Vogelgrippe Zahlen Daten Fakten

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Vogelgrippe Zahlen Daten Fakten

Sie finden die Infos auf dieser Seite in folgender Reihenfolge:

  1. Fallzahlenbetroffener Tiere bundesweit.
    Unten die Zusammenfassung oder hier die ausführliche Version differenziert nach Bundesländern und Fundorten, Bestandszahlen und Erläuterungen
  2. links zu jeweils aktuellen Presseveröffentlichungen in zeitlicher Reihenfolge
  3. kleine Sammlung von Berichten rund um Geflügelmist als Wirtschaftsgut Dünger
  4. Sammlung von Links zu Videos zum Thema  Massengeflügelhaltung
  5. informative linkszu wissenschaflichen Seiten, Stellungnahmen, Berichten und einer Klageseite gegen die Aufstallverordnung etc.

Die aktuellen Fallzahlen des Friedrich Löffler Instituts

Fallzahlen

Die aktuellen Fallzahlen des Friedrich Löffler Instituts und der OIE ergeben seit Ausbruch der Seuche bis 14.2.2017
18.00 Uhr bundesweit:

Zahlen positiv beprobter, aktiver Wildvogelfälle und Hausgeflügelbeständen  für ganz Deutschland  seit Beginn des Ausbruchs der Seuche im Einzelnen
Stand 14.2.2017 18.00 Uhr TSIS/FLI
und OIE HPAI  und OIE LPAI

WV = Wildvögel,  HG = Anzahl Hausgeflügelbestände

  • 809 WV (OIE H5N8 626 WV)  , 79 HG 
  • 10.882 Tiere  verendeten mit AI in Nutz- und Hausbeständen
  • mind. 612.604 Tiere wurden daraufhin vorbeugend in den betroffenen Beständen gekeult.
  • mind. 192.840 in Kontaktbeständen ohne jeden Befund gekeult – tauchen in keiner Liste auf – hier sind nur die erfasst, die wir über Medien nachvollziehen konnten – können sehr viel mehr sein
  • plus 560.000 unverkäufliche Eintagsküken
  • plus 7500 Küken am Frankfurter Flughafen
macht insgesamt: 1.383.826 gesunde, gekeulte Tiere


plus ungezählte, vorbeugend gekeulte Kontaktbestände, die wir nicht in den Medien gefunden haben.
(Mitgekeulte Kontaktbestände, von denen in den Medien häufig mehrere genannt wurden, werden nirgends aufgeführt!)

 

 

hier die differenzierte Aufstellung der Fallzahlen im Einzelnen

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Links zu Medienberichten:

nwz online 15.2.2017
Züchter sehen sich gegängelt

sz online 16.2.2017
die Gefahr ganz nah

Wochenblatt 15.2.2017
Vogelgrippe Meyer hadert mit Hauk

!!!nwz online 14.2.2017!!!
Experten stochern im Nebel

Frankfurter 15.2.2017
Verwirrte Vögel

NDR.de 14.2.2017
Habeck streitet mit Ostholstein

Welt24 14.2.2017
Stallpflicht bedeutet erhebliches Leid

unser 38  14.2.2017
naht das Ende der flächendeckenden Stallpflicht in Braunschweig?

Hamburger Abendblatt 11.2.2017
Züchter wollen das Seuchengesetz kippen

Taunus Zeitung 9.2.2017
Opel Zoo: Neues Projekt – Feldhamster

Interessant, der letzte Absatz unter „Förderverein wird 10“.
Dort wurde offensichtlich endlich mal die Todesursache trotz des positiven H5N8 Nachweises ermittelt – und die war nicht das Virus!
Zitat:
…Bei dem verendeten Rosapelikan sei zwar der Vogelgrippevirus nachgewiesen worden, verendet sei er jedoch infolge der Aufstallung. Welche Auswirkungen die Stallpflicht, die bis Ende Mai in Hessen gelte, auf das Brutverhalten der Vögel im Zoo habe, ließe sich jetzt noch nicht absehen…. Zitat  Ende

Ostseezeitung 9.2.2017
Den Geflügelhaltern die Entscheidung überlassen!

nwz 8.2.2017
im Stall geht es Gänsen nicht gut

Potsdamer 8.2.2017
Grippeviren aus dem Futter

agrar heute 8.2.2017
Wirksamere Kontrollen in der Tierhaltung nötig

Mittelbayrische 7.2.2017
Im Sperrbezirk stapeln sich die Eier

Nordkurier 7.2.2017
Ist die Stallpflicht staatlich verordnete Tierquälerei?

