Archiv der Kategorie: Vogelgrippe – Geflügelpest 2017

Vogelgrippe – Geflügelpest

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Geflügelpest – warum die Aufregung?

Lieber Leser,
Sie fragen sich vielleicht auch:
Warum dieser Hype – warum regen sich alle so auf?
Die Hühner werden doch sowieso geschlachtet…..
Die Behörden haben doch alles bestens im Griff – die Seuche ist unter Kontrolle…….

Tja, warum das alles?

Ich versuche es mal mit einer kleinen Geschichte – einer Geschichte, die morgen schon Wirklichkeit sein könnte…..

Stellen Sie sich vor, die “Seuche” hiesse nicht “Geflügelpest”, sondern “Hundepest” (oder “Katzenpest”, “Papageienpest”, “Meerschweinchenpest”) – suchen SIe sich einfach aus, welches Haustier Sie besonders lieben und setzen sie es ein für den Hund, der exemplarisch für alle in der folgenden Geschichte die Hauptrolle spielt.

Nun stellen Sie sich vor, der größte und umsatzstärkste Markt rund um den Hund wäre in Deutschland nicht mehr der Heimtiersektor, sondern der Nutztiersektor.
Stellen Sie sich vor, in unseren westlichen Ländern würde Hundefleisch so salonfähig auf dem Teller, wie in Asien oder wie Pferdefleisch in Frankreich. Anfangs noch als wenig akzeptierte “Ausnahmeerscheinung”, die Entrüstung hervorruft, doch mit der Zeit tritt die Gewöhnung ein und da immer neue Skandale rund um Geflügel, Schwein und Rind das Verbrauchervertrauen zunehmend erschüttern, nimmt der noch gar nicht skandalumwitterte Hund einen immer größeren Stellenplatz an der Fleischtheke ein.
Immer mehr fleischproduzierende Unternehmen wittern hier das Geschäft der Zukunft.
Parallel zum Heimtiermarkt entwickelt sich die “Nutztierschiene Hund” .
Anfangs sind es noch kleine “Fleischhundzüchter”, die überschaubare Rudel mit Platz und AUslauf halten – sie kennen vieler Ihrer “Nutzhunde” sogar noch beim Namen.
An uns Haushundbesitzern geht das alles noch mehr oder weniger vorbei – es berührt uns nicht direkt, denn unserem Fiffi geht es gut und außer, daß wir angeekelt den Kopf schütteln, wenn wir im Supermarkt neben dem Tiefkühlhähnchen nun einen Hundeschenkel sehen, ruft das keine grossartigen Proteste bei uns hervor.
Mit der Zeit wittern auch immer größere Unternehmen das Geschäft mit dem Hund und träumen schon vom globalen Hundefleischmarkt.
Doch 30 oder 40 Hunde züchten – das bringt es nicht – es müssen tausende sein – auf einen Schlag – wirtschaftlich, automatisiert, schnellwüchsig, mit gutem Fleischansatz – eben so schnell wie möglich schlachtreif.
Wenn dann die ersten Hallen aus dem Boden sprießen mit gigantischen Hundeproduktionen, schreien einzelne Tierschutzorganisationen auf.
Die Politik reagiert – sie schafft ein Gesetz, um den Tierschutz zu wahren:
Ab sofort hat ein Hund in der industriellen Hundehaltung Anspruch auf mindestens 0,5 qm, wenn er 30 – 50 kg. wiegt. Bei Hunden unter 30 kg dürfen höchstens 4 Tiere auf einem qm (das ist ein Rechteck von 1 x 1 Meter) gehalten werden.
Nun schütteln Sie den Kopf, lieber Leser? Nun, das sind die Vorgaben, die es heute für Schweine gibt und bei Hühnern dürfen 35 kg Lebendgewicht pro qm gehalten werden (bei Masthähnchen von ca 1,6 kg sind das gute 20 Tiere pro qm)
Jetzt nehmen wir mal 60 qm – die dürften dann also mit 240 29kg Hunden belegt werden. Aber natürlich reicht das dem Massenproduzenten nicht. Er baut eine Halle von 800 qm (die Größe eines normalen 20 x 40 Reitplatzes), wo er “tierschutzgerecht”, also dem Gesetz genügend 3200 Hunde mästen kann.
Nun sagen Sie sicher: das geht doch gar nicht – die Hunde brauchen Auslauf, sie würden sich beissen, wären ständig gestresst, bekämen Verhaltensstörungen, würden krank?
Stimmt – ganz genau so, wie die Schweine, Kühe und Hühner.
Gegen das Beissen werden schon beim Welpen die gefährlichen Fangzähne verödet – ganz im Sinne des bis dahin geschaffenen Gesetzes, damit sich die Tiere nicht gegenseitig verletzen.  Und die täglichen paar toten Hunde in der Mastmasse sind gleich von Anfang an mit einkalkuliert.
Es sind schließlich Nutztiere – die empfinden offensichtlich anders, als Haustiere und da gelten andere Normen des Tierschutzes in der Gesetzgebung. Hund ist nicht gleich Hund……
Angesichts dieser Haltung bei gleichzeitig fettreicher, schnell mästender Ernährung und diverser Medikamentengaben treten zunehmend häufiger Krankheiten in den dicht besetzten Hundebeständen auf.
Ab und an gerät so ein gefährlicher Keim auch nach draußen und infiziert gelegentlich auch mal einen Haushund.
Mit zunehmenden Erkrankungen in den Massenbeständen wird zunehmend der Ruf der Industrie nach engeren Kontrollen der privaten Hundehaltung laut – denn schließlich sind sie es, die die Erreger produzieren – in den hygienischen Hochsicherheitstrakten der Hundefleischproduktion könnte so etwas gar nicht geschehen.
Erste Gesetze werden erlassen: Meldepflicht (haben wir ja schon), Impfpflicht für  immer mehr völlig blödsinnige Erkrankungen, die unsere Hunde bis dato nie hatten – allein – die Impfungen werden nicht so gut vertragen und ab und an krepiert auch mal ein Hund daran – was solls – was ist schon 1 Hund gegen die vielen tausend in den Wirtschaftsbeständen, die in Gefahr sind.
Parallel werden die Massenhundebestände, in denen ein einziger kranker Hund auffällig wurde, vorbeugend vergast und weggeworfen, damit die Ställe mit neuen Welpen besetzt werden können.
Dann bricht wieder eine neue Seuche aus (die eigentlich keine wäre, gäbe es diese Massenbestände nicht).
Die Politik reagiert auf Drängen der Wirtschaft sofort:
ab sofort gilt strenger Hausarrest für Hunde – Hunde dürfen nicht mehr vor die Tür. Außerdem ist von jedem Hundebesitzer ab sofort ein “Bestandsbuch” zu führen, wo er täglich das Gewicht des Hundes zu dokumentieren hat.
Beim ersten AUsbruch ist der Hausarrest schnell wieder aufgehoben. Aber erst alle paar Jahre, dann nach 2 Jahren und dann alljährlich tauchen neue Seuchen auf – und jedes Mal ist der Hausarrest ein wenig länger, das Bestandsbuch etwas umfangreicher – und ach ja, es kommen Desinfektionsvorschriften für den Hundehalter hinzu und es werden nicht mehr “nur” die betroffenen Hunde in den Massenbeständen vergast, sondern vorbeugend geht ein Tötungskommando um, welches jeden Hund in Privathaushalten der Umgebung von einem Kilometer vorbeugend erschlägt – nein, auf die Krankheit getestet werden muss der Hund nicht – so viel Solidarität des Hundehalters mit der Hundefleischwirtschaft muss schon sein….
Am Ende schließlich ist die private Hundehaltung so aufwändig, teuer und mit unsinnigen Auflagen belegt, dass es nahezu unmöglich ist, privat überhaupt noch einen Hund zu halten – und wer sich das doch antut, muss damit leben, dass er seinem Hund kein artgerechtes Leben mehr bieten kann.

“So etwas gibt es nicht” sagen Sie jetzt entrüstet?

Wenn Sie sich da man nicht täuschen. Mit Rindern und Schweinen ist dieses Procedere bereits abgeschlossen. Es ist kaum noch möglich, als Privatperson problemlos eine  dieser Tierarten zu halten – selbst, wenn man den Platz hätte und selbst, wenn man sie lediglich als “Haustier” halten will.
Beim Geflügel sind wir gerade mitten drin – wir haben den Punkt erreicht, wo das erklärte Ziel von Wirtschaft und Politik offensichtlich ist  ” eine dauerhafte Aufstallpflicht von Geflügel” – mit anderen Worten: Hühner, Enten und Gänse dürfen dann nicht mehr draußen gehalten werden – das kommt dem Verbot einer privaten Haltung dieser Tierarten gleich. … und Hühner, Enten und Gänse waren und sind für viele unter uns genau so geliebte Haustiere, wie für Sie der Hund, die Katze, der Papagei oder das Meerschwein…..

Jeder von Ihnen, liebe Leser, der von sich behauptet, ein Tierfreund zu sein, sollte aufschreien und mithelfen, dass diesen bestialischen Machenschaften rund um die Massentierhaltung durch Wirtschaft und Politik ein Ende bereitet wird.
Wenn wir als Gesellschaft uns nicht mit schuldig machen wollen an diesem weltweiten Frevel, dann müssen wir endlich aufstehen und uns dagegen erheben…..sonst ist vielleicht morgen Ihr Haustier dran….


Kommentar von Petra Maria im Hühnerforum Beitrag 7260

Grandios!

Das trifft genau den Knackpunkt: ich habe schon zu Beginn des Vogelgrippehypes fest gestellt, dass das Thema selbst Möchtegerntierschützern und -liebhabern ziemlich am A…(ufreger) vorbei geht. “Sind doch Nutztiere. Die wären sowieso getötet worden. Jetzt haben sie das elende Leben halt ein bisschen früher überstanden”. Und die Massentierhalter werden aus der Tierseuchenkasse entschädigt. Ist doch alles in bester Ordnung….
Gut – es gab einen kurzen, aber heftigen Aufschrei, als die Huffington Post mal titelte, Sachsen könnte freilaufende Katzen erschiessen. Da ist dann Schluß mit lustig. Katzen sind die “Schwellenart” – teils “unkontrollierte Plage”, teils verwöhntes und geliebtes Haustier….Hunde wären noch dramatischer. Gottseidank blieb es da bisher bei Anleinpflicht in bestimmten Bereichen Damit kann man zur Not eine zeitlang leben (oder man weiss, wo man sie gefahrlos umgehen kann).

Das Konzept der Massentierhaltung geht auf: aus den Augen – aus dem Sinn. Die Bevölkerung kriegt keines der Tiere aus den Massenställen jemals zu Gesicht. Das arme Tier kriegt keins – kein Gesicht. Niemand braucht in die Augen zu schauen, die ein ganzes, armseliges Leben lang kein Tageslicht sehen dürfen und keinen Halter, den das Tier als jemanden erkennt, der es mag und umsorgt und respekt-, vielleicht sogar liebevoll, versorgt.

Die irrwitzigen Zahlen bei den aktuellen Keulungen sind so unfassbar, dass es fast schon wieder leicht wird, sie zu verdängen. Tausende Tiere – zu denen man keinerlei Bezug hatte. Einzeltiere, die viele kannten, sind unvergleichlich schlimmer – da leidet man dann mit…..

Makaber, aber wahr. Es bewährt sich, dass sie die Tiere hinter hermetisch abgeriegelten Mauern vor den Blicken der Bevölkerung verborgen haben…

LG
Petra Maria

 

 

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Vogelgrippe – Geflügelpest – Wildvögel – Hausgeflügel

zur Zeit ist sie in aller Munde. Die Medien geben unisono wieder, was seitens unserer Behörden und des Friedrich Löffler Instituts (FLI) bekannt gegeben wird:

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…sind sie wirklich schuldig?….

die Zugvögel sind Schuld, die Hausgeflügel sind massiv gefährdet,  vorsorgende Massentötungen gesunder Tiere, Aufstallpflicht für alle….
…und das alles natürlich nur zum Besten von Mensch, Tier und Natur.

