3.01.17 Blutproben von 8 Tieren ( wegen Antrag auf Ausnahmegenehmigung) davon 2 positiv H5 Subtyp , beides Enten!
Freitag 6.01.17 45 Tupfer (Kloake und Rachen) bei 3 Züchtern 7 Tiere H5 Subtyp positiv, wieder nur Enten.
Sämtliche Tiere sind ausnahmslos klinisch gesund, zeigen also keine Krankheitssymptome!
Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich angesichts dieser Sachlage um ein niedrigpathogenes Virus handelt, ist hoch.
Das endgültige Ergebnis der spezifizierenden Untersuchungen aus dem FLI wird frühestens Mitte nächster Woche erwartet.

Wir sollten nicht zulassen, dass hier ein ganzer Bestand von gesundem Wassergeflügel in Rheinland Pfalz angesichts der Fakten vorbeugend gekeult wird.

https://sc334ccf2a61c612f.jimcontent…44800_nmp4.mp4

Das ist die Situation:
9 Enten wurden auf ein LPAI – ein niedrigpathogenes Influenza Virus getestet.
Alle anderen rund 500-600 Wassergeflügel sind entweder nicht beprobt oder negativ.

Es ist kein Nutzgeflügelbestand. Er gefährdet keine anderen Bestände.
Es handelt sich um eine lange Liste unterschiedlich stark geschützter Arten (siehe unten)

Die Tierseuchenschutzverordnung der Bundesrepublik ERLAUBT in solchen Fällen auch, die Tiere unter Quarantäne zu stellen und regelmäßig zu beproben und damit das Leben der nicht positiv beprobten Vögel zu schützen/zu retten.

Im Opelzoo ist dies mit dem betroffenen, inmitten seiner Artgenossen tot aufgefundenen Pelikan sogar bei einem positiven H5N8 Befund, also hochpathogen umgesetzt worden.

Zudem hat Prof Dr Dr hc Mettenleiter, Chef des Friedrich Löffler Instituts hat am 1.12.2016
in Kiel bei der Veranstaltung des Dr Habeck, Landwirtschaftsminister Schleswig Holstein
persönlich ausgesagt, dass:

“Das Vorkommen von LPAI in Wassergeflügelbeständen normal sei.
Sie würden praktisch in jedem Wassergeflügelbestand, den sie beproben, immer LPAI nachweisen können. “

Dies bedeutet für mich:

wenn der positiv getestete Vogel nicht klinisch auffällig ist, ist er nicht krank, sondern hat irgendwann in der Vergangenheit mal eine Grippe durchgemacht und jetzt eine entsprechend bei den Beprobungen positiv ansprechende Immunantwort entwickelt.

Es sind also gerade diese die besonders immunstarken Tiere.

Es kann nicht angehen, dass man einen Bestand (wo alle anderen negativ sind!!!!) keult, für etwas, was normal in jedem Bestand vorhanden ist.

Dann müssten wir sämtliches Wassergeflügel der Welt ausrotten!

Der zuständigen Amtsveterinärin wurde die Entscheidung aus der Hand genommen.
Die Landesregierung Rheinland Pfalz hat das Ruder übernommen und gibt die Anweisungen.
Bitte helfen Sie durch Berichterstattung, Fragestellung, Anwesenheit vor Ort etc. diese Greueltat zu verhindern.

Hier sind die Daten:

Ort des Geschehens:
Geflügelzuchtanlage
Im Klammengrund
76744 Wörth am Rhein

Zeitpunkt der geplanten Keulung
hier gibt es unterschiedliche Angaben:

Montag, 9.1.2017 ab 8 Uhr morgens
Montag, 9.1.2017 vormittags
Montag, 9.1.2017 Mittags

wir gehen von Morgens aus.

betroffene Vogelarten:
Bei den in der Geflügelzuchtanlage des RGZV Wörth gehaltenen
Tiere handelt es sich zum Teil um Spezies, die auf der „Roten
Liste“ ihren Platz finden.
Die weitere Arten und Rassen sind darüber hinaus auch
schützenswert und stellen ein genetisches Potential im Sinne
der Biodiversität dar.
Wir führen nachfolgend die Reihenfolge in Bezug auf besonders
schützenswert und schützenswert auf.