Volksstimme.de 7.2.2017
Stallpflicht ärgert Züchter

Spiegel online 4.2.2017
Bauern werfen Umweltministerin Mobbing vor
Eine super Kampange von Frau Ministerin Hendricks …
…ich habe selten so viele Wahrheiten so offen aus Berlin ausgesprochen gehört….

weitere Links vorangegangener Veröffentlichungen

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Eine kleine Sammlung rund um Geflügelmist
aus Massenhaltungen als Wirtschaftsgut:

SWR 22.7.2016
Schweizer Hühnermist landet vermehrt in Deutschland
….und da wundern wir uns, warum die Schweiz auch ohne

Aufstallpflicht keine Vogelgrippeprobleme mit Hausgeflügel hat?

Landwirtschaftskammer Niedersachsen 17.12.2015
Zwischenlagerung von Stallmist und Geflügelkot neu geregelt

So werden Gülle und Mist schwunghaft in Deutschland gehandelt und in unsere offene Landschaft verbracht – nur 2 Beispiel:
Nährstoffbörse Schleswig Holstein

Güllebank Weser Ems

MK Kreiszeitung.de 30.12.2016
Putenmist aus gekeultem Betrieb auf dem Acker

Diesen Bericht habe ich kommentiert und Bilder von dem „hermetisch abgedichteten“, verseuchten Mist aus FB abfotografiert:

Wirtschaftsjahr 2013/2014
Gülleexport aus Weser Ems  Grafik

NDR.de 9.12.2016
Verunreinigtes Trinkwasser. Ist Gülle die Ursache?

SWR Fernsehen 22.7.2016
Schweizer Güllehandel:

Hühnermist landet vermehrt in Deutschland

Werra Rundschau 11.11.12
Mist aus Holland auf Feldern im Kreis

AK Kurier23.3.2012
Hühnergülle auf Westerwälder Feldern – Ein Skandal

Rheinland Pfalz Stand 4/2015
Staatliche Pflanzenbauberatung

Niedersächsisches Amtsblatt Stand 30.9.2015
Punkt „K“ 1260

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Links zu Videos:

ORF 16.1.2017
Hühner unter Hausarrest

Bayrischer Rundfunk 2015
Das Masthuhn erobert den Weltmarkt

Lohmann: Brüten für den Weltmarkt (Hühner) 2012
„Qualenhof“ – das Hühnerimperium an der Nordsee

Moderne Putenmast in Niedersachsen 2012

Moderne Entenmast 2012
so schafft es der Keim hinaus…

Entenzucht Deutschland 2012
viel besser ist es heute auch nicht….

ARD Das System Wiesenhof 2011

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informative links:

Frankfurter Allgemeine 27.1.2017
Ein Aufklärer, den sie Denuntiant nennen

6.Okt. 2015 Albert Schweitzer Stiftung
Agrarindustrielle Verflechtungen in der Politik