  • dass nahezu alles, was sich hier zur Zeit abspielt nicht schlüssig ist, wenn man darüber nachdenkt
  • dass das Friedrich Löffler Institut eine sehr starke finanzielle Nähe zur Massentierhaltung und zur Pharma hat und unabhängige Wissenschaftler durchaus zu anderen Ergebnissen kommen
  • dass die infizierten Tiere meist weniger als 1 % der daraufhin getöteten Tiere ausmachen
  • dass die Anzahl der infizierten, toten Wildvögel deutlich unter 1% aller Wildvögel, die hier durchziehen liegt
  • dass ein Influenza Virus nicht “die Pest” ist
  • dass vermutlich die Wildvögel zu Sündenböcken gemacht werden und dabei wahrscheinlicher die wahren Opfer sind…
  • dass dem kleinen Hühnerhalter Maßnahmen verordnet werden, die teilweise an Tierquälerei grenzen und von der Umsetzung her kaum zu relaisieren sind, um zu verhindern, dass Vogelkot eine Infektion überträgt, während Geflügelmist aus Massentierhaltungen teuer gehandelt und offen durchs Land gekarrt und auf unsere Felder gekippt wird, wo er potentiell ansteckend für die Wildvögel ist…..
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…oder doch die wahren Opfer?

….all das und noch vieles mehr wird konsequent ignoriert – offensichtlich nicht einmal hinterfragt – sowohl seitens der Behörden als auch seitens der Medien.

Unsere Wildvögel sind massiv gefährdet, genau, wie unsere Haushuhnbestände – und statt diese entsprechend zu schützen werden Maßnahmen ergriffen, die meines Erachtens genau das Gegenteil erzielen und  nicht mehr zeitgemäß sind.

Die Medien scheinen kein Interesse daran zu haben, kritisch zu hinterfragen was geschieht – darum tun Sie es selbst. Machen Sie sich ein Bild – lesen Sie die “andere” Seite und urteilen Sie selbst, ob es sinnvoll wäre, hier mal etwas kritischer nachzuhaken.  Und wenn Sie zu demselben Schluss kommen, wie ich, dann bitte verbreiten Sie diese Informationen und klären Sie auf – zum Schutz unserer Wildvögel und zum Schutz unserer alten Nutztierbestände

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sie sind der ideale Sündenbock…..

Nachfolgend lesen Sie meine Gedanken dazu und einige links zu Seiten, die einen anderen Blick auf das Geschehen liefern:

Als besorgte Naturschützerin, Geflügelhalterin und als besorgter Verbraucher beunruhigen mich die derzeitigen Geschehnisse um die Geflügelpest zutiefst. Was ich den Veröffentlichungen unserer Ministerien und den Informationen in den Medien entnehmen kann, ist nicht dazu geeignet, mir meine Sorge zu nehmen.

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…denn sie haben keine Lobby.

Ich fände es wünschenswert, wenn Politik und Medien meine nachfolgend aufgeführten Gedanken zum Thema einmal aufgreifen und kritisch hinterfragen würden. Besonders wünschenswert fände ich es, wenn sich Medien finden, die nicht nur die Aussagen und Mitteilungen seitens der Behörden und des (ja nicht ganz unabhängigen) FLI kritiklos übernehmen, sondern das Gesagte auch einmal hinterfragen und sich zu dem Zweck auch jene Wissenschaftler als adäquate Gesprächspartner  heranholen, die aufgrund ihrer Forschungen und Kenntnisse zu einem anderen Ergebnis kommen, als das FLI.

Wir haben eine Tierseuchenschutzverordnung, die m.W. in erster Linie zum Schutz der Bevölkerung/des Verbrauchers, in zweiter Linie zum Schutz der tierische Produkte produzierenden Wirtschaft und in 3. Linie zum allgemeinen Tierschutz da ist.

Dass wir eine solche Verordnung haben, halte ich für außerordentlich wichtig und vor allem auch richtig und ich wäre die Letzte, die nicht sofort alles in Bewegung setzen würde, um die Maßnahmen konsequent umsetzen zu können, wenn damit die oben gesteckten Ziele sinnvoll erreicht werden können.

Allerdings kann genau das mit der Tierseuchenschutzverordnung in ihrer jetzigen Fassung meines Erachtens nicht mehr effektiv erreicht werden.

Diese Verordnung in ihrer jetzigen Form und Umsetzung war sicherlich zu Zeiten meines Großvaters, wo Nutztiere noch nicht konfektioniert für Großproduktionen designt wurden und noch unisono in vergleichsweise kleinen Einheiten auf dem Land unter relativ stark von der Natur beeinflussten Bedingungen gehalten wurden, außerordentlich wirkungsvoll und sinnvoll.

Heute jedoch gibt es speziell designte/gezüchtete Hühner, die sogenannten Hybriden (z.B. die Hühnermarke Lohmann). Diese Hybriden sind auf die jeweiligen wirtschaftlichen Ziele optimiert worden. Z.B. hohe Legeleistung, hohes Fleischgewicht, schnelle Schlachtreife, kein Brutverhalten, möglichst wenig Bewegungsdrang, damit die Tiere zu zig-tausenden auf engstem Raum in geschlossenen Hallen gehalten werden können. Einher mit dieser Optimierung ging das Bedürfnis dieses Geflügels nach einer speziellen, deutlich energiereicherer Ernährung, die nur durch Hochleistungsfutter mit Zusatzstoffen zu erzielen ist. Ein unerwünschter, aber bisher nicht gelöster Nebeneffekt dieser Optimierung ist, dass diese Tiere unter den gegebenen Lebensbedingungen in der Massenhaltung  praktisch kein funktionierendes Immunsystem mehr haben. Diese Tiere sind also absolut allem, was die Umwelt an Keimen zu bieten hat, schutzlos ausgeliefert.

Um hier Totalverluste der Bestände zu verhindern und damit auch den Verbraucher  zu schützen, werden diese Hybriden in großen, hermetisch zur Außenwelt abgeschlossenen Tierhaltungsanlagen gehalten. Selbst die Luft in diesen Anlagen wird nur gefiltert rein und raus gelassen, Unbefugte dürfen die Gelände, geschweige denn die Gebäude oder gar die Ställe nicht betreten, es gibt diverse Sicherheits- und Desinfektionsschleusen, die jeder durchlaufen muss, der im Tierbestand arbeitet. Diese Gebäude sind zum Schutz des Geflügels und des Verbrauchers Hochsicherheitstrakte.

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Sie sind frei geboren…..

Bei den Hühnerrassen der privaten Hobbyhalter und kleinbäuerlicher Betriebe hingegen handelt es sich meistens um alte Landschläge und Mischungen daraus. Diese Hühner haben nur einen Bruchteil der Lege- und Fleischleistung der Hybriden. Sie wachsen auch deutlich langsamer und sind später schlachtreif. Ihre Ansprüche an die Nahrung beschränken sich weitestgehend oder ganz auf das, was sie in der Natur finden plus eine Handvoll Getreide wie zu Großvaters Zeiten. Diese Hühner haben ein mehr oder weniger ausgeprägtes Brutverhalten, sie sind sehr bewegungsbedürftig, ihre Individualabstände sind deutlich größer, als die der Hybriden. Diese alten Landrassen wurden früher auch in der wirtschaftlichen Geflügelhaltung überall und heute immer noch bei Hobbyhaltern überwiegend oder ganz unter freiem Himmel mit freiem Auslauf hinter dem Haus gehalten. Ihre Immunsysteme sind so robust, wie die der Wildvögel, sie ernähren sich in mehr oder weniger großen Teilen von dem, was sie sich in der Natur suchen und ihr Bedarf an Zufütterung ist je nach Grundstück und dem, was es bieten kann, sehr gering bis nicht vorhanden.

Würde man jetzt eine handvoll Hybridhühner direkt aus so einer geschlossenen Massenhaltung von jetzt auf gleich vor die Tür setzen und in so ein Leben befördern, ohne sie wochenlang langsam und mit viel Sorgfalt an dieses artgerechte  Leben zu gewöhnen, wie es unsere alten Rassen führen, würden diese Hybriden im besten Fall innerhalb der ersten Tage versterben – im schlimmsten Fall elendlich dahin siechen und heftige Krankheiten aller Art „ausbrüten“, weil ihr Körper dem natürliche Leben nichts entgegen zu setzen hat und alles erst langsam und mühsam neu erlernen müsste.

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…und ein Leben in Freiheit gewöhnt.

Dieses Risiko besteht aber auch umgekehrt bei unseren an Freiheit gewöhnten, alten Landhühnern. Sie geraten durch die plötzliche Einstallung auf engem Raum unter Dauerstress. Sie müssen eine Nahrungsumstellung weg von überwiegend natürlicher Nahrung auf Kunstfutter durchstehen, ihnen fehlt Bewegung, Licht und Luft – all das, was sie gesund und vital hält. Dass diese an die Natur gewöhnten, alten Landhühner nicht ganz so extrem reagieren, wie ein Hybrid im umgekehrten Fall liegt sicher einerseits an dem deutlich funktionsfähigeren Immunsystem zu Beginn der Aufstallung als auch an dem gewaltigen zeitlichen und finanziellen Aufwand, den die Halter kleiner Hühnerbestände betreiben, um ihre geliebten  Tiere irgendwie zu beschäftigen und zumindest etwas ausgleichend mit Licht und Naturnahrung zu versorgen.

Will man also tatsächlich die Tiere und damit automatisch auch die Wildvögel, die Bevölkerung und letztendlich sogar deren Ziervögel vor einer Ansteckung schützen, müssen die Maßnahmen darauf abzielen, das Immunsystem des jeweiligen Tieres so intakt wie möglich zu halten bei gleichzeitig optimalem Schutz vor übermäßigem Kontakt zu dem Erreger. Hier muss man meines Erachtens unterscheiden zwischen den Tieren, die ein intaktes Immunsystem haben und denen, die über keines verfügen. Man muss auch unterscheiden zwischen Tieren, die in einer extrem hohen Besatzdichte leben und solchen, die eine extrem geringe Dichte aufweisen.

Jeder weiß, dass das Risiko, sich zu erkälten um ein Vielfaches größer ist, wenn ich in einem U-Bahnwaggon dicht gedrängt mit vielen anderen Menschen zusammen stehe, als wenn ich mit einer kleinen Gruppe von Menschen einen gemeinsamen Waldspaziergang mache.

Unter diesen heute gegebenen Voraussetzungen, wo zwei grundverschiedene Formen der Nutztierhaltung stattfinden mit Tieren, die mittlerweile obwohl sie der gleichen Tierart angehören, vollständig unterschiedliche Ansprüche an Fütterung und Haltung stellen, um überhaupt lebensfähig zu sein bzw. gesund überleben zu können, in solchen Zeiten ist es m.E. dringend notwendig, dass die Seuchenschutzverordnung dahingehend angepasst wird, dass die Maßnahmen streng getrennt nach den Bedürfnissen, Anlagen und Schwächen der Tiere geregelt werden, damit sowohl die Bevölkerung als auch die Wirtschaft, aber auch die kleinen Hühnerhalter und die vielen Wildvögel  optimal geschützt werden.

Aus meiner Sicht wäre es deutlich sinnvoller, die ohnehin schon in hermetisch abgeschlossenen Gebäuden lebenden Massenbestände (solange nicht erreicht wird, dass diese Form der Tierhaltung endgültig abgeschafft wird)  im Seuchenfall noch genauer und engmaschiger zu überwachen und vor allem die Verhinderung von Einträgen von außen und vor allem Austrägen nach draußen noch massiver in den Fokus zu rücken.

Für kleine Bestände von Geflügelarten, die aus freier Haltung kommen und die nicht der Lebensmittelgewinnung dienen, sollte man zumindest bei Erregern, die sich so, wie das derzeitige Influenzavirus verhalten, die Haltungsbedingungen, die diese Tiere gewohnt sind beibehalten und lediglich anordnen, dass weder Geflügel aus diesen Beständen das Grundstück verlassen darf, noch neues Geflügel von außen eingebracht werden darf.

Der Argumentation, dieses Geflügel würde damit die Bestände des Wirtschaftsgeflügels gefährden kann ich so ebenfalls nicht folgen. Die Gefährdung ist nicht durch das Virus selbst erhöht, sondern durch die in ihrer Wirksamkeit äußerst fragwürdigen Bestimmungen  unserer Seuchenschutzverordnung.