Rote Liste:
( besonders schützenswert )
Deutsche Pute
Warzenente
Hochbrutflugente
Lachshuhn
( schützenswert )
Steinbacher Kampfgänse
Cayugaenten
Gimbsheimer Enten
Altrheiner Elsterenten
Orpingtonenten
Pommernenten
Shamo
Yamato Gunkei
Satsumadori
Italiener
Brügger Zwergkämpfer
( erhaltenswert )
Amerikanische Höckergänse
Cholmogory Gans
Tulagans
Fränkische Landgans
Krummschnabelenten
Madagaskar Kämpfer
Brahma
Indische Zwergkämpfer
Zwerg Wyandotten

Die folgenden Arten des Ziergeflügels sind in Gänze zu schützen,
da es sich überwiegend um gefährdete Arten handelt.

Ährenträger Pfau
Amherstfasan
Hühnergänse
Streifengänse
Graugänse
Kanadagänse
Nilgänse
Graukopf Kasarkas
Moschusente
Europäische Eiderenten
Witwenpfeifenten
Gelbe Baumente
Fleckschnabelente
Schellente
Europäische Pfeifente
Amerikanische Pfeifente
Chilenische Pfeifente
Versicolorente
Reiherente
Rotschulterente
Mandarinente
Brautente

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Umfangreiche Infos, Zahlen, Daten, Fakten zur Gesamtproblematik Vogelgrippe sowie die jeweils aktuellen Infos zu diesem Fall finden Sie für weitere Recherchen außerdem unter:

www.aktionsbuendnis-vogelfrei.de
www.wildvogel-rettung.de

Mit freundlichen Grüßen
für das Aktionsbündnis VogelFrei
Kirstin Zoller

Kommentar:
Ich habe mir mal die Beurteilung  von “Galla” aus dem Hühnerforum  eingeholt:_

Die GeflPestSchV erlaubt in diesem Fall  ganz klar die Anwendung des § 47  also die Quarantäne-Lösung.
 Für diese Entscheidung benötigt es keine Risikobewertung des FLI. Es wird  immer 100% damit argumentiert, dass das FLI das aus Risikosicht anders sieht und das Institut maßgeblich ist…..es steht aber so definitiv nicht in diesem §.
Und der Adressat der Keulungsaktion darf auf eine sachgerecht Entscheidung mit Berücksichtigung aller Fakten bestehen.

Ich würde mich auf die Hinterfüße stellen und verlangen, dass die Gegenseite das Seuchenrisiko von den 3 symptomlosen Enten begründet. Und nicht nur mit der Leerformel: Schutz Allgemeinheit.

Wie und wodurch wird wer objektiv zurechenbar konkret (und nicht nur abstrakt!) gefährde.

Kurz:
Wenn aufgeführt werden kann,  wie ein Schutz vor Verbreitung der Seuche vor Ort gewährleistet werden kann (Separieren der betroffenen Tiere, Stallhaltung…etc) sollte man hinweisen auf die Verhältnismäßigkeit der geplanten Tötungsaktion:

Es ist fraglich, ob die sofortige Tötung aller Tiere zu Seuchenschutz-Zwecken erforderlich ist.
Ein ausreichender Seuchenschutz ist hier auch mit dem milderen Mittel der Quarantäne gegeben.
Zudem ist die Tötung ein nicht unbeachtlicher Grundrechtseingriff in die Rechte der Tierhalter.
Zweifelsohne ist der Schutz der Allgemeinheit ein hohes Gut, jedoch ist durch die niedrigpathogene Virusvariante nicht von einer akuten Gefahr für diese auszugehen. Die betroffenen Tiere, die restlichen Tiere und die Halter zeigen keinerlei seuchenrelevante Symptome.

Durch die Tötungsanordnung wird nicht nur in Eigentumsrechte und das Recht auf freie Handlungsfreiheit auf das Schärfste eingegriffen, sondern auch tierschutzrechtliche Belange negiert. In der Zuchtanlage befinden sich rechtlich geschützte Tiere. Tiere, deren Genpool erhaltenswert ist; ein “Auslöschen” dieses Genpools und seiner Diversität aufgrund einer abstrakten Gefahr erscheint unangemessen.
Eine Tötung sollte als ultima ratio für den Ernstfall mit konkreter Gefahr für die Allgemeinheit verbleiben.

Die Seuchenschutzverordnung zwingt niemanden,ohne abschließenden, positiven Befund irgendein Tier zu töten!

Es muss per Gesetz kein einziges zusätzliches Tier sterben:
Keine Ente!
keine, Pute!
kein Huhn!
keine Gans!

Das liegt NUR im Ermessen der Landesregierung Rheinland Pfalz!!!

Sie und viele andere sollen gekeult werden – Foto von letzter Woche alle Fotosfreigegeben zur Veröffentlichung – weitere Fotos unten
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