19. Oktober 2012 Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung
Skandal um Agrarminister Till Backhaus SPD

Ärzte Zeitung 14.2.2017
500.000 Tiere in Geflügelbeständen getötet
Kommentar von Dr. med Vet. Grünwoldt:
Als Human-Ärzte müßten Sie mich eigentlich fragen: Habt ihr Veterinäre auch noch den bakteriellen Pesterreger Yersinia pestis beim Geflügel, Schweinen und Rindern entdeckt, wenn ihr fortgesetzt von Geflügel-Schweine- und Rinderpest redet? – – –
Auf jeden Fall dürfte die unzeitgemäße Verwendung des Begriffes „Pest“ im unredlichen Zusammenhang mit grippalen Infekten vom kryptischen Virus A-Typ (HxNy) als verbaler „Seuchen-Verstärker“ wirken!
Und das ist augenscheinlich aktionistischen Seuchenbekämpfern hilfreich, ihre „vorsorglichen Tötungen“ bei Tieren aller Art zu rechtfertigen.
Dabei geben lediglich (fehlerbehaftete) Laborbefunde von zumeist indirekten (immunologischen) Virus-Nachweisen an einzelnen erkrankten oder verendeten Tieren immer wieder das Startsignal zur Verkündung des „Ausbruchs“ (?) der „Seuche“ und soll Massentötungen im vorauseilenden Vollzug rechtfertigen. Begründet werden die i.d.R. mit vermeintlich „Hoch“-infektiösen oder „Hoch“-pathogenen Virus-Partikeln, die angeblich „grassieren“ (herumschwärmen?),“sich (aktiv) ausbreiten“ (?) oder „überspringen“ können!(?).
So posaunen im 21. Jahrhundert immer noch hochrangige „Epi-Demio-Logen“ (griech. auf-oder über dem Volk Redner) in ihren amtlichen „Seuchen“-Verlautbarungen -wie im Zeitalter der Miasmen- aus Universitäten, dem FLI und sogar RKI.
Dabei könnten die „aggressiven“ (angriffsfähigen?) Eigenschaften des nachgewiesenen, endogen entstandenen, und aus abgestorbenen Zellen freigesetzten Partikels überhaupt erst in der (Inkubations-)Quarantäne eines geschlossenen, seuchenverdächtigen Tierbestandes infektiologisch festgestellt werden. Und zwar nach veterinärhygienisch und -klinisch zu beobachtenden Ansteckungs- oder Krankheitsverlaufs über mindestens eine Inkubations-Phase, und nicht etwa im bloßen, isolierten Zellkultur-Test als zweifelhafter „zytopathogener Effekt“ (cpe) bestimmt werden!
So ergibt sich für den berufenen Tiergesundheits-Schützer und Gegner dieser ad-hoc-Massentötungen wertvoller Nutz- oder Zuchttiere der dringende Verdacht, dass dies im nebulösen „Seuchenhandeln“ leichtfertig oder bewußt vermieden werden soll, weil möglicherweise überhaupt kein seuchenhafter Krankheits-Verlauf festgestellt werden kann.Darauf deutet u.a. auch die Vermanschung der Seuchenstatistik hin, die nicht zwischen tatsächlich erkrankten/verendeten Tieren und den massenhaft unauffälligen/gesunden „Gekeulten“ unterscheidet, sondern lediglich pauschal von einer halben Million Seuchen- „Opfern“ berichtet! Man stelle sich ähnliches „prophylaktisches“ Handeln der Gesundheitsbehörden einmal bei Feststellung der humanen Influenza nach Verkündung als „Pandemie“ durch die WHO vor!