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Ihr wahrer Feind ist nicht das Virus…

Zur Zeit werden, wenn ein infiziertes Tier identifiziert wird, nicht nur die kompletten Bestände vorsorglich getötet, sondern vielfach auch sämtliche Bestände im Umkreis von einem Kilometer – vorsorglich – völlig unabhängig davon, ob diese Bestände aufgestallt waren oder nicht oder ob sie infiziert sind oder nicht. Und es liegt ganz im Ermessen der ausführenden Behörde, ob sie in diesem Kilometerradius auch jeden im Haus gehaltenen Ziervogel – also praktisch alles, was Federn hat, mit töten. Und das auch, wenn eine verendete, infizierte Wildente nur ein paar Meter neben dem Grundstück gefunden wird.  In mehrfacher Hinsicht kann ich diese Regelung nicht nachvollziehen:

Es heißt, dass das Virus  mehrere Tage pathogen ist. Ein infiziertes Tier, z.B. eine infizierte Wildente kann also durchaus schon 30 oder 40 oder noch mehr Kilometer mit dem Virus im Gepäck hinter sich gebracht haben, bevor sie irgendwo tot zu Boden ging. Wie und warum also einen „Schutzkreis“ von einem Kilometer? Müsste man dann bei dieser Logik nicht konsequenterweise beim Fund eines infizierten Vogels den gesamten Bereich seiner Reichweite innerhalb von xy Tagen vorsorglich töten– also bei einigen Vogelarten vermutlich sämtliches Geflügel in ganz Schleswig Holstein?

…um Missverständnissen vorzubeugen – das halte ich natürlich für genau so wenig sinnvoll, wie die 1 km Regelung.

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…ihre wahre Bedrohung ist die Politik

Ich frage mich, was soll das „vorsorgliche Keulen“ gesunder Bestände bringen? Natürlich sollte alles unternommen werden, was nötig ist, um Gefahr vom Verbraucher abzuwenden. Aber ich glaube nicht, dass es im Interesse des Verbrauchers ist, dass zig tausende kerngesunde Tiere in der Geflügelhaltung getötet und auf den Müll geworfen werden, ohne, dass dies irgendetwas an der Sicherheitslage ändert.

Natürlich ist es richtig, die kranken Tiere aus dem Verkehr zu ziehen – gerade, wenn es sich um Tiere handelt, die der Lebensmittelgewinnung zugeführt werden. Aber gerade dort, wo diese Tiere „produziert“ werden, existieren bereits mit den Haltungssystemen hermetisch abgeriegelte „Hochsicherheitstrakte“.  Es wäre also durchaus auch möglich, die Bestände, in denen ein paar infizierte Tiere gefunden werden, unter Quarantäne zu stellen und zu schauen, ob sich wirklich der gesamte Bestand infiziert.

Wie kann man überhaupt von einem „hochpathogenen“ Virus sprechen, wenn überhaupt nicht abgewartet wird, wie viele Tiere wirklich betroffen sein werden?

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Bei den Wildvögeln scheint es nicht so hochpathogen abzulaufen, sonst hätten wir nicht die super niedrige Zahl der Totfunde gemessen am gesamten Zugvogelaufkommen.

Bei unserem Nutzgeflügel wird dagegen durch die Art der Veröffentlichungen seitens unserer Behörden eine Informationspolitik betrieben, die sehr irreführend ist.

Da spricht man von zig tausend Tieren, die gekeult werden mussten wegen der „Geflügelpest“ – eventuell findet man irgendwo im „Kleingedruckten“ noch mal den Hinweis, dass ein bis eine handvoll Tiere positiv getestet wurden. Mit anderen Worten, der Rest der Tiere waren gesund gekeult. 

Im Rückblick bleibt nicht hängen:
Bei der Geflügelpest 2016 wurden zwar über 100tsd Tiere vorsorglich gekeult, aber nur z.B. 100 waren positiv – im Rückblick bleibt hängen:

2016 war die gigantische Geflügelpest, der über 100000 Hühner zum Opfer gefallen sind.

Ich denke, wenn bei mir als kleinem, privaten Hühnerhalter, wo kein Warenverkehr stattfindet, kein Huhn den Hof verlässt und keines hinzu kommt, wenn bei mir ein Huhn durch das Virus tot umfällt, dann gefährdet das Virus in diesem Huhn keinen einzigen Wirtschaftsgeflügelhalter in der Umgebung. Gefährdet ist dieser Wirtschaftsgeflügelhalter ausschließlich durch unsere derzeitige Seuchengesetzgebung und ihre Ausführungsverordnungen – hier sollte angesetzt und etwas verändert werden.

Die Aussage unseres Landwirtschaftsministers, dass diese Maßnahmen ja auch zum Schutz der kleinen Geflügelhalter sei, deren Hühner bei Kontakt mit dem Virus elendlich krepieren könnten (das weiß man nicht einmal genau)  ist ebenfalls Augenwischerei, denn egal, ob die Hühner ordnungsgemäß aufgestallt sind oder nicht – egal, ob sie das Virus überhaupt haben oder nicht, im Zweifelsfall wird der Bestand so oder so vorsorglich gekeult. Bei Kontakt mit dem Virus hat mein Huhn, wenn es fit und sein Immunsystem intakt ist,  eine gute Überlebenschance mit unserer derzeitigen Verordnung ist seine Chance auf Überleben in dem Moment gleich Null, in dem im Umkreis von einem Kilometer eine Infektion  gefunden wird – und das selbst dann, wenn es kerngesund ist.

Last not least würde ich mir wünschen, dass unsere Berichterstattung etwas mehr sachliche Aufklärung hinsichtlich dieser Erkrankung betreibt. Ich unterhielt mich gerade mit einem Verbraucher, der mit Hühnern und Krankheit etc. nichts am Hut hat. Er meinte, ich müsse ja gigantische Panik haben, dass diese Pest meinen Bestand dahin rafft. Ich entgegnete, dass das Virus mir keine Sorge bereiten würde, aber unsere Behörden umso mehr.

Mein Gesprächspartner entgegnete daraufhin, dass ich gar nicht wüsste, wovon ich rede – ich solle mich mal schlau machen, wie furchtbar die Pest zuletzt Mitte bis Ende des 19 Jahrhunderts weltweit gewütet habe. Mir blieben bei dieser Aussage erstmal die Worte weg, bevor ich ihm erklären konnte, dass die Pest ungefähr soviel mit der Influenza gemein hat, wie ein Karpfen mit einem Wüstenfuchs: es sind beides Tiere……

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Wie  eingangs gesagt, ich würde mich sehr freuen, wenn sich  Medien finden würden, die ihrem Anspruch, unabhängigen Journalismus zu betreiben wirklich  gerecht werden und bereit sind, diese Thematik einmal unvoreingenommen und unter Berücksichtigung auch gegenteiliger Erkenntnisse aus Wissenschaft und Geflügelhaltung, aber auch aus ornithologischer Sicht  zu recherchieren und zu diskutieren.

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Vogelgrippe Zahlen Daten Fakten

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Vogelgrippe Zahlen Daten Fakten

Sie finden die Infos auf dieser Seite in folgender Reihenfolge:

  1. Fallzahlenbetroffener Tiere bundesweit.
    Unten die Zusammenfassung oder hier die ausführliche Version differenziert nach Bundesländern und Fundorten, Bestandszahlen und Erläuterungen
  2. links zu jeweils aktuellen Presseveröffentlichungen in zeitlicher Reihenfolge
  3. kleine Sammlung von Berichten rund um Geflügelmist als Wirtschaftsgut Dünger
  4. Sammlung von Links zu Videos zum Thema  Massengeflügelhaltung
  5. informative linkszu wissenschaflichen Seiten, Stellungnahmen, Berichten und einer Klageseite gegen die Aufstallverordnung etc.

Die aktuellen Fallzahlen des Friedrich Löffler Instituts

 

Fallzahlen

Zahlen als positiv beprobter Wildvogelfälle und Hausgeflügelbeständen  für ganz Deutschland  seit Beginn des Ausbruchs der Seuche im Einzelnen
Stand 25.3.2017 14.00 Uhr TSIS/FLI
und 23.3.2017 FU Nr 26  OIE HPAI  und OIE LPAI

WV = Wildvögel,  HG = Anzahl Hausgeflügelbestände

  • 1176 WV (OIE H5N8 707 WV)  , 113 HG 
  • 11753 Tiere  verendeten mit AI in Nutz- und Hausbeständen
  • mind. 992775 Tiere wurden daraufhin vorbeugend in den betroffenen Beständen gekeult.
  • mind. 192.840 in Kontaktbeständen ohne jeden Befund gekeult – tauchen in keiner Liste auf – hier sind nur die erfasst, die wir über Medien nachvollziehen konnten – können sehr viel mehr sein
  • plus 560.000 unverkäufliche Eintagsküken
  • plus 7500 Küken am Frankfurter Flughafen
macht insgesamt: 1.753.115 gesunde, gekeulte Tiere

plus 6 Betriebe in Cloppenburg Garrel, wo uns noch die Fallzahlen fehlen, weil sie bereits bei TSIS gelistet sind, aber bei OIE, vermutlich, weil sie erst nach dem letzten Veröffentlichungsdatum bestätigt wurden, noch nicht auftauchen.

 

hier die differenzierte Aufstellung der Fallzahlen im Einzelnen

Langsam gestaltet es sich fast unmöglich, noch reelle Zahlen zusammen zu suchen. Die Fallzahlmeldungen bei OIE sind unvollständig und oft mit bis zu 4 Wochen Versatz. Die Fallzahlangaben beim FLI (TSIS) sind vollständig unpräzise – mittlerweile werden zunehmend Hausbestände wie Wildvögel betitelt, es erscheinen gekeulte Bestände, die dann wieder komplett verschwinden, es verändern sich Daten von Fallzahlen. Diese Datenbank hat absolut nichts mit seriöser, wissenschaftlicher Dokumentation zu tun.
Fakt ist, dass es zur Zeit absolut nirgends haltbare und korrekte Fallzahlen gibt, die in irgendeiner Weise einen bundesweiten, klaren Überblick darüber geben, wieviele Wild- und Hausgeflügel genau und mit welchem genauen Ergebnis beprobt wurden und wieviele Tiere genau unbeprobt und ohne Symptome schlicht vorbeugend umgebracht wurden.
Die hier aufgeführten Zahlen sind lediglich Mindestzahlen bei den Hausgeflügeln und werden vermutlich ein Vielfaches dessen betragen, was aus diesen Listen ersichtlich ist. Bei den angegebenen Wildvogelzahlen muss von weniger ausgegangen werden, da bei Vögeln, wo mehrere Totfunde (z.B. 20 Schwäne an einem Tag und Ort)
stattfanden, nur so lange geprobt wird, bis man einen positiven H5N8 Nachweis hat und dann werden alle anderen Tiere auf Verdacht ebenfalls als positiv mit in die Statistik aufgenommen. Bei keinem einzigen Tier werden jemals Todesursachen ermittelt – obwohl dies gerade bei massenweisen Totfunden an einem Ort einer Tierart und eines Auffindezeitpunktes sinnvoll wäre (z.B. Mageninhalte?) und es wäre sinnvoll, in Massentierhaltungen die Totfunde ALLE (und auch hier nicht nur einzelne Stichproben) auf  weitere Erkrankungen und Verkeimungen zu untersuchen.

Was hier für teures Geld als seriöse wissenschaftliche Arbeit und Untersuchung “verkauft” wird ist einfach nur eine Farce.
Und dass auf Basis solcher Daten irgendwelche so weitreichenden Entscheidungen, wie die Eingriffe in Eigentums- und Persönlichkeitsrechte sowie die Anordnung zum Verstoss gegen den Tierschutz möglich sind, ist einfach nicht zu fassen!

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Links zu Medienberichten:

Es geht wieder los – die ersten Volgegrippefälle  – wo?
Natürlich! – Massentierhaltung!
Agrar heute – 2.8.2017
Neue H5N8 Fälle in Italien

Mindener Tageblatt 24.4.2017
Schritt in die Artenarmut

Neue Presse 12.4.2017
Biedefeld gegen landesweite Stallpflicht

HL live. de 11.4.2017
Geflügelpest: weiterhin Stallpflicht in Lübeck

Handelsblatt 11.4.2017
Schadensfälle wegen Vogelgrippe steigen rasant

Herzogtum direkt 11.4.2017
Geflügelpest: Aufstallpflicht für den Kreis gilt weiter

Wirtschaft.com 8.4.2017
Agrarminister: Keine Entwarnung bei Vogelgrippe
viele richtig gute Kommentare!

Hamburger Abendblatt 8.4.2017
Hühner frei, Streit nicht vorbei

NDR.de 7.4.2017
fast 800.000 Tiere in NS wegen Vogelgrippe getötet

Wochenblatt 7.4.2017
Strobl: Nach der Vogelgrippe ist vor der Vogelgrippe

Welt 24 3.4.2017
Debatte Meine Natur: Stallpflicht lockern
sehr lesenswert!

taz 29.3.2017
Die Freilandhalter der Opfer
Interview mit NS LWM Meyer

NWZ 25.3.2017
Einschränkungen durch Geflügelpest

NDR.de 24.3.2017
Mängel an 3 von 4 Tiertransporten
…die Kommentare darunter sind sehr interessant…..

