Australien brennt – stimmt es, daß ???

Hier beantworten wir Fragen, die immer wieder auftauchen:

16.1.2020 Kopie ausDeutschland hilft Australiens Wildtieren
Julia Sesto
Administrator · 1 Std.
WICHTIGE NEUIGKEITEN Teil 1

Ihr Lieben,
wie Ihr ja alle bereits mitbekommen hat, hat unsere Partnerorganisation ARCCG in Australien Annahmestopp.
Daher verbreiten sich gerade im Internet und auch in der Presse einige Mitteilungen, auf die wir gerne eingehen möchten, weil wir den direkten Kontakt zu den Helfern drüben aus ganz unterschiedlichen Regionen haben:

1. Es stimmt NICHT, dass die Kollegen vor Ort keinen Bedarf mehr an Joey pouches, Bat Wraps u.a. haben.
Die ARCCG als große Organisation hat erstmal genug – die kommen mit dem Verteilen nicht nach. Sie haben uns deshalb gebeten, an andere kleine Organisation zu senden, denn da besteht nach wie vor ganz dringender Bedarf! Und das haben auch unsere Recherche und der Kontakt zu mehreren kleinen Organisationen ergeben, die bisher NICHTS an Unterstützung erfahren haben.

2. Es stimmt, dass das Porto nach Australien sehr viel Geld kostet und daher in manchen Fällen eine Geldspende sinnvoller ist.
Aber: erstens bemühen wir uns ja, kein Geld für Porto o.a. auszugeben (Lufthansa), um am Ende möglichst viel des gesammelten Geldes spenden zu können. Und zweitens spenden wir mit unseren Werken unsere Zeit – Zeit, die die Kollegen drüben einfach gerade nur für die Verpflegung der Tiere brauchen – da kann sich keiner hinsetzen, und Kuschelbeutel nähen. Hinzu kommt: unsere sehr persönliche Materialspende stützt die Moral der Helfer vor Ort – wir schicken ihnen damit Solidarität und menschliche Wärme. Das ist immens wichtig und nicht zu unterschätzen!

3. Es stimmt, dass die Kollegen drüben mit einigen Werken nichts anfangen können, weil die Leute sich nicht an die Materialangaben halten.
Verbrannte Koalapfötchen brauchen sterile Verbände – da ist Wolle einfach unbrauchbar, weil sie nicht wie Baumwolle einfach sterilisierbar ist. Auch ist die Reibung des Materials bei Verbrennungen schmerzhaft.

Daher: Bitte haltet euch ganz streng an unsere Materialanweisungen, die wir direkt von den australischen Kollegen haben. Unsere Sammelstellen sind gebrieft und werden alle Lieferungen vorsortieren. Was nicht den Vorgaben entspricht, kann leider nicht mitgeschickt werden.

Wir danken euch! <3

Kopie Ende.

Stimmt es, daß außer Barspenden für die Wildtiere
nichts mehr gebraucht wird?

Auf vielen offiziellen Seiten von großen Wildtierstationen wird mitgeteilt, daß außer Barspenden nichts mehr gebraucht wird.

Das stimmt nur bedingt!

Neben den großen, gemeinnützigen oder gar staatlich geförderten Wildtierstationen, die mit allem ausreichend ausgestattet sind, gibt es wie bei uns zahllose private Wildtierhilfen, so wie ich z.B. hier auch eine bin.
Bei diesen kleinen Stationen, die bis unter das Dach voll sind mit verletzten Tieren, besteht immenser Bedarf an Handarbeitswerken.

Wir, also
Deutschland hilft Australiens WIldtieren
sind direkt vernetzt, mit
dieser australischen Handarbeitsgruppe,
die ähnlich, wie unsere
Filzen, Stricken, Nähen für Wildtierpfleglinge
mit allen Wildtierhilfen – egal, ob privat und klein oder gemeinnützig und groß – vernetzt ist und von überall Bedarfsanforderungen bekommt.

Von dieser Gruppe bekommen wir ständig den aktuellen Bedarf gemeldet und wir arbeiten strikt nach deren Handarbeitsvorgaben, da die australischen Wildtiere andere Bedürfnisse haben, als unsere.

Es stimmt, dass außer der speziell angefertigten Handarbeitswerke, wo Bedarf nach wie vor besteht, vor allem Barspenden dringend erforderlich sind, da die EInfuhr- und Zollbestimmungen bei Sachspenden so große Hindernisse darstellen, dass die Stationen käuflich erwerbbaren Bedarf besser und viel schneller vor Ort besorgen können.

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