Schließlich gilt seit langem, dass es unter dem Umgebungsdruck von infektiösen (und immunogenen,sic!) Agentien in lebenden Populationen auch zum Phänomen der „Stillen Feiung“ kommt. D.h. unter ansonsten gesunden Lebensbedingungen (Ernährung, Klima u.a.) immunologisch Krankheitserreger neutralisiert werden. Wie sonst können die Seuchenexperten anschließend immer wieder vom „Ab-Ebben“ der Grippe-„Welle“ (welcher?) oder dem „Verschwinden“ (wohin?) des (unbelebten!) Virus-Partikels reden?
Und das, obwohl die Reinigungs- und Desinfektions-Maßnahmen gegen den „unsichtbaren Feind“ immer lückenhaft bleiben müssen, insbesondere beim Mitwirken von technischen Diensten (THW-Freiwillige, Militär u.a. potentiellen Seuchen- „Verschleppern“).
Letztendlich hat das Ansehen der Tierseuchen-Bekämpfung spätestens seit Beginn des 21. Jahrhunderts mit der Erklärung des Phantoms „BSE“ (pathol.Rinderhirnschwamm)zur ansteckenden Krankheit, und des fiktiven Erregers „Prion“-Eiweiß zum infektiösen Agens, sprichwörtlich schweren Schaden genommen. (Und das geschah u.a. durch einen aberwitzigen Tierversuch, in dem diskreten Mäusehirnen von der Größe eines Stricknadelkopfes Rinderhirn-Extrakt -unter Umgehung der Blut-Hirnschranke- eingespritzt wurde…Schließlich wurden bis heute abermillionen Tonnen wertvoller Eiweißstoffe (Schlachtabfälle) als sterilisiertes Tierkörpermehl hochenergetisch vernichtet, und so den Omvnivoren Schwein und Geflügel als Leistungsfutter vorenthalten. Stattdessen wurde in Brasilien weiter das Öko- und Klima-System am Amazonas gerodet, um als Nährstoff-Ersatz Sojabohnen verstärkt auf Feldern anzubauen. Dazu wurden in die „Seuchensprache“ auch noch die medizinisch unzulässigen Begriffe „Rinderwahn“, „mad cows“ und „vaches folles“ (engl./franz. „verrückte Kühe“) aufgenommen und epi-pandemisch verbreitet.
Was das Schreckgespenst der Molekularbiologen und Virologen -die Zelle als genetisches „Mischgefäß“ für noch „höher“-pathogene oder „virulentere“ (lat. giftigere?) RNS- Nanopartikel (sog.Virus= lat. Gift)- anbelangt, so hatte doch der große Louis Pasteur schon vor gut einhundert Jahren in seinen riskanten Tollwutversuchen festgestellt, dass es bei Überimpfung des caninen Rabies-Virus auf unterschiedliche Tierarten i.d.R. zur Erreger-Abschwächung (!) bis zur Wirkungslosigkeit in deren Organismus kommt.
Für mich als Veterinärmediziner, med. Mikrobiologe und Hygieniker ist fast noch bedeutsamer seine fundamentale (Anti-„Seuchen“) Erkenntnis, dass nicht (nachgewiesene) Mikroben das gesundheitliche Problem sind, sondern der (Anreicherungs-)Nährboden auf dem sie sich gefährlich vermehren können; „Le (seul) microbe, c´est rien – le terrain, c´est tout!“
Dafür exemplarisch dürfte z.B. die Entstehung einer hospital-induzierten Sepsis sein, u.a. durch mangelhafte hygienische Katheterpflege und Vermehrung des MRSA-Keimes zu infektiösen Dosen im Wundsekret; oder die Umwelt-Anzucht der „Malaria“-Vektoren (ital. „schlechte Luft“?) und des Cholera-Erregers in stagnierenden Abwässern u.s.f