TiNi 24.de
Weitere Vogelgrippefälle in Schleswig Holstein – tote Ente verschwunden

wochenblatt 17.3.2017
Strobl: Ursache für die Vogelgrippe muss erforscht werden
….da hat ja direkt mal jemand mitgedacht ….

Donaukurier 6.3.2017
es ist katastrophal, was sich da abspielt
Züchterforum Verband bayrischer Rassegefkügelzüchter

 

weitere Links vorangegangener Veröffentlichungen

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Eine kleine Sammlung rund um Geflügelmist
aus Massenhaltungen als Wirtschaftsgut:

Stern 25.3.2017
Unterwegs mit den Gülle-Detektiven

Putin 22.3.2017 im Hüfo Beitrag 17018
Wir sind hier in Sachsen-Anhalt eigentlich nicht mehr, genauer im Landkreis Jerichower Land allerdings doch noch, von der Stallpflicht betroffen.

Während die noch gesunden Tiere in Stall und Voliere ihr Dasein fristen, läuft in der Praxis beim Umgang mit dem Hühnerkot folgendes:

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht  Name: DSC_0833 Verladung des Ausstallungskots klein Kopie.jpg  Hits: 21  Größe: 169,5 KB  ID: 185971
Völlig offene Verladung des Hühnerkots mit Staubentwicklung vom Feinsten.

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht  Name: DSC_0861 offener Transport klein.jpg  Hits: 17  Größe: 198,0 KB  ID: 185972
Völlig offener Transport mit Staubverteilung über rund 30km Transportstrecke , besser geht es kaum.

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht  Name: DSC_0911 ungeschützte Lagerung klein.jpg  Hits: 16  Größe: 187,9 KB  ID: 185973
Völlig ungeschützte Lagerung des unbehandelten „wertvollen Wirtschaftsgutes“ Hühnerkot am Randes eines Vogelschutzgebietes.

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Flächige, offene Verteilung über große Flächen ohne Einarbeitung in den Boden.

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Die Struktur des Zeugs ist klar ersichtlich.

Alle Bilder sind vom 15.03.2017 (Ausstallung u. Transport) und 16.03.2017 (Lagerung u. Verteilung), also aktuell.

Einen Tag nach der Ausbringung hat es über die Flächen ausgiebig geregnet. Es kann also als gesichert angesehen werden, dass genügend von dem Zeug in den umliegenden Gräben gelandet ist. Alle Gräben dort entwässern in das „Fiener Bruch“.

Das Fiener Bruch ist eine ausgedehnte, flache Niederungslandschaft, die sich vom Jerichower Land im Nordosten Sachsen-Anhalts bis in den Landkreis Potsdam-Mittelmark und die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel im Westen Brandenburgs erstreckt. Es liegt vollständig innerhalb des Baruther Urstromtales zwischen dem Hohen Fläming im Süden und der Karower Platte im Norden.

Das Bruchtal ist über weite Flächen als Vogelschutzgebiet Fiener Bruch (SPA-Gebiet) ausgewiesen. Es ist ein international bedeutsamer Brutplatz vom Aussterben bedrohter Arten und Rastplatz für Zugvögel. Das Fiener Bruch ist eines der nur noch drei Brutgebiete der äußerst seltenen und vom Aussterben bedrohten Großtrappen.

Wer bedroht denn hier nun wen? Die Zugvögel kann man ja wohl kaum verantwortlich machen.

lG
Bernd

http://www.zwerg-huehner.de

Landwirtschaftskammer Niedersachsen 17.12.2015
Zwischenlagerung von Stallmist und Geflügelkot neu geregelt

So werden Gülle und Mist schwunghaft in Deutschland gehandelt und in unsere offene Landschaft verbracht – nur 2 Beispiel:
Nährstoffbörse Schleswig Holstein

Güllebank Weser Ems

MK Kreiszeitung.de 30.12.2016
Putenmist aus gekeultem Betrieb auf dem Acker

Diesen Bericht habe ich kommentiert und Bilder von dem “hermetisch abgedichteten”, verseuchten Mist aus FB abfotografiert:

Wirtschaftsjahr 2013/2014
Gülleexport aus Weser Ems  Grafik

NDR.de 9.12.2016
Verunreinigtes Trinkwasser. Ist Gülle die Ursache?

Werra Rundschau 11.11.12
Mist aus Holland auf Feldern im Kreis

AK Kurier23.3.2012
Hühnergülle auf Westerwälder Feldern – Ein Skandal

Rheinland Pfalz Stand 4/2015
Staatliche Pflanzenbauberatung

Niedersächsisches Amtsblatt Stand 30.9.2015
Punkt “K” 1260

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Links zu Videos:

ORF 16.1.2017
Hühner unter Hausarrest

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informative links:

..und es gibt sie doch, die Untersuchungen auf Todesursache:
CVUA Stutgart – Todesursachen bei heimischen Wildvögeln

Risikoeinschätzung HPAIV H5N8
unabhängiger Wissenschaftler vom 1.4.2017

öffentliche Stellungnahme
der Profs. Bakhdi und Reiss 4/2017

Augsburger Allgemeine 6.3.2017
2. Chance für männliche Küken

Welt 24 8.3.22017
Überfülltes Tierheim – das grenzt an Tierquälerei
Hamburg Süderstraße

Bericht über eine Veranstaltung der Bündnis90 die  Grünen in Berlin
Fachgespräch zur Vogelgrippe
Das könnte alles von heute sein – stammt aber aus dem Jahr 2008
Und was ist draus geworden?

Ärzte Zeitung 14.2.2017
500.000 Tiere in Geflügelbeständen getötet
Kommentar von Dr. med Vet. Grünwoldt:
Als Human-Ärzte müßten Sie mich eigentlich fragen: Habt ihr Veterinäre auch noch den bakteriellen Pesterreger Yersinia pestis beim Geflügel, Schweinen und Rindern entdeckt, wenn ihr fortgesetzt von Geflügel-Schweine- und Rinderpest redet? – – –
Auf jeden Fall dürfte die unzeitgemäße Verwendung des Begriffes “Pest” im unredlichen Zusammenhang mit grippalen Infekten vom kryptischen Virus A-Typ (HxNy) als verbaler “Seuchen-Verstärker” wirken!
Und das ist augenscheinlich aktionistischen Seuchenbekämpfern hilfreich, ihre “vorsorglichen Tötungen” bei Tieren aller Art zu rechtfertigen.
Dabei geben lediglich (fehlerbehaftete) Laborbefunde von zumeist indirekten (immunologischen) Virus-Nachweisen an einzelnen erkrankten oder verendeten Tieren immer wieder das Startsignal zur Verkündung des “Ausbruchs” (?) der “Seuche” und soll Massentötungen im vorauseilenden Vollzug rechtfertigen. Begründet werden die i.d.R. mit vermeintlich “Hoch”-infektiösen oder “Hoch”-pathogenen Virus-Partikeln, die angeblich “grassieren” (herumschwärmen?),”sich (aktiv) ausbreiten” (?) oder “überspringen” können!(?).
So posaunen im 21. Jahrhundert immer noch hochrangige “Epi-Demio-Logen” (griech. auf-oder über dem Volk Redner) in ihren amtlichen “Seuchen”-Verlautbarungen -wie im Zeitalter der Miasmen- aus Universitäten, dem FLI und sogar RKI.
Dabei könnten die “aggressiven” (angriffsfähigen?) Eigenschaften des nachgewiesenen, endogen entstandenen, und aus abgestorbenen Zellen freigesetzten Partikels überhaupt erst in der (Inkubations-)Quarantäne eines geschlossenen, seuchenverdächtigen Tierbestandes infektiologisch festgestellt werden. Und zwar nach veterinärhygienisch und -klinisch zu beobachtenden Ansteckungs- oder Krankheitsverlaufs über mindestens eine Inkubations-Phase, und nicht etwa im bloßen, isolierten Zellkultur-Test als zweifelhafter “zytopathogener Effekt” (cpe) bestimmt werden!
So ergibt sich für den berufenen Tiergesundheits-Schützer und Gegner dieser ad-hoc-Massentötungen wertvoller Nutz- oder Zuchttiere der dringende Verdacht, dass dies im nebulösen “Seuchenhandeln” leichtfertig oder bewußt vermieden werden soll, weil möglicherweise überhaupt kein seuchenhafter Krankheits-Verlauf festgestellt werden kann.Darauf deutet u.a. auch die Vermanschung der Seuchenstatistik hin, die nicht zwischen tatsächlich erkrankten/verendeten Tieren und den massenhaft unauffälligen/gesunden “Gekeulten” unterscheidet, sondern lediglich pauschal von einer halben Million Seuchen- “Opfern” berichtet! Man stelle sich ähnliches “prophylaktisches” Handeln der Gesundheitsbehörden einmal bei Feststellung der humanen Influenza nach Verkündung als “Pandemie” durch die WHO vor!
Schließlich gilt seit langem, dass es unter dem Umgebungsdruck von infektiösen (und immunogenen,sic!) Agentien in lebenden Populationen auch zum Phänomen der “Stillen Feiung” kommt. D.h. unter ansonsten gesunden Lebensbedingungen (Ernährung, Klima u.a.) immunologisch Krankheitserreger neutralisiert werden. Wie sonst können die Seuchenexperten anschließend immer wieder vom “Ab-Ebben” der Grippe-“Welle” (welcher?) oder dem “Verschwinden” (wohin?) des (unbelebten!) Virus-Partikels reden?
Und das, obwohl die Reinigungs- und Desinfektions-Maßnahmen gegen den “unsichtbaren Feind” immer lückenhaft bleiben müssen, insbesondere beim Mitwirken von technischen Diensten (THW-Freiwillige, Militär u.a. potentiellen Seuchen- “Verschleppern”).
Letztendlich hat das Ansehen der Tierseuchen-Bekämpfung spätestens seit Beginn des 21. Jahrhunderts mit der Erklärung des Phantoms “BSE” (pathol.Rinderhirnschwamm)zur ansteckenden Krankheit, und des fiktiven Erregers “Prion”-Eiweiß zum infektiösen Agens, sprichwörtlich schweren Schaden genommen. (Und das geschah u.a. durch einen aberwitzigen Tierversuch, in dem diskreten Mäusehirnen von der Größe eines Stricknadelkopfes Rinderhirn-Extrakt -unter Umgehung der Blut-Hirnschranke- eingespritzt wurde…Schließlich wurden bis heute abermillionen Tonnen wertvoller Eiweißstoffe (Schlachtabfälle) als sterilisiertes Tierkörpermehl hochenergetisch vernichtet, und so den Omvnivoren Schwein und Geflügel als Leistungsfutter vorenthalten. Stattdessen wurde in Brasilien weiter das Öko- und Klima-System am Amazonas gerodet, um als Nährstoff-Ersatz Sojabohnen verstärkt auf Feldern anzubauen. Dazu wurden in die “Seuchensprache” auch noch die medizinisch unzulässigen Begriffe “Rinderwahn”, “mad cows” und “vaches folles” (engl./franz. “verrückte Kühe”) aufgenommen und epi-pandemisch verbreitet.
Was das Schreckgespenst der Molekularbiologen und Virologen -die Zelle als genetisches “Mischgefäß” für noch “höher”-pathogene oder “virulentere” (lat. giftigere?) RNS- Nanopartikel (sog.Virus= lat. Gift)- anbelangt, so hatte doch der große Louis Pasteur schon vor gut einhundert Jahren in seinen riskanten Tollwutversuchen festgestellt, dass es bei Überimpfung des caninen Rabies-Virus auf unterschiedliche Tierarten i.d.R. zur Erreger-Abschwächung (!) bis zur Wirkungslosigkeit in deren Organismus kommt.
Für mich als Veterinärmediziner, med. Mikrobiologe und Hygieniker ist fast noch bedeutsamer seine fundamentale (Anti-“Seuchen”) Erkenntnis, dass nicht (nachgewiesene) Mikroben das gesundheitliche Problem sind, sondern der (Anreicherungs-)Nährboden auf dem sie sich gefährlich vermehren können; “Le (seul) microbe, c´est rien – le terrain, c´est tout!”
Dafür exemplarisch dürfte z.B. die Entstehung einer hospital-induzierten Sepsis sein, u.a. durch mangelhafte hygienische Katheterpflege und Vermehrung des MRSA-Keimes zu infektiösen Dosen im Wundsekret; oder die Umwelt-Anzucht der “Malaria”-Vektoren (ital. “schlechte Luft”?) und des Cholera-Erregers in stagnierenden Abwässern u.s.f

WAI 1.2.2017
Verlauf der Geflügelpest-Epidemie von H5N8 und H5N5 in Deutschland 2016/17 anhand offizieller Angaben

Februar 2009 US National Library of Medicine
De.: Hochpathogenes H5N1 in tiefgekühlten Entenkarkassen


Initiative gegen die Massentierhaltung


BDRG 4.2.2017

Kampf gegen das Leiden des Rassegeflügels

Die “Macher” des “Produkts” Pute
AviagenTurkeys
Hier entstehen Puten, wie die Linie B.U.T. 6
oder TP7 (Testprodukt 7) …”ein robustes, leicht zu haltendes und ertragreiches Testprodukt für den Europäischen Markt”…..
Ach so, nur, falls es jemandem entgangen ist:  hier ist die Rede von Puten, von Lebewesen!

Animal Spirit.at 23.1.2017
Vogelgrippe: die Stallpflicht ist schädlich

shz 24.1.2017
Was verbirgt sich hinter den Subtypen?

EU Papier “Durchführungsbeschluss”
zur Festsetzung der finanziellen Beteiligung der Union an den Deutschland bei der Finanzierung der Dringlichkeitsmaßnahmen zur Bekämpfung der Aviären Influenza in den Jahren 2012 und 2013 entstandenen Kosten (Anm. über 1 Million Euro)
Ein lesenswertes Papier, was man sich in Verbindung der TSIS und OIE Fallzahlen aus den betreffenden Jahren anschauen sollte – dann weiss man, wer alljährlich die Entschädigungen kassiert….

taz.de 18.12.2014
Veterinärmediziner zur Vogelgrippe
Massenhaltung ist anfälliger

Agrar- und Ernährungswirtschaft – manchmal stehen weltweit nur 1-4 Konzerne hinter der Marken- und Produktvielfalt im Supermarkt – die gefährliche Supermacht
Konzernatlas 2017

Albert Schweitzer Stiftung
Puten in der Massentierhaltung
lesenswert auch für Menschen, die nicht gleich Veganer werden wollen

wing Uni Vechta
Daten und Fakten zur Geflügelwirtschaft – Putenhaltung
Kontakt:
NGW-Niedersächsische Geflügelwirtschaft
Landesverband e.V.

http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/i…ht_2016_10.pdf
Marktdaten:
Oktober 2016 im Vergleich zum Vorjahr:
– Bio-Eier, Freiland PLUS 9,5 Prozent.
– Putenschnitzel, frisch minus 1,4 Prozent

Der Marktbericht vom Oktober (unmittelbar vor Ausbruch der Vogelgrippe) ist der letzte bisher. Zumindest fand ich vom LfL keinen für November und Dezember….

Hier spricht jemand, der weiss, wovon er spricht,
denn er hat selbst in der Geflügelindustrie gearbeitet

Aktuell zum Thema Vogelgrippe – Wildvogeltheorie ist nicht haltbar
Industrielle Eiproduktion – das will man nicht wirklich essen

Nabu News Dezember 2016
Aktenzeichen H5N8 ungelöst

OIE Reports 2006 bis 2016 germany 06-16

13.6.2016 Heinrich Böll Stiftung
Es ist noch nicht vorbei
Grafiken – Großmastanlagen in den Bundesländern

13.1.2016 Heinrich Böll Stiftung
Fleischatlas

Eine spannende Europakarte, von Andreas Menz
Betroffene Wildvogelfunde und Hausgeflügelbestände der Vogelgrippe
und seine
Gedankengänge zum Thema Übertragungswege

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza 5.12.2016
Aktuelle H5N8-Nachweise in Grenz- und Nachbarregionen der EU und mögliche Verbindungen aus Handelsbeziehungen

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza 4.12.2016
WAI-Realitäts-Check: Wie dynamisch breitet sich die Vogelgrippe in Deutschland aus?
Hinweis des WAI:
Überarbeitet und erweitert am 12.12.2016, Grund: Beim Aktualisieren unserer Darstellung des Rückgangs der H5N8-Fälle fiel auf, dass sich die Anzahl der älteren Fälle verändert hat. Eine Überprüfung aller Zahlen ergab, dass eine Reihe von früheren “Nachweisen” aus der TSIS-Liste eliminiert wurden (v.a. aus Bayern, möglicherweise unbestätigte Verdachtsfälle?), andere ergänzt wurden (v.a. aus BW), bei einzelnen Fällen sich das Datum oder die Art”bestimmung” geändert hat. Es ist natürlich vernünftig, Fehler zu korrigieren. Unvernünftig ist es, solche Änderungen in einer der Wissenschaft dienenden Liste nicht eindeutig  zu kennzeichnen.

unser Hinweis:  ds ist uns auch schon häufiger aufgefallen!

WAI Chronik 2016 – Das Auftreten von HPAI H5N8 
aktualisierte Fassung Stand 30.11.2016
Wer sich tiefer mit dem Thema Infektionswege befasst, für den ist dies ein fundiertes, quellenbelegtes und verständlich aufbereitetes Dokument

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza 2016
“Risikoeinschätzungen” des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zum Auftreten von Vogelgrippe – seriöse Informationsquelle oder Instrument zur Täuschung der Öffentlichkeit?

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza
Chronik der H5N8 Ausbrüche 2016
gut verständliche, quellengestützte Dokumentation
sehr lesenswert

Professor Lorenzen vom Zoologischen Institut Kiel im
kritischen Agrarbericht 2016 (pdf)

Prof. Dr. Reichholf, Zoologische Staatssammlung
Ursprung, Ausbreitung und Infektionswege des H5N1
interessante These, die an ihrer Aktualität nichts verloren hat, obwohl es hier um das N1 Virus ging

LBV
Wie kommt das Virus nach Europa?

Nur für starke Nerven
ein Live-Erfahrungsbericht der zuständigen Tierärztin Dr Rosemarie Heiß von der Keulaktion in Wermsdorf April 2006
und die Fotos dazu

Offene Worte des Züchterkollegen P. Wicknig
ernüchternde  Einblicke in ganz Alltägliches der Geflügelproduktion

Medienkampagne am Beispiel der Vogelgrippe / Ottmar Lattorf für Nabis e.V – zwar von 2005 aber immer noch aktuell?
http://www.was-die-massenmedien-vers…rippe_heft.pdf

agrarlobby.de:
Der Zentralverband der dt. Geflügelzüchter

Wissenschaftsforum Aviäre Influenza (“Geflügelpest”)

WAI – Wissenschaftsforum vom 7.1.2016
Argumentationshilfe zur Wildvogel-Geflügelpest-Monitoring-Verordnung

Interessantes Kartenmaterial vom
Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen
(etwa  im unteren Drittel der Seite)

Robert Koch Institut
Risikoeinschätzung

LBV
Risiken für den Menschen?

NABU Pressemitteilung 16.11.16
NABU bemängelt Ursachenforschung zur Virenverbreitung

Zum Thema seit dem Ausbruch 2006 – 2016
alle Beiträge des Nabu

Nabu Thüringen 14.11.16
Geflügelpest mit Ursprung Massentierhaltung

Bernd Wolff – Zwerghühner (23.11.2016)
aktuell zum Thema Vogelgrippe

Arbeitsgemeinsch. für artgerechte Nutztierhaltung e.V.
Rundbrief 2/2007
Resolution der DO-G zum Umgang mit der Vogelgrippe

Renate Künast, Fritz Kühn, Fraktion B90/Die Grünen 2/2009
Fragen an die Bundesregierung

Kritischer AI-Bericht aus Frankreich 2007
Vogelgrippe: Experten bestreiten Zugvogel-Theorie
“Tour du Valat/Frankreich (pte/27.03.2007/16:15) –

http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070327041

GRAIN Infobrief vom Ausbruch 2006  (pdf)
die zentrale Rolle der Geflügelindustrie in der Vogelgrippekrise

Influenza – Geburtsjahr bestimmt die Anfälligkeit 11.11.2016

Infos von und über das  Friedrich-Löffler-Institut (FLI)

Wissenschaftsrat Hintergrundinfos 15.7.2013
FLI Riems
“Der Löffler”
Heft Nr. 18  2/2015

Putin15  # 11014 im Hüfo:
Was man vielleicht über die Herkunft und Anfänge des VEB Friedrich-Loeffler-Institut Insel Riems, einem Kombinatsbetrieb des VEB Kombinat Veterinärimpfstoffe Dessau wissen sollte:

Am 1. Juli 1921 erfolgte die Gründung des Bakteriologischen Instituts der Anhaltischen Kreise in Dessau durch Friedrich Richter. Das Institut widmete sich unter anderem der Aufdeckung und Diagnostik von Tuberkulose bei Mensch und Tier.

Am 1. April 1924 übernahm Ludwig Wolters die Leitung des Instituts. Das Institut entwickelte sich bis 1945 zu einem Zentrum des Gesundheitsschutzes. Erste Anfänge der Herstellung von Impfstoffen, Seren und Schädlingsbekämpfungsmitteln wurden gemacht. Die Herstellung von Immunsera gegen das Erysipeloid begann.

Das Anhaltische Serum-Institut GmbH Dessau (ASID) wurde am 31. Mai 1930 unter Leitung von Wolters und Herbert Hoffmann gegründet. Neben der Erzeugung von Seren und Impfstoffen zur Bekämpfung von Tierkrankheiten umfasste das Leistungsspektrum auch die bakterielle Schädlingsbekämpfung sowie die der Erforschung und Bekämpfung des Schafrauschbrandes.

Das Institut wurde am 1. Januar 1951 in VEB Serum-Werk Dessau umbenannt und galt in der DDR als wichtiger Betrieb der Impfstoff- und Arzneimittelbereitstellung für Veterinär- und Humanimpfstoffe.

Aus dem produktionsorientierten VEB Serum Werk Dessau wurde am 1. Januar 1954 das wissenschaftlich orientierte Forschungsinstitut für Impfstoffe Dessau. Das Institut erhielt den Auftrag, für alle bedeutenden tierischen Infektionskrankheiten Impfstoffe für die DDR und auch für den Export bereitzustellen.

Das VEB Kombinat Veterinärimpfstoffe Dessau wurde am 1. Januar 1985 gegründet. Das Kombinat setzte sich aus drei Einrichtungen zusammen: dem Impfstoffwerk Dessau-Tornau mit seinem als Forschungszentrum in den Stammbetrieb integrierten Institut für Impfstoffe Dessau sowie dem sich im Bau befindlichen Tornauer Werk; dem VEB Friedrich-Loeffler-Institut Insel Riems, einem Kombinatsbetrieb mit schwerpunktmäßiger Produktion von Impfstoffen gegen Viruserkrankungen von Tieren.

Das Dessauer Institut für Impfstoffe beschäftigte sich ab 1988 im Rahmen eines Entwicklungsprogramms schwerpunktmäßig mit veterinärmedizinischen Diagnostika und bereitete die industriemäßige Diagnostika-Produktion vor. Auch die Entwicklung von Virus-Impfstoffen wurde weiter vorangetrieben. Auf der Agenda standen beispielsweise Lebendimpfstoffe gegen Entenpest und Gänseinfluenza.

Auf Beschluss des Ministerrates der DDR begann am 1. Mai 1990 die Auflösung bzw. Entflechtung des Kombinats Veterinärimpfstoffe Dessau. In deren Konsequenz wurden das Impfstoffwerk Dessau und die anderen beiden Kombinatsbetriebe, der VEB Friedrich-Loeffler-Institut Insel Riems und das VEG Seehausen-Plaußig, zum 1. Mai 1990 wieder der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften Berlin unterstellt und später in die Forschungslandschaft der Bundesrepublik überführt.

Was die Vorgängereinrichtung schon vor über 50 Jahren leisten konnte macht vielleicht folgende Werbung aus dem Jahr 1959 deutlich:

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Wer heute behauptet eine Impfung gegen Geflügelpest wäre gefährlich, weil … ist bestenfalls gefährlich uninformiert.

!!! Jetzt wird es richtig spannend !!! :

Umbildung und Privatisierung: Impfstoffwerk Dessau-Tornau GmbH

Am 24. Juli 1990 wurde das Impfstoffwerk Dessau-Tornau als „GmbH im Aufbau“ ins Handelsregister eingetragen.

Am 1. März 1993 wurde die Impfstoffwerk Dessau-Tornau GmbH als bis dahin wirtschaftlich nicht selbstständiger Teil der Impfstoffwerk Dessau-Tornau Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH privatisiert.