WAI 1.2.2017
Verlauf der Geflügelpest-Epidemie von H5N8 und H5N5 in Deutschland 2016/17 anhand offizieller Angaben

Februar 2009 US National Library of Medicine
De.: Hochpathogenes H5N1 in tiefgekühlten Entenkarkassen


Initiative gegen die Massentierhaltung


BDRG 4.2.2017

Kampf gegen das Leiden des Rassegeflügels

Die „Macher“ des „Produkts“ Pute
AviagenTurkeys
Hier entstehen Puten, wie die Linie B.U.T. 6
oder TP7 (Testprodukt 7) …“ein robustes, leicht zu haltendes und ertragreiches Testprodukt für den Europäischen Markt“…..
Ach so, nur, falls es jemandem entgangen ist:  hier ist die Rede von Puten, von Lebewesen!

Animal Spirit.at 23.1.2017
Vogelgrippe: die Stallpflicht ist schädlich

shz 24.1.2017
Was verbirgt sich hinter den Subtypen?

EU Papier „Durchführungsbeschluss“
zur Festsetzung der finanziellen Beteiligung der Union an den Deutschland bei der Finanzierung der Dringlichkeitsmaßnahmen zur Bekämpfung der Aviären Influenza in den Jahren 2012 und 2013 entstandenen Kosten (Anm. über 1 Million Euro)
Ein lesenswertes Papier, was man sich in Verbindung der TSIS und OIE Fallzahlen aus den betreffenden Jahren anschauen sollte – dann weiss man, wer alljährlich die Entschädigungen kassiert….

taz.de 18.12.2014
Veterinärmediziner zur Vogelgrippe
Massenhaltung ist anfälliger

Agrar- und Ernährungswirtschaft – manchmal stehen weltweit nur 1-4 Konzerne hinter der Marken- und Produktvielfalt im Supermarkt – die gefährliche Supermacht
Konzernatlas 2017

Albert Schweitzer Stiftung
Puten in der Massentierhaltung
lesenswert auch für Menschen, die nicht gleich Veganer werden wollen

wing Uni Vechta
Daten und Fakten zur Geflügelwirtschaft – Putenhaltung
Kontakt:
NGW-Niedersächsische Geflügelwirtschaft
Landesverband e.V.

http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/i…ht_2016_10.pdf
Marktdaten:
Oktober 2016 im Vergleich zum Vorjahr:
– Bio-Eier, Freiland PLUS 9,5 Prozent.
– Putenschnitzel, frisch minus 1,4 Prozent

Der Marktbericht vom Oktober (unmittelbar vor Ausbruch der Vogelgrippe) ist der letzte bisher. Zumindest fand ich vom LfL keinen für November und Dezember….

Hier spricht jemand, der weiss, wovon er spricht,
denn er hat selbst in der Geflügelindustrie gearbeitet

Aktuell zum Thema Vogelgrippe – Wildvogeltheorie ist nicht haltbar
Industrielle Eiproduktion – das will man nicht wirklich essen

Nabu News Dezember 2016
Aktenzeichen H5N8 ungelöst

OIE Reports 2006 bis 2016 germany 06-16

13.6.2016 Heinrich Böll Stiftung
Es ist noch nicht vorbei
Grafiken – Großmastanlagen in den Bundesländern

13.1.2016 Heinrich Böll Stiftung
Fleischatlas

Eine spannende Europakarte, von Andreas Menz
Betroffene Wildvogelfunde und Hausgeflügelbestände der Vogelgrippe
und seine
Gedankengänge zum Thema Übertragungswege

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza 5.12.2016
Aktuelle H5N8-Nachweise in Grenz- und Nachbarregionen der EU und mögliche Verbindungen aus Handelsbeziehungen

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza 4.12.2016
WAI-Realitäts-Check: Wie dynamisch breitet sich die Vogelgrippe in Deutschland aus?
Hinweis des WAI:
Überarbeitet und erweitert am 12.12.2016, Grund: Beim Aktualisieren unserer Darstellung des Rückgangs der H5N8-Fälle fiel auf, dass sich die Anzahl der älteren Fälle verändert hat. Eine Überprüfung aller Zahlen ergab, dass eine Reihe von früheren „Nachweisen“ aus der TSIS-Liste eliminiert wurden (v.a. aus Bayern, möglicherweise unbestätigte Verdachtsfälle?), andere ergänzt wurden (v.a. aus BW), bei einzelnen Fällen sich das Datum oder die Art“bestimmung“ geändert hat. Es ist natürlich vernünftig, Fehler zu korrigieren. Unvernünftig ist es, solche Änderungen in einer der Wissenschaft dienenden Liste nicht eindeutig  zu kennzeichnen.

unser Hinweis:  ds ist uns auch schon häufiger aufgefallen!

WAI Chronik 2016 – Das Auftreten von HPAI H5N8 
aktualisierte Fassung Stand 30.11.2016
Wer sich tiefer mit dem Thema Infektionswege befasst, für den ist dies ein fundiertes, quellenbelegtes und verständlich aufbereitetes Dokument

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza 2016
„Risikoeinschätzungen“ des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zum Auftreten von Vogelgrippe – seriöse Informationsquelle oder Instrument zur Täuschung der Öffentlichkeit?

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza
Chronik der H5N8 Ausbrüche 2016
gut verständliche, quellengestützte Dokumentation
sehr lesenswert

Professor Lorenzen vom Zoologischen Institut Kiel im
kritischen Agrarbericht 2016 (pdf)

Prof. Dr. Reichholf, Zoologische Staatssammlung
Ursprung, Ausbreitung und Infektionswege des H5N1
interessante These, die an ihrer Aktualität nichts verloren hat, obwohl es hier um das N1 Virus ging

LBV
Wie kommt das Virus nach Europa?

Nur für starke Nerven
ein Live-Erfahrungsbericht der zuständigen Tierärztin Dr Rosemarie Heiß von der Keulaktion in Wermsdorf April 2006
und die Fotos dazu

Offene Worte des Züchterkollegen P. Wicknig
ernüchternde  Einblicke in ganz Alltägliches der Geflügelproduktion

Medienkampagne am Beispiel der Vogelgrippe / Ottmar Lattorf für Nabis e.V – zwar von 2005 aber immer noch aktuell?
http://www.was-die-massenmedien-vers…rippe_heft.pdf

agrarlobby.de:
Der Zentralverband der dt. Geflügelzüchter

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza („Geflügelpest“)

WAI – Wissenschaftsforum vom 7.1.2016
Argumentationshilfe zur Wildvogel-Geflügelpest-Monitoring-Verordnung

Interessantes Kartenmaterial vom
Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen
(etwa  im unteren Drittel der Seite)

Robert Koch Institut
Risikoeinschätzung

LBV
Risiken für den Menschen?

NABU Pressemitteilung 16.11.16
NABU bemängelt Ursachenforschung zur Virenverbreitung

Zum Thema seit dem Ausbruch 2006 – 2016
alle Beiträge des Nabu

Nabu Thüringen 14.11.16
Geflügelpest mit Ursprung Massentierhaltung

Bernd Wolff – Zwerghühner (23.11.2016)
aktuell zum Thema Vogelgrippe

Arbeitsgemeinsch. für artgerechte Nutztierhaltung e.V.
Rundbrief 2/2007
Resolution der DO-G zum Umgang mit der Vogelgrippe

Renate Künast, Fritz Kühn, Fraktion B90/Die Grünen 2/2009
Fragen an die Bundesregierung

Kritischer AI-Bericht aus Frankreich 2007
Vogelgrippe: Experten bestreiten Zugvogel-Theorie
„Tour du Valat/Frankreich (pte/27.03.2007/16:15) –

http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070327041

GRAIN Infobrief vom Ausbruch 2006  (pdf)
die zentrale Rolle der Geflügelindustrie in der Vogelgrippekrise

Influenza – Geburtsjahr bestimmt die Anfälligkeit 11.11.2016

Infos von und über das  Friedrich-Löffler-Institut (FLI)

Wissenschaftsrat Hintergrundinfos 15.7.2013
FLI Riems
„Der Löffler“
Heft Nr. 18  2/2015

Putin15  # 11014 im Hüfo:
Was man vielleicht über die Herkunft und Anfänge des VEB Friedrich-Loeffler-Institut Insel Riems, einem Kombinatsbetrieb des VEB Kombinat Veterinärimpfstoffe Dessau wissen sollte:

Am 1. Juli 1921 erfolgte die Gründung des Bakteriologischen Instituts der Anhaltischen Kreise in Dessau durch Friedrich Richter. Das Institut widmete sich unter anderem der Aufdeckung und Diagnostik von Tuberkulose bei Mensch und Tier.

Am 1. April 1924 übernahm Ludwig Wolters die Leitung des Instituts. Das Institut entwickelte sich bis 1945 zu einem Zentrum des Gesundheitsschutzes. Erste Anfänge der Herstellung von Impfstoffen, Seren und Schädlingsbekämpfungsmitteln wurden gemacht. Die Herstellung von Immunsera gegen das Erysipeloid begann.

Das Anhaltische Serum-Institut GmbH Dessau (ASID) wurde am 31. Mai 1930 unter Leitung von Wolters und Herbert Hoffmann gegründet. Neben der Erzeugung von Seren und Impfstoffen zur Bekämpfung von Tierkrankheiten umfasste das Leistungsspektrum auch die bakterielle Schädlingsbekämpfung sowie die der Erforschung und Bekämpfung des Schafrauschbrandes.