Zur Jahrtausendwende arbeiteten nun wieder 249 Mitarbeiter in Dessau-Tornau. Erfolgreich verlief die Implementierung eines großtechnischen Herstellungsverfahrens für Pocken-Lebendimpfstoffe.

Eine geheime US-Depesche sieht die Pockenimpfstoffe als Grund dafür, dass IDT Biologika für die USA als essentielle Einrichtung gilt.

2005 begann der Neubau der Virusproduktion, 2006 wurde die Impfstoffproduktion erweitert und eine Konfektionierungslinie für Pockenverpackungen in Betrieb genommen.

Der Firmenname wurde im Oktober 2007 geändert. Aus der Impfstoffwerk Dessau-Tornau GmbH wurde die IDT Biologika GmbH.

2010 erfolgte die Markteinführung eines Schweineinfluenza-Tierimpfstoffes mit allen drei aktuellen Subtypen.

2013 erwarb die IDT Biologika die Fertigung und Forschung der Riemser Pharma GmbH in Riems – Stadt Greifswald. Dort nahm die IDT Biologika (Riems) im November 2013 ihre Arbeit auf.

In 2015 begann der Ausbau des neuen Standorts mit der Grundsteinlegung für ein neues Forschungsgebäude, mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 10 Mio € und der Modernisierung der Fertigung und der Logistik.

Auf der Basis eigener, neuer Produkte wie dem Impfstoff gegen die Ödemkrankheit der Schweine erweiterte die IDT Biologika ihre Vertriebstätigkeit im Segment Tiergesundheit auf Europa und gründete Landesgesellschaften in Dänemark, Niederlande, Frankreich und Spanien.

Seit Juni 2015 ist die IDT Corporation mit einem Fertigungsstandort für klinische Prüfmuster in Rockville, Maryland vertreten.

Zum 1. September 2015 übernahm die IDT Biologika das Unternehmen Gallant Custom Laboratories im kanadischen Cambridge, Provinz Ontario. Gallant Custom Laboratories ist das einzige in Kanada zugelassene Unternehmen zur Herstellung von viralen und bakteriellen Bestandsimpfstoffen.

Die IDT Biologika ist ein deutsches Unternehmen der Biopharmazie mit Sitz in Dessau-Roßlau. Es entwickelt und produziert biotechnologisch hergestellte Impfstoffe und Pharmazeutika. Das Unternehmen gehört zur Klocke-Gruppe.

2014 beschäftigte das Unternehmen rund 1250 Mitarbeiter und hatte einen Umsatz von 172 Mio EUR.

Standorte des Unternehmens sind in Deutschland der BioPharmaPark in Dessau-Roßlau und Greifswald-Ortsteil Riems.

Sicherheitshalber: Alles ohne Gewähr, aber nach bestem Wissen und Gewissen.
Nun habt Ihr alle was zum Nachdenken was auf/in Riems so alles existiert und, und, und ….

lG
Bernd

Aktionsbündnis VogelFrei AVF

wir haben Fragen an

  • das Friedrich Löffler Institut
  • die Politik
  • die Wirtschaft

…und verlangen haltbare Antworten, darum

  • wir recherchieren
  • wir decken auf
  • wir kritisieren
    wir informieren
  • wir klagen an

Wir treten dem Wahnsinn entgegen!

….und für die, die ihre handvoll Hühnchen im Garten laufen hatten,
hier nochmal ein Auszug aus der
Verordnung unseres Bundeslandwirtschaftsministeriums vom 18.11.2016
leicht verständlich für jeden Halter eines Huhns:
……
§ 2
Zu § 2 der Geflügelpest-Verordnung
Der Tierhalter eines Bestandes
1. bis einschließlich 100 Stück Geflügel hat ein Register nach § 2 Absatz 2 Satz 2 Nummer 3 in Verbindung mit Absatz 4 der Geflügelpest-Verordnung und
2. mit 10 bis einschließlich 1 000 Stück Geflügel hat ein Register nach § 2 Absatz 2 Satz 2 Nummer 4 in Verbindung mit Absatz 4 der Geflügelpest-Verordnung zu führen….

von Kleingruppe über Boden, Freiland, Bio bis Selbstversorgung
welchen Weg geht welches Ei auf unserem Tisch?

….und wer Zeit hat und die Stimmung derer, für die ihre Hühner Familienmitglieder sind, hautnah “erleben” will, gibt es
hier die Diskussion

Sie ist oft emotional, angesichts der Ängste der Tierbesitzer nur bewundernswert selten unsachlich, mit Galgenhumor gespickt, aber auch angefüllt mit sachlichen Informationen, profundem Wissen, vielen Erklärungsversuchen und oft verzweifelter Hilf- und Ratlosigkeit…..

 

Schnell-Navigation

 

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Zahlen, Daten, Fakten – Fallzahlen im Einzelnen

Schnell-Navigation
Langsam gestaltet es sich fast unmöglich, noch reelle Zahlen zusammen zu suchen. Die Fallzahlmeldungen bei OIE sind unvollständig und oft mit bis zu 4 Wochen Versatz. Die Fallzahlangaben beim FLI (TSIS) sind vollständig unpräzise – mittlerweile werden zunehmend Hausbestände wie Wildvögel betitelt, es erscheinen gekeulte Bestände, die dann wieder komplett verschwinden, es verändern sich Daten von Fallzahlen. Diese Datenbank hat absolut nichts mit seriöser, wissenschaftlicher Dokumentation zu tun.
Fakt ist, dass es zur Zeit absolut nirgends haltbare und korrekte Fallzahlen gibt, die in irgendeiner Weise einen bundesweiten, klaren Überblick darüber geben, wieviele Wild- und Hausgeflügel genau und mit welchem genauen Ergebnis beprobt wurden und wieviele Tiere genau unbeprobt und ohne Symptome schlicht vorbeugend umgebracht wurden.
Die hier aufgeführten Zahlen sind lediglich Mindestzahlen bei den Hausgeflügeln und werden vermutlich ein Vielfaches dessen betragen, was aus diesen Listen ersichtlich ist. Bei den angegebenen Wildvogelzahlen muss von weniger ausgegangen werden, da bei Vögeln, wo mehrere Totfunde (z.B. 20 Schwäne an einem Tag und Ort)
stattfanden, nur so lange geprobt wird, bis man einen positiven H5N8 Nachweis hat und dann werden alle anderen Tiere auf Verdacht ebenfalls als positiv mit in die Statistik aufgenommen. Bei keinem einzigen Tier werden jemals Todesursachen ermittelt – obwohl dies gerade bei massenweisen Totfunden an einem Ort einer Tierart und eines Auffindezeitpunktes sinnvoll wäre (z.B. Mageninhalte?) und es wäre sinnvoll, in Massentierhaltungen die Totfunde ALLE (und auch hier nicht nur einzelne Stichproben) auf  weitere Erkrankungen und Verkeimungen zu untersuchen.

Was hier für teures Geld als seriöse wissenschaftliche Arbeit und Untersuchung “verkauft” wird ist einfach nur eine Farce.
Und dass auf Basis solcher Daten irgendwelche so weitreichenden Entscheidungen, wie die Eingriffe in Eigentums- und Persönlichkeitsrechte sowie die Anordnung zum Verstoss gegen den Tierschutz möglich sind, ist einfach nicht zu fassen!

Fallzahlen

Die aktuellen Fallzahlen des Friedrich Löffler Instituts und der OIE  (FU Rep 26 bis 23.3.2017) ergeben seit Ausbruch der Seuche bis 25.3.2017 14.00 Uhr bundesweit:

H5 oder H7 als positiv bestätigte Wildvogeleinträge: 711
 aufgehobene Wildvogeleinträge: 465 = Wildvögel 1176 Stück  lt TSIS
lt. OIE pos H5N8 707 WV
Zum Vergleich:
Im Herbst ziehen rund 500 Millionen Zugvögel und Überwinterungsgäste durch unser Land

113 Haus- und Zoogeflügelbestände
Es ist wahrscheinlich, dass ein Vielfaches an gesunden Beständen vorbeugend im 1-km Umkreis eines betroffenen Bestandes vernichtet und entsorgt wurde. Diese Zahlen werden nicht öffentlich zugänglich erfasst. Am Beispiel Cloppenburg/Barßel wissen wir aus der Presse, dass mind. 100.000 weitere,  gesunde Tiere aus der Umgebung gekeult wurden.
Zuletzt hat Landwirtschaftsminister Meyer mutigerweise die Umgebungskeulung gegen alle Widerstände ohne positiven Befund unterbunden!

Zahlen als positiv beprobter Wildvogelfälle und Hausgeflügelbeständen  für ganz Deutschland  seit Beginn des Ausbruchs der Seuche im Einzelnen
Stand 25.3.2017 14.00 Uhr TSIS/FLI
und 23.3.2017 FU Nr 26  OIE HPAI  und OIE LPAI

WV = Wildvögel,  HG = Anzahl Hausgeflügelbestände

  • 1176 WV (OIE H5N8 707 WV)  , 113 HG 
  • 11753 Tiere  verendeten mit AI in Nutz- und Hausbeständen
  • mind. 992775 Tiere wurden daraufhin vorbeugend in den betroffenen Beständen gekeult.
  • mind. 192.840 in Kontaktbeständen ohne jeden Befund gekeult – tauchen in keiner Liste auf – hier sind nur die erfasst, die wir über Medien nachvollziehen konnten – können sehr viel mehr sein
  • plus 560.000 unverkäufliche Eintagsküken
  • plus 7500 Küken am Frankfurter Flughafen
macht insgesamt: 1.753.115 gesunde, gekeulte Tiere

plus 6 Betriebe in Cloppenburg Garrel, wo uns noch die Fallzahlen fehlen, weil sie bereits bei TSIS gelistet sind, aber bei OIE, noch nicht auftauchen. Von 5 Fällen konnten wir eine Gesamtzahl vorbeugend gekeulter, gesunder  Tiere in Höhe von 109.000 Tieren entnehmen.

plus mehrere Bestände, die bei TSIS geführt sind, aber nicht bei OIE auftauchen. Sie wurden also pos auf nicht meldepflichtiges LPAI getestet und vorbeugend gekeult, es gibt aber keine Zahlen.


plus ungezählte, vorbeugend gekeulte Kontaktbestände, die wir nicht in den Medien gefunden haben.
(Mitgekeulte Kontaktbestände, von denen in den Medien häufig mehrere genannt wurden, werden nirgends aufgeführt!)

Die letzten Fälle in Niedersachsen, Cloppenburg, Garrel sind sehr merkwürdig, da immer aufgrund nur eines einzigen verendeten Tieres ganze Massenbestände vorbeugend gekeult wurden.

Die Zahlen seit Beginn des Ausbruchs im Einzelnen:

Baden Württemberg  Ges.: 302  WV ( 1 WV +1 HG aufgehoben )
(OIE 282WV)

-Bodenseekreis 128WV
– Alb-Donau 1 WV
– Karlsruhe 1 HG  !!! bei TSIS sind sie jetzt als WV geführt
– Emmendingen 2 WV
-Konstanz 157  WV
– Sigmaringen  2WV 
Rastatt 1
– Ulm 9
– Lörrach 1

Mannheim: ein in Gef.geh.Vogel bedeutet lt. Medien
:

2 verendete Fasane im Zoo Louisenpark wurden H7N3 !!!(=gering krank machendes Influenzavirus) pos. getestet und vom FLI bestätigt.
In den folgenden Tagen wurden erst 34 (Enten, Pfauen, Fasane) , dann 52 weitere Vögel H7N3 positiv gestestet und vorbeugend getötet. Gesamt: 86 vorsorglich gekeulte Zoovögel, die lediglich H7N3, also niedrigpathogen positiv getestet (nicht bestätigt?) wurden.

Der Fall wurde beim FLI als “erloschen” oder “unbegründet” verschoben.

Karlsruhe 1 HG bedeutet lt OIE:
8.2.2017 Zoo 5 Schwäne Verdacht, 4 verendet

Bayern Ges.: 29  WV, 4 HG (102 WV , 4HG aufgehoben)   (OIE 106 WV)
-Traunstein 1 WV
Roth 2 WV
-Weiden 1 WV

– Weilheim 2 WV
– Würzburg 3 WV
-Hof 1 WV
-Ansbach 1 WV
-Amberg 1 WV
Regensburg 3 WV
– München 2 WV
-Schwandorf 4 WV, 2 HG
-Erlangen 2 WV

– Straubing-Bogen 1 HG
-Kitzingen 1 HG

– Haßberg 1WV
Main-Spessart 2 WV
-Cham 1 WV
– Neustadt Waldh. 2 WV

Neustadt 1 HG bedeutet lt OIE H5N8 :
6.1.17 kleiner Hühnerbestand 16 Tiere, 2 beprobt, keines verendet, 16 vorbeugend gekeult. (evt. Zufallsbeprobung?
)
aufgehoben

Hof 1 HG bedeutet lt OIE H5N8:
28.1.17 Bad Steben Legehennen 22 Tiere, 14 verendet, 8 vorbeugend gekeult.wurde aufgehoben

Schwandorf 1 HG bedeutet lt OIE H5N8:
31.1.17 Teublitz Wildpark Höllohe  222 Vögel, 12 verendet, 210 vorbeugend gekeult (Hühner, Gänse, Enten, Tauben, Rabenvögel (Krähe Laura), Störche, Schwäne, Möven, Fasane, Wachteln, Finken und lt. Presse Kanarienvögel, Sperlingsvögel)

Schwandorf 1 HG bedeutet lt OIE H5N8:
6.2.17 Teublitz 93 Tiere, 9 verendet, 19 gekeult (Hühner, Enten)

Straubing Bogen  1 HG bedeutet lt OIE H5N8:
Geiselhöring 7.2..17 10771 Puten, 150 verendet, 10621 vorbeugend gekeult

Regensburg 1HG bedeutet lt OIE H5N8:
27.1.17Lappersdorf
  37 Vögel, 1 verendet, 36 vorbeugend gekeult
(Hühner, Gänse, Enten, Schwan) aufgehoben

Regensburg 1 HG bedeutet lt OIE H5N8:
Zeitlarn 3.2.17
109 Vögel, 9 verendet, 100 vorbeugend gekeult
Hühner, Gänse, Enten, Puten aufgehoben

Kitzingen 1 HG bedeutet lt OIE H5N8:
Schwarzach
14.2.17
62 Vögel, 3 verendet, 59 vorbeugend gekeult
Hühner, Tauben

Hessen Ges.:  46 WV (1 HG+ 9WV aufgehoben) OIE 14 WV 1 HG
Main Kinzing 2 WV
Main Taunus 2 WV
Werra Meißner 1 WV

Groß Gerau 2 WV
Kassel 1WV 
Wetteraukreis 7 WV.
Darmstadt  23 WV
Wiesbaden 4 WV
Vogelsbergkreis 1 WV
Rheingau 1 WV
Frankfurt 1  WV
Bergstr. 1 WV

Hochtaunuskreis 1 HG bedeutet H5N8:
Zoo: 6 Verdacht, 1 Pelikan verendet

Mecklenburg Vorpommern Ges.: 24 WV, 4 HG  (12 HG+  77 WV aufgehoben)  (OIE 62 WV, 11HG)
-Mecklenburgische Seenplatte 4 WV
-Nordwestmecklenburg 4WV
-Ludwigslust  7 WV , 1 HG  
-Vorpommern-Greifswald 1 HG
Vorpommern-Rügen 2 WV, 1HG
– Schwerin: 6 WV
-Rostock 1 WV 1 HG

Ludwigslust 1 HG bedeutet H5N8:
Schwanheide 30.1.17 Legehennen 615 verendet, 105.691 Tiere vorbeugend gekeult

Rostock  1 HG bedeutet :
15.2. Kröpelin 46 Tiere, 29 verendet, 1 vorbeugend gekeult  Hühner, Gänse, Enten

Vorpommern Greifswald  1 HG bedeutet :
Zoo
27.2.2017 ein in gef. geh. Vogel 163 Zoovögel, 1 Pfau verendet, 0 vorbeugend gekeult

die aufgehobenen HG Fälle bedeuten:
Ludwigslust 1 HG bedeutet 25.11.2016 H5N8: 
1 Tier pos. H5N8 beprobt, 98 Tiere vorbeugend getötet
19 Hühner, 29 Gänse, 50 Tauben Zufallsbeprobung?

Vorpommern Greifswald  1 HG (Emu) bedeutet:
25.11.
1 verendeter Emu im Zoo Ückermünde – pos. H5N8

Vorpommern Greifswald  4 HG bedeutet:
1. Mesekenhagen: 58 Verdachtsfälle, 32 verendet, 26 vorbeugend getötet  (45 Hennen, 13 Enten)

2. Mesekenhagen 1 Tier Schnelltest, bestätigt  H5N2, vorbeugend gekeult ungetestet 30 Hühner, 3 Gänse, 2 Puten, 20 Enten
Gesamt: 55 Tiere

3.Neu Boltenhagen   30 Verdacht, 4  H5N8, 26 vorsorglich getötet (28 Hühner, 2 Enten,)

4.Neu Boltenhagen 56 Verdacht, 7 H5N8, 49 vorbeugend getötet (54 Hühner, 2 Enten)

5. hier gab es einen gekeulten Bestand vom 12.11. Huhn (T´SIS aufgehoben) , der in keiner OIE Liste auftaucht – war das ein Irrtum? Falsch positiver Schnelltest ?

Nordwestmecklenburg  1 HG bedeutet:
Neukloster 30.11. : 329 Verdachtsfälle, 124 Fälle H5N8,  205 vorbeugend getötet  (311Hennen, 7 Enten, 11 Gänse)


Vorpommern Rügen  4 HG bedeutet laut Medien:
1. Sundhagen 74 Verdacht, 6 H5N8, 68 vorbeugend  getötet (19 Legehennen, 33 Enten, 22 Tauben)

2. Sassnitz  Zoo 15 Verdacht,  1 Fall H5N8, 14 vorbeugend (Hühner, Gänse, Schwäne) lt OIE 7 vorbeugend getötet

3. Glöwitz bei Barth   121 Verdacht 47 H5N8, 74 vorbeugend (77 Hühner, 4 Enten, 40 Tauben)

4. Sundhagen 74 Verdacht, 15  H5N8 59 vorbeugend getötet (36 Hühner, 38 Enten)

Schweriner Zoo bedeutet:  3.1. 234 Verdachtsfälle, 2 verendete Tiere,
O vorbeugend getötet

 

Niedersachsen Ges.: 2WV   27 HG (aufgehoben 44 WV+18HG)
(OIE 11 WV/27 HG) 

– Cloppenburg 24  HG
– Friesland 1 WV 
Wittmund 1 HG (Ente)
– Ammerland 1 HG
– Oldenburg 1 HG

– Osnabrück 1 WV 

die HG bedeuten:

Cloppenburg  24 HG bedeutet:
24.3. Garrel 15000 Puten noch nicht in TSIS lt Presse
24.3. Garrel 2 Betriebe zusammen 86500 Puten noch nicht in TSIS lt Presse
22.3. Garrel 1 verendete Mastputen, 14999 vobeugend gkeult
21.3. Garrel 1 verendete Mastputen, 14930 vobeugend gkeult
17.3. Garrel 5 verendete Legehennen, 5252 vobeugend gkeult
17.3. Garrel 10 verendete Mastputen, 11747vobeugend gkeult
17.3. Garrel 2 verendete Mastputen, 1755 vobeugend gkeult
lt  Presse gab es am 17.3. auch noch einen Betrieb mit 2500 gekeulten Puten, der aber weder bei TSIS noch bei OIE auftaucht
Ebenfalls am 17.3. berichtet die NWZ von einem AUsbruch, bei dem 6500 Puten gekeult wurden – dieser Bestand taucht bisher weder bei TSIS noch bei OIE auf
15.3. Garrel 35 verendete Mastputen, 6385 vobeugend gkeult
14.3. Garrel 30 verendete Mastputen, 10596 vobeugend gkeult
11.3. Garrel 8 verendete Mastputen, 14997 vobeugend gkeult
9.3. Bösel 1 verendete Mastputen, 9499 vorbeugend gekeult

9.3. Garrel  1 verendete Mastputen, 9499 vorbeugend gekeult
8.3.  Garrel 1 verendete Mastputen, 13999 vorbeugend gekeult
8.3.  Garrel , 1 verendete Mastputen, 12299 vorbeugend gekeult
8.3.  Garrel  1 verendete Mastputen, 5799 vorbeugend gekeult
7.3. Garrel 46 verendete Mastputen,  18251 vorbeugend gekeult
3.3. Frisoythe 19263 Mastputen, 0 Tote, 19263 vorbeugend gekeult
2.3.  Garrel  6 verendete Mastputen, 9542 vorbeugnd gekeult
25.2.Frisoythe 80 verendete Mastputen, 33087 vorbeugend gekeult
für 5 mind. weitere Betriebe fehlen noch die genaueren Zahlen, da sie noch nicht im letzten OIE FU Report auftauchen

Wittmund 1  HG bedeutet:
Wittmund 9.3.2017 24800 Mastenten, 196 verendet, 24604 vorbeugend gekeult

Oldenburg bedeutet:
20.3.2017 Großenkneten
50 verendete Mastputen, 16950 vorbeugend gekeult

Ammerland bedeutet:
20.3.2017 Edewecht
13 verendete Zuchtenten, 33559 vorbeugend gekeult

die aufgehobenen HG bedeuten:
Cloppenburg  bedeutet:
Barßel 23.11. Puten 50 verendet, 15925 vorbeugend gekeult  (aufgehoben)
Cloppenburg/Barßel   laut Medienberichten: 
92.000 Stück vorsorglich im Umkreis gekeulter, gesunder, nicht getesteter  Puten
kein einziger infizierter Wildvogel wurde weit und breit gefunden

Bösel 18.1.2017  Puten,18 verendet,  24329 vorbeugend gekeult

Bösel 25.1.2017 Puten, 70 verendet, 7405 vorbeugend gekeult
laut Medien Kontaktbetrieb /Hülsberg 14000 Tiere vorbeugend gekeult

Garrel  24.12.   Puten 51 verendet, 13.949 vorbeugend gekeult aufgehoben
laut Medien: plus 7200 Puten in Kontaktbestand 1km Radius vorbeugend gekeult

Garrel 31.12.  Puten 11 verendet, 13731 vorbeugend gekeult aufgehoben

Garrel 31.12. Puten,46 verendet, 7918 vorbeugend gekeult

Frisoythe 5.2.2017 Puten 70 verendet, 10018 vorbeugend gekeult

Hatten 2.1.2017.Puten, 12 verendet, 3208 vorbeugend gekeult
Vechta  bedeutet:
Damme 14.12.
8694 Puten davon 8496 Tiere vorbeugend gekeult aufgehoben

Diepholz   bedeutet:
Diepholz 15.12.  Hühner   bei TSIS aufgehoben, bei OIE taucht dieser Bestand als LPAI H5Nx auf


Diepholz Eydelstedt 16.1.2017  “Ente” 226 verendet,10824 vorbeugend gekeult.

Oldenburg bedeutet:
Dötlingen, Brettorf 23.12.
  Puten, 200 verendet, 10.100  vorbeugend gekeult aufgehoben

Laut Medien: plus 2 Kontaktbestände in Vechta 24000 Tiere vorbeugend gekeult 120 wurden beprobt- negativ

Hude 26.12.  Puten,200 verendet  davon 10.300 vorbeugend gekeult

Hude 29.12.   Puten 25 verendet,  12225 vorbeugend gekeult

Wardenburg 31.12. Puten 8 verendet,  18793 vorbeugend gekeult

Hude 6.1.2017  Puten, 7 verendet,  6743 vorbeugend gekeult
laut Medien: plus 13800 Tiere vorbeugend gekeult aus Kontaktbestand

Landkreis Oldenburg Amtsblatt

Emsland  bedeutet:
Gersten 24.1.2017 
Zuchtgänse 32 verendet,   2968 vorbeugend gekeult

Northeim 1 HG bedeutet:
25.12. 
26 Tiere, 20 Hühner, 6 Enten 10 verendet,  16 vorbeugend gekeult – aufgehoben

Cloppenburg :
6.2.2017 laut TSIS ein HG Bestand Pute aufgehoben – existiert nicht bei OIE???  
Bestand wegen Testfehler gekeult?