Das Institut wurde am 1. Januar 1951 in VEB Serum-Werk Dessau umbenannt und galt in der DDR als wichtiger Betrieb der Impfstoff- und Arzneimittelbereitstellung für Veterinär- und Humanimpfstoffe.

Aus dem produktionsorientierten VEB Serum Werk Dessau wurde am 1. Januar 1954 das wissenschaftlich orientierte Forschungsinstitut für Impfstoffe Dessau. Das Institut erhielt den Auftrag, für alle bedeutenden tierischen Infektionskrankheiten Impfstoffe für die DDR und auch für den Export bereitzustellen.

Das VEB Kombinat Veterinärimpfstoffe Dessau wurde am 1. Januar 1985 gegründet. Das Kombinat setzte sich aus drei Einrichtungen zusammen: dem Impfstoffwerk Dessau-Tornau mit seinem als Forschungszentrum in den Stammbetrieb integrierten Institut für Impfstoffe Dessau sowie dem sich im Bau befindlichen Tornauer Werk; dem VEB Friedrich-Loeffler-Institut Insel Riems, einem Kombinatsbetrieb mit schwerpunktmäßiger Produktion von Impfstoffen gegen Viruserkrankungen von Tieren.

Das Dessauer Institut für Impfstoffe beschäftigte sich ab 1988 im Rahmen eines Entwicklungsprogramms schwerpunktmäßig mit veterinärmedizinischen Diagnostika und bereitete die industriemäßige Diagnostika-Produktion vor. Auch die Entwicklung von Virus-Impfstoffen wurde weiter vorangetrieben. Auf der Agenda standen beispielsweise Lebendimpfstoffe gegen Entenpest und Gänseinfluenza.

Auf Beschluss des Ministerrates der DDR begann am 1. Mai 1990 die Auflösung bzw. Entflechtung des Kombinats Veterinärimpfstoffe Dessau. In deren Konsequenz wurden das Impfstoffwerk Dessau und die anderen beiden Kombinatsbetriebe, der VEB Friedrich-Loeffler-Institut Insel Riems und das VEG Seehausen-Plaußig, zum 1. Mai 1990 wieder der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften Berlin unterstellt und später in die Forschungslandschaft der Bundesrepublik überführt.

Was die Vorgängereinrichtung schon vor über 50 Jahren leisten konnte macht vielleicht folgende Werbung aus dem Jahr 1959 deutlich:

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht  Name: pest 03a.jpg  Hits: 0  Größe: 178,5 KB  ID: 183185

Wer heute behauptet eine Impfung gegen Geflügelpest wäre gefährlich, weil … ist bestenfalls gefährlich uninformiert.

!!! Jetzt wird es richtig spannend !!! :

Umbildung und Privatisierung: Impfstoffwerk Dessau-Tornau GmbH

Am 24. Juli 1990 wurde das Impfstoffwerk Dessau-Tornau als „GmbH im Aufbau“ ins Handelsregister eingetragen.

Am 1. März 1993 wurde die Impfstoffwerk Dessau-Tornau GmbH als bis dahin wirtschaftlich nicht selbstständiger Teil der Impfstoffwerk Dessau-Tornau Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH privatisiert.

Zur Jahrtausendwende arbeiteten nun wieder 249 Mitarbeiter in Dessau-Tornau. Erfolgreich verlief die Implementierung eines großtechnischen Herstellungsverfahrens für Pocken-Lebendimpfstoffe.

Eine geheime US-Depesche sieht die Pockenimpfstoffe als Grund dafür, dass IDT Biologika für die USA als essentielle Einrichtung gilt.

2005 begann der Neubau der Virusproduktion, 2006 wurde die Impfstoffproduktion erweitert und eine Konfektionierungslinie für Pockenverpackungen in Betrieb genommen.

Der Firmenname wurde im Oktober 2007 geändert. Aus der Impfstoffwerk Dessau-Tornau GmbH wurde die IDT Biologika GmbH.