Berlin  59 WV   (aufgehoben 0 WV) (OIE 11 WV)

Bremen Ges.: 1 WV   (aufgehoben 1 WV)  (OIE 1 WV)

Hamburg Ges.:7 WV (aufgehoben 15 WV, 1 HG)  OIE 8 WV, 1HG)

Hamburg 1 HG bedeutet:
Zoo 29.11.2016: 310 Verdacht, 2 H5N8, 1 vorsorglich

plus lt Presse 20 Gänse vorsorglich gekeult

Brandenburg Ges.: 4 WV, 8 HG (aufgehoben 40 WV + 4 HG)  (OIE 7WV)
– Dahme 2 WV
– Ostprignitz 2 HG
-Märkisch Oberland 6 HG
-Oder-Spree 2 WV
– Prignitz 1 WV (nur bei OIE – nicht bei TSIS)

Oberhavel 2.12. (aufgehoben)  bedeutet:
aufgrund Antrag auf Ausnahmegenehmigung 8 x positiv auf H5N1
(gesunde Tiere)  kompletter Ziergeflügelbestand inklusive streng geschützter Arten vorbeugend gekeult 621 Tiere !
Weitere Infos zu diesem Fall

Dahme 18.1.2017 Alt Zauche Puten,12 verendet, 9364 vorbeugend gekeult

Cottbus 24.1.2017 Zoo  789 Tiere, davon 1 verendet, Rest Quarantäne

Ostprignitz 10.1.2017 Kyritz  Puten, 247 verendet,  8480 vorbeugend gekeult

Ostprignitz 11.1.2017 bei TSIS “1 Pute” , nicht bei OIE falsch positiv vrobeugend gekeult?

Ostprignitz Heiligengarbe 9.2.2017 Puten 5 von 4300 verendet, über Keulung keine Angaben (nicht bei TSIS?)

Ostprignitz, Neuruppin 27.1.2017 Zoo 1 Tier verendet, 92 von 234 vorbeugend gekeult

Märkisch Oberland:
Neuhardenberg 27.1.2017 Mastenten  1017 verendet, 12705 vorbeugend gekeult

Neuhardenberg 1.2.2017 Zuchtenten 50 verendet, 2800 vorbeugend gekeult

Neuhardenberg29.1.2017 Mastenten 66 verendet, 12662 vorbeugend gekeult

Alt Tucheband 4.2.2017 Puten 278 verendet, 22888 vorbeugend gekeult

Märk Oberland  10.2. 2017 Pute noch nicht bei OIE

Märk Oberland
16.2. 2017 Wriezen 
16404 Zuchtenten, 0 verendet, 16404 vorbeugend gekeult

Märk Oberland  1 HG bedeutet:
Lietzen 15.2.  2017
14700 Mastenten 346 verendet 14354 vorbeugend gekeult

Märk Oberland  2.2. 2017 Pute noch nicht bei OIE

Nordrhein Westfalen Ges.: 26 WV , 1 HG (aufgehoben 20 WV+6HG)
(OIE  14 WV)

-Paderborn 2 WV 1 HG
-Ennepe-Ruhr 2 WV
– Soest: 1 WV
– Herford 1 WV
– Märkischer Kreis 1 WV
– Hagen: 3 WV
– Bielefeld: 16 WV

Gütersloh 1 HG bedeutet:
Rietberg 20.12.
2800 Zuchtgänse und 21 Zuchtenten, davon 50 tot, 2771 vorbeugend gekeult aufgehoben

Soest  1 HG bedeutet:
Amröchte 17.12. 
14.000 Küken, 7600 Putenhähne, davon 100 tot, 21100 vorbeugend gekeult. aufgehoben

lt Presse vorbeugend gekeult im 1 km Umkreis 2 priv. Hobbybestände a´20 Tiere
Weitere Medienlinks zu diesem Fall:
NRZ;      Welt 24;

Bielefeld  1 HG 23.12  89Hühner und Gänse 12 pos. H5N3, keine getötet. Zufallsbefund wg. Ausnahmegenehmigung? aufgehoben

Kleve , Rees 26.12.  Puten, 400 verendet, 16088 vorbeugend gekeult aufgehoben
Presselink zu diesem Fall

Paderborn, Delbrück  11.1.17   Legehennen und Puten, 6 verendet,  40194 vorbeugend gekeult aufgehoben
laut Medien: zusätzlich 3 Kontaktbetriebe vorbeugend gekeult 15000 Junghennen, 12000 Küken, 2000 Enten

Wesel  11.1.2017 Hamminkeln  Puten, 180 verendet,  8820 vorbeugend gekeult aufgehoben
12.800 Tiere in Kontaktbestand Rees/Haldern vorbeugend gekeult
Presselinks zu dem Fall:
WAZ; RP online; Lokalkompass.deRP online; RP online; NRZ

Paderborn   14.2.2017 Delbrück   107558 Legehennen,245 verendet, 107313 vorbeugend gekeult

Sachsen Ges.: 63 WV , 3 HG (aufgehoben 43 WV) (OIE 21 WV)
-Leipzig 18 WV 
-Nordsachsen 4 WV , 1 HG 
Bauzen 10 WV,  1 HG
-Görlitz 4 WV
-Vogtlandkreis 2 WV
-Mittelsachsen 3 WV
-Osterzgebirge 1 WV
-Meißen 7 WV
-Dresden 7 WV , 1 HG

Dresden 1 HG bedeutet:
Zoo 3.2.2017 .
Enten 2 verendet, 6 vorbeugend gekeult von 46

Bauzen 1 HG bedeutet:
Bernstorf 6.2.2017
Zoo, Schwäne 1 verendet, 2 gekeult aufgehoben wird bei TSIS als Wildvögel geführt

Nordsachsen1 HG bedeutet:
Rackwitz 31.1.2017 
Puten, 265 tot, 6457 vorbeugend gekeult

Sachsen-Anhalt Ges,;  25 WV (aufgehobe 16WV+5 HG)
  (OIE 9 WV)

-Jerichower Land  6 WV
– Saalekreis 4 WV
Burgenlandkreis 1 WV
-Anhalt Bitterfeld 3 WV
-Börde 3 WV
-Mansfeld Südharz 4 WV
-Stendal 1 WV
-Wittenberg 1 WV
-Altmarkkreis 2 WV

Harz: 1 HG bedeutet : 
23.11. Quedlingburg : 38 Verdacht, 1 H5N8  37 vorbeugend
private Hühnerhaltung, Zufallsbeprobung? aufgehoben

Jerichower Land 1 HG bedeutet : 
Möser 15.12. :Enten,  400 tot, 9600 vorbeugend vernichtet

Burgenlandkreis 1 HG bedeutet : 
28.12.  81 Enten und Gänse, 14 H5N3, 0 verendet, 14 vorbeugend gekeult (Zufallsbeprobung wegen Ausnahmegenehmigung?)
Laut Presse sind alle Tiere (67) gekeult worden wegen H5N8 – aber der Befund scheint sich nicht bestätigt zu haben, da bei OIE nur 14 H5N3 Tiere gemeldet und gekeult wurden. Was nun stimmt? Kann man mal wieder nur raten!

Salzlandkreis 5.1.2017 Legehennen, 70 verendet,  33260 vorbeugend gekeult

Anhalt Bitterfeld 2.1.2017 Köthen Zoo 453 Wassergeflügel, 2 verendet (1 Schwan und ein Emu) , 133 vorbeugend gekeult Taucht bei TSIS nicht bzw als WV-Fund auf!!!

 

Schleswig Holstein Ges.: 54 WV, 4HG (aufgehoben 58 WV, 4 HG)
(OIE 118 WV)
-Herzogtum Lauenburg 19WV
–  Rendsburg/Eckernförde 3 WV 

-Dithmarschen 1 WV, 1 HG
– Lübeck 4 WV
– Neumünster 3 WV
-Nordfriesland 1 WV
– Ostholstein 7 WV
– Plön 3 WV
-Stormarn 2 WV
– Segeberg 8 WV
– Steinburg 3 WV, 3 HG


Dithmarschen  3 HG bedeutet laut Medienberichten: 
Gudendorf21.11. : wegen Ausnahmeantrags getestet: , 50  gesunde Tiere H5N2 pos 2220 Gänse vorbeugend gekeult. aufgehoben
Gudendorf 21.11. : wegen Ausnahmeantrags getestet: , H5N2 pos 1800 Gänse vorbeugend gekeult. aktiv?
Presseberichte dazu:
shz
;  
NDR.de  shz;     Kieler Nachrichten

Krumstedt 2.12.: 71 Hennen, 2 Gänse, 26 Enten1 Tier positiv H5N2 , 99 Tiere vorbeugend gekeult.aufgehoben
öffentliche Infos/Kommentare dazu:
SH Landwirtschaftsministerium;   facebook Kommentar ;


Lübeck Stadt  9.11. 1 HG bedeutet: 
110 Verdacht, 18 pos H5N8,  92 vorbeugend
(Enten, Gänse und Puten) vernichtet aufghoben

Schleswig/Flensburg   1 HG bedeutet: 
Grumby/Twedt 11.11. 36000 Verdacht, 3000 H5N8, 33000  vorbeugend  (Zuchthühner) aufgehoben

Steinburg 22.1.  Süderau Puten H5N5, 1350 tot,  2050 vorbeugend gekeult

Steinburg 23.1.  Süderau Puten H5N5, 500 tot,  14110 vorbeugend gekeult

Steinburg 25.1. Grevenkop Puten H5N5, 100 tot,  14690 vorbeugend gekeult

 

Thüringen Ges.: 68 WV, 3 HG (17 WV, 1 HG aufgehoben) (OIE 35 WV)
Greiz 27 WV, 1 HG
Erfurt 4 WV
Eisenach 1 WV
Gotha 13 WV, 1 HG
Kyffhäuserkreis 7 WV
Nordhausen 1 WV
Saale Orla 2 WV
Gera 1 WV
Jena 1 WV
Saalfeld 10 WV
Unstrut 1 WV

Greiz 1 HG bedeutet:
Zeulenroda 29.1.17 
Hühner, Gänse, Enten, Tauben, Wachteln , Fasane 61 verendet, 121 vorbeugend gekeult,

Gotha 1 HG bedeutet lt. OIE (bei TSIS nicht vorhanden?):
Zoo  29.1.17 
  3 verendete Störche von 373 Tieren gesamt – Anzahl gekeulter Tiere unbekannt.
Dieser Bestand wird bei TSIS als WV geführt!

Sömmerda1 HG bedeutet:
22.2. Sömmerda
  55 Hühner und Gänse,   11 verendet, 44 vorbeugend gekeult

Greiz 1 HG lt. TSIS bedeutet:
Weida  15.2.17 
  19 Hühner, Enten, Gänse davon 8 verendet, 11 vorbeugend gekeult

Rheinland Pfalz Ges. 0WV 2HG (aufgehoben 22 WV)
Germersheim 1 HG
Bad Dürkheim 1 HG

Germersheim  11.1.  539 Tiere, gemischter Rassegeflügelbestand, 2 pos H5N3 Zufallsbefund wegen Beprobung aufgr. Ausnahmegenehmigung,
0 verendet, 0 gekeult – Quarantäne

Bad Dürkheim 27.2..   6 Hühner und Gänse, 2 verendet, 4 vorbeugend gekeult

Saarland Ges.: 1 WV (OIE 1 WV)
St Wendel 1 WV

In der TSIS Datenbank wird  jeder Fall von AI mit H5 oder H7 aufgeführt. Das betrifft sowohl hochpathogene (z.B. H5N8)  als auch  niedrigpathogene (z.B. H7N2) aviärer Influenzaviren. Es ist also hier nicht ersichtlich, wieviele Wildvögel und HG Bestände noch von den angegebenen Zahlen runter zu rechnen sind, da ein anderer, als H5N8 Influenza Virus, ggf. auch niedrig pathogener, nicht meldepflichtiger  Typ nachgewiesen wurde.

Allerdings sind beim OIE sowohl gemeldete H5N8 Fälle einzeln aufgeführt, als auch Meldungen von bestätigten niedrig pathogenen, meldepflichtigen  H5 oder H7 Fällen. Die OIE Zahlen stehen hinter den FLI Zahlen in türkis markiert.
Bei Fällen, die bei TSIS auftauchen, nicht jedoch bei OIE, müssen wir davon ausgehen, dass es sich um eine nicht meldepflichtige Variante handelte.

In der FLI Datenbank TSIS sind Fälle “aufgehoben” und damit aus der aktiven Statistik entfernt/verschoben worden, wobei als Begründung uneindeutig angegeben ist “entweder Tierseuche ist erloschen oder Verdacht hat sich als unbegründet heraus gestellt”
Neuerdings gibt es auch alte H5N8 positive Bestände bei OIE, die bei TSIS gar nicht mehr auftauchen.

Quellen: TSIS Friedrich Löffler Institut Tierseuchenabfrage
                   OIE
                   div. Presse

Archiv der vorangeganenen Zahlen, die durch diese neueste Meldung abgelöst wurden

 

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