2010 erfolgte die Markteinführung eines Schweineinfluenza-Tierimpfstoffes mit allen drei aktuellen Subtypen.

2013 erwarb die IDT Biologika die Fertigung und Forschung der Riemser Pharma GmbH in Riems – Stadt Greifswald. Dort nahm die IDT Biologika (Riems) im November 2013 ihre Arbeit auf.

In 2015 begann der Ausbau des neuen Standorts mit der Grundsteinlegung für ein neues Forschungsgebäude, mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 10 Mio € und der Modernisierung der Fertigung und der Logistik.

Auf der Basis eigener, neuer Produkte wie dem Impfstoff gegen die Ödemkrankheit der Schweine erweiterte die IDT Biologika ihre Vertriebstätigkeit im Segment Tiergesundheit auf Europa und gründete Landesgesellschaften in Dänemark, Niederlande, Frankreich und Spanien.

Seit Juni 2015 ist die IDT Corporation mit einem Fertigungsstandort für klinische Prüfmuster in Rockville, Maryland vertreten.

Zum 1. September 2015 übernahm die IDT Biologika das Unternehmen Gallant Custom Laboratories im kanadischen Cambridge, Provinz Ontario. Gallant Custom Laboratories ist das einzige in Kanada zugelassene Unternehmen zur Herstellung von viralen und bakteriellen Bestandsimpfstoffen.

Die IDT Biologika ist ein deutsches Unternehmen der Biopharmazie mit Sitz in Dessau-Roßlau. Es entwickelt und produziert biotechnologisch hergestellte Impfstoffe und Pharmazeutika. Das Unternehmen gehört zur Klocke-Gruppe.

2014 beschäftigte das Unternehmen rund 1250 Mitarbeiter und hatte einen Umsatz von 172 Mio EUR.

Standorte des Unternehmens sind in Deutschland der BioPharmaPark in Dessau-Roßlau und Greifswald-Ortsteil Riems.

Sicherheitshalber: Alles ohne Gewähr, aber nach bestem Wissen und Gewissen.
Nun habt Ihr alle was zum Nachdenken was auf/in Riems so alles existiert und, und, und ….

lG
Bernd

Aktionsbündnis VogelFrei AVF

wir haben Fragen an

  • das Friedrich Löffler Institut
  • die Politik
  • die Wirtschaft

…und verlangen haltbare Antworten, darum

  • wir recherchieren
  • wir decken auf
  • wir kritisieren
    wir informieren
  • wir klagen an

Wir treten dem Wahnsinn entgegen!

….und für die, die ihre handvoll Hühnchen im Garten laufen hatten,
hier nochmal ein Auszug aus der
Verordnung unseres Bundeslandwirtschaftsministeriums vom 18.11.2016
leicht verständlich für jeden Halter eines Huhns:
……
§ 2
Zu § 2 der Geflügelpest-Verordnung
Der Tierhalter eines Bestandes
1. bis einschließlich 100 Stück Geflügel hat ein Register nach § 2 Absatz 2 Satz 2 Nummer 3 in Verbindung mit Absatz 4 der Geflügelpest-Verordnung und
2. mit 10 bis einschließlich 1 000 Stück Geflügel hat ein Register nach § 2 Absatz 2 Satz 2 Nummer 4 in Verbindung mit Absatz 4 der Geflügelpest-Verordnung zu führen….

von Kleingruppe über Boden, Freiland, Bio bis Selbstversorgung
welchen Weg geht welches Ei auf unserem Tisch?

….und wer Zeit hat und die Stimmung derer, für die ihre Hühner Familienmitglieder sind, hautnah „erleben“ will, gibt es
hier die Diskussion

Sie ist oft emotional, angesichts der Ängste der Tierbesitzer nur bewundernswert selten unsachlich, mit Galgenhumor gespickt, aber auch angefüllt mit sachlichen Informationen, profundem Wissen, vielen Erklärungsversuchen und oft verzweifelter Hilf- und Ratlosigkeit…..

